Sebastian Weigle (SPD)
Kandidat Bundestagswahl 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Sebastian Weigle
Jahrgang
1978
Berufliche Qualifikation
Politikwissenschaftler MA
Ausgeübte Tätigkeit
Fachangestellter für betriebliche Altersversorgung; Rauser Towers Perrin
Wohnort
Reutlingen
Wahlkreis
Reutlingen
Ergebnis
22,0%
Landeslistenplatz
26, Baden-Württemberg
(...) Ich bin für eine an qualitativen Kriterien orientierte Abzugsperspektive: Afghanistan muss in der Lage sein, grundlegende Sicherheitsaufgaben verlässlich erledigen zu können, dann sollte die Bundeswehr gemeinsam mit anderen Armeen das Land verlassen. (...)
 
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Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
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Sebastian Weigle hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Außenpolitik
24.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Weigle,

gestern haben Sie Herrn Oberer zum Thema Wehrpflicht geantwortet. Sie schreiben darin, Ihre Vorstellungen seien sehr konkret, was den Prozess zur Abschaffung der Wehrpflicht angehe. Weiter schreiben Sie, die Bundeswehr müsse Ihr Vorteile als Arbeitgeber herausstellen und kritisch prüfen. Die Bezahlung sei ein wichtiges Thema und die hohe Integration der Bundeswehr müsse mit ständiger Fortbildung in staatsbürgerschaftlichen Themen beibehalten werden.

Ich finde, dass Ihre Aussagen alles andere als konkret sind. Gerade für junge Menschen, für die die Wehrpflicht ein zentrales Thema ist, sind sie unbefriedigend. Ihre Antworten klingen zwar alle gut - wie aber wollen Sie dies finanzieren, auch im Bezug auf den Zivildienst? Wie genau kann die Integration der Bundeswehr beibehalten werden, wenn nicht als Staatsbürger in Uniform? Wo sehen Sie die Vorteile der Bundeswehr als Arbeitgeber?

In einer Antwort an Herrn Simschek sprechen Sie sich gegen die Beibehaltung der Wehrpflicht aus, ohne meiner Meinung nach konkrete Gründe zu nennen. Was spricht denn gegen die Beibehaltung der Wehrpflicht, einmal abgesehen von der Wehrungerechtigkeit, die sich bestimmt beheben lässt?

Ich freue mich auf Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

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Frage zum Thema Außenpolitik
24.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Weigele,

für mich ist die allgemeine Wehrpflicht wesentliches Kennzeichen einer demokratischen Armee.
Alles andere sind meiner Meinung nach Söldnerheere, deren Soldaten nicht ihrem Gewissen, dem Volk oder einer sonst einer ethischen/rechtlichen Instanz wie z.B. dem Grundgesetz unterworfen sind, sondern das tun was der Arbeitgeber befiehlt.
Solch eine Armee ist natürlich ein bequemes und unkritischeres Instrument als eine demokratische Armee - vor allem wenn es um die für die Zukunft angedachten Einsätze im Inneren geht.

War es nicht der ehemalige Bundeskanzler Schröder, der auch die Auslandseinsätze der Bundeswehr durchsetzte?

Ich selbst fürchte mich in einer Welt von Söldnerheeren und wünschte mir eine stärkere demokratische Bundeswehr, mit mehr Bürgern in Uniform. - Ich wünschte es gäbe eine europäische Wehrpflicht und eine europäische Armee. - Ein Europa, das wirklich vereint ist und nicht nur eine wirtschaftliche Zweckgemeinschaft. - Ein Europa in dem einer für den anderen einsteht auch wenn es nicht zum eigenen Vorteil ist. - Echte Freundschaft eben!

Wie stehen sie zu dieser Thematik?

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Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
25.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Weigle,

ich hatte eigentlich im Hinblick auf die kommende Wahl vor Ihrer Partei meine Stimme zu geben.

Ich möchte allerdings, dass eine Frage geklärt wird und da die SPD sich auf Bundesebene nicht klar dazu äußert wende ich mich nun an Sie, meinen Abgeordneten:

Es ist sozusagen die Gretchenfrage: Liebe SPD wie hälst du es mit der Linkspartei?

Wenn ich das Verhalten in Hessen sehe, dann kann ich mich nur über die Genossen wundern. Da werden Leute aus der Partei, die einst für Solidarität stand ausgeschlossen, nur weil sie eine eigene Meinung vertreten.

Es kann nicht sein dass die SPD, dass die SPD gemeinsame Sache mit ehemaligen Stasi- und SED-FUnktionären macht. Diese Menschen haben eine Diktatur unterstützt und das ist keine 20 Jahre her!

Ich freue mich über Ihre Antwort und hoffe, dass wenigstens Sie klare Worte finden werden.

mfG

B.

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Ihre Frage an Sebastian Weigle
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.