Sebastian Sproesser (Piratenpartei)
Kandidat Landtagswahl Baden-Württemberg 2011
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Sebastian Sproesser
Jahrgang
1981
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
Selbstständiger in der IT
Wohnort
Schwaigern
Wahlkreis
Eppingen , Stimmen (Wahlkreis): 1.517
Ich bekenne mich zur Europäischen Union und der Freizügigkeit innerhalb der EU - sowohl was den Wohnort, als auch was den Arbeitsort betrifft. Unsere Welt ist klein und stark vernetzt, da ist kein Platz für nationale Schranken. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Sebastian Sproesser hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 26 Thesen Position bezogen.
Fragen an Sebastian Sproesser
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Bildung und Forschung
31.01.2011
Von:

Herr Sproesser,

bitte erklären Sie mir, wie Sie gegen den Schwund an sogenannten "IP-Adressen" vorhaben vorzugehen? Während wir Bürger uns sorgen, morgen unsere elektronische Post nicht mehr abfragen zu können, scheint das Thema unsere Bundeskanzlerin kalt zu lassen. Auch habe ich darüber, und das ist mir völlig unverständlich, noch nichts im Programm der Piratenpartei lesen können.
Antwort von Sebastian Sproesser
7Empfehlungen
02.02.2011
Sehr geehrter Herr ,

ich kann Ihnen versprechen, dass Sie sich diesbezüglich vorerst keine Sorgen machen müssen. Ja, der offizielle Pool von IPv4-Adressen ist inzwischen ausgeschöpft, aber das ist derzeit hauptsächlich das Problem von Internetprovidern und Rechenzentren, die wachsen wollen. Bereits bestehende Zuteilungen bleiben unberührt.

Außerdem bestehen schon länger Bestrebungen, den neuen Standard IPv6 einzuführen, womit diese Probleme dann endgültig der Vergangenheit angehören werden - der verfügbare Adressraum reicht dann aus, um jeden Quadratzentimeter der Erde inklusive Ozeane mit über 66 Trillionen IPs zu versorgen! Experten sagen, 2011 wird das Jahr von IPv6, und das alles geschieht, ohne dass hier die Politik Einfluß nehmen müsste. Ist es doch unter Anderem im Kerninteresse derer, die mit der Bereitstellung von Internetzugängen Geld verdienen. Genau das ist der Grund, warum die Piratenpartei diesbezüglich nichts im Parteiprogramm stehen hat.

Eine themenverwandte Forderung, die sich in unserem Programm zur Landtagswahl findet, ist diese hier: "Regionen ohne Breitbandtechnologie sind nicht nur wirtschaftlich benachteiligt, sie sind auch in Gefahr, von der kulturellen, politischen und technischen Entwicklung abgehängt zu werden. Breitband-Internetzugänge sind so wichtig wie Strom- und Wasserversorgung." - Denn viele neue IPv6-Adressen bringen ja wenig, wenn nicht auch überall ausreichend schnelle Leitungen bereitstehen.

Mit freundlichen Grüßen,
Sebastian Sproesser
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Arbeit und Wirtschaft
24.02.2011
Von:

Hallo Herr Sprösser,

wie stehen Sie zu dem Gesetz, welches Bürgern von EU-Mitgliedsstaaten ermöglicht, ihre Dienstleistungen etc. in allen anderen EU-Ländern anzubieten/zu erbringen ?
Antwort von Sebastian Sproesser
bisher keineEmpfehlungen
02.03.2011
Sehr geehrter Herr ,

ich bekenne mich zur Europäischen Union und der Freizügigkeit innerhalb der EU - sowohl was den Wohnort, als auch was den Arbeitsort betrifft. Unsere Welt ist klein und stark vernetzt, da ist kein Platz für nationale Schranken. Ich sehe die EU hier als guten Ansatz für die Lösung dieser Problematik.

Natürlich müssen dabei auch die Nebenwirkungen und Nachteile beachtet werden. Die EU schottet sich immer weiter ab und Wirtschaftskreisläufe werden - besonders durch EU Subventionen - unnötig geografisch ausgedehnt. Diese Entwicklung muss umgekehrt werden, lokale Wirtschaftskreisläufe halte ich grundsätzlich für ökologischer und nachhaltiger.

Deshalb wollen wir diese fördern, jedoch möchten wir auf punktuelle Verbote verzichten, die immer die Gefahr bergen, daß durch mögliche Schlupflöcher am Ende ein größerer Wettbewerbsnachteil entsteht als ohne eine gesetzliche Regulierung. Den Markt steuert man besser mit gezielten Anreizen, so daß ein lokaler Wirtschaftskreislauf für Hersteller und Produzenten einfach die attraktivere Lösung darstellt. In diesem Umfeld kann aus dem genannten Gesetz möglicherweise ein gesunder Wettbewerb entstehen, bei dem sich von allen Bereichen das Beste durchsetzt.

Mit freundlichen Grüßen,
Sebastian Sproesser
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Sebastian Sproesser
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.