Scott Körber (CDU)
Kandidat Abgeordnetenhauswahl Berlin 2006
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Scott Körber
Jahrgang
1971
Berufliche Qualifikation
Diplom-Verwaltungswirt
Ausgeübte Tätigkeit
Arbeitsvermittler im Jobcenter Charlottenburg–Wilmersdorf
Wohnort
-
Wahlkreis
Tempelhof-Schöneberg WK 7
Ergebnis
44,0%
Landeslistenplatz
-, Tempelhof-Schöneberg
Persönliche Website
www.scott-koerber.de
Fragen an Scott Körber
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Frage zum Thema Verkehr
21.08.2006
Von:

Ich habe bewuiß kein Thema gewählt , auf das mit allgemeinen üblichen Floskeln geantwortet werden kann.
Nur eine kurze Frage zum diesjährigen Baugeschehen in Lichterfelde/Marienfelde auf der Hildburghauser Str. / Nahmitzer Damm! (icj bin zum Glück kein Anwohner sondern nur Benutzer) Wie kann es angehen, das aus einer halbwegs vernünftigen aber leicht sanierungsbedürftigen Strasse , eine Holperpiste ohnegleichen entstanden ist ,welche man sonst nur in der rümänischen Provinz vorfindet ! Für so ein diletantisches Vorgehen einer anscheinend überaus preiswerten Baufirma habe ich wenig Verständnis als typischer Berliner Kleinwagenfahrer. (leider kann sich nicht jeder eine Merceds M-Klasse gönnen für solche Extremstrecken) Eventuell könnten Sie mich ja mal aufklären welche Abteilung im Senat / in den Bezirken so etwas verantworten kann ? Hier werden Steuergelder verpulvert für eine sehr schlechte Arbeit zum Leidwesen des Bürgers!
Hier wird intakte Infrastruktur verschlechtert! Ich denke mal in 1 - 2 Jahren wird diese Strasse zum Riesenproblem werden.
Auf die Antwort bin ich gespannt und werde diese Mail auch an andere
Kanditaten schicken.
Antwort von Scott Körber
bisher keineEmpfehlungen
22.08.2006
Sehr geehrter Herr ,

ihr Ärger ist wohl mehr als verständlich. Allgemein ist das Straßennetz in Berlin ein großer Sanierungsfall. Um die Straßen in Berlin wieder einigermaßen in Ordnung zu bringen, bräuchte man rund 400 Millionen €. Ein Betrag, der zurzeit nicht aufzubringen ist. Mir unverständlich aber, dass man Straßen oft nur notdürftig ausbessert. Die richtigen Schäden werden somit immer größer und damit auch immer teurer.
Die Zuweisungen des Senates an die Bezirke sind aber so gering, dass die zuständigen Bauämter kaum Spielraum für ordentliche Reparaturen mehr haben.
Welche Firma, warum und für wie viel Geld in diesem speziellen Fall beauftragt wurde, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Diese Details können aber beim zuständigen Amt bzw. beim Baustadtrat nachgefragt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Scott Körber
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Frage zum Thema Kultur
21.08.2006
Von:

Sehr geehrter Herr Körber,

Rundfunk/Fernsehen ist ja Laendersache. Gestatten Sie mir deshalb die Frage, was Sie gegen die unsinnige GEZ-Abgabe fuer internetfaehige PC zu tun gedenken.

mit freundlichen gruessen
Antwort von Scott Körber
1Empfehlung
22.08.2006
Sehr geehrter Herr !
Ich bin klar gegen eine Gebührenerhebung für internetfähige PC.
Zum 1.1.07 sollen diese auch für Privathaushalte anfallen, wenn diese nicht sowieso schon Gebühren (abgabenrechtlich eigentlich Beiträge) für TV/Radio zahlen. Details sind aber noch nicht abschließend geklärt. So überlegt zum Beispiel die ARD, Gebühren für einen internetfähigen PC nur in Höhe der Gebühren für Radio (rund 5,50 €) erheben zu wollen. Da einer Gebührenerhöhung alle Länderparlamente zustimmen müssen, wäre dies eine parteiübergreifende Angelegenheit und die Diskussion in den Parteien ist noch nicht beendet.
Allgemein sind die Rundfunkgebühren für mich falsch, ungerecht und viel zu bürokratisch. Muss aber zugeben, dass eine Änderung momentan leider nicht durchsetzungsfähig wäre.

Mit freundlichen Grüßen

Scott Körber
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Frage zum Thema Arbeit
23.08.2006
Von:

Meine Tochter (22 J.) hat gerade eine vollschulische Lehre beendet und bemüht sich um Arbeit. Dabei ist sie auf große Probleme gestoßen, auf Grund der Schaffung von Agentur für Arbeit und Jobcenter. Es waren mehrere Wege zwischen den beiden Agenturen nötig, bis sich eine für die Zuständigkeit bereitgefunden hat. Wie stellen Sie sich zu der meiner Meinung nach wesentlich unübersichtlicher gewordenen Lage, zumal jugendliche Arbeitssuchende da viel größere Probleme haben. Auch finde ich es unmöglich, dass Arbeitssuchende keine Arbeit bekommen, weil die Firmen einen Vermittlungsschein von der Agentur haben wollen, den es aber erst nach 6wöchiger Arbeitssuche gibt.Somit ist eine Arbeitslosigkeit von 6 Wochen vorprogrammiert.
Antwort von Scott Körber
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23.08.2006
Sehr geehrter Herr !

Die Erfahrungen Ihrer Tochter mit der Agentur für Arbeit und dem zuständigen Job Center sind leider kein Einzelfall. Es gibt nach meinen Erfahrungen keine Behörde in Deutschland, die so bürokratisch, schwerfällig und ineffektiv arbeitet wie die Agentur für Arbeit. Nicht nur die Umsetzung der Zusammenfassung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe ist in Berlin total (vorhersehbar!!!) gescheitert, viel mehr sollte man darüber nachdenken, die gesamte Agentur für Arbeit aufzulösen und komplett neu zu strukturieren. Leider fehlt wie so oft in Deutschland der Mut, solche harten aber notwendigen Schritte einzuleiten. Auch die Situation der Beschäftigten in einem Job Center ist so nicht weiter tragbar.

Schwerpunkt der CDU bei der Arbeitsmarktpolitik ist es dann endlich Arbeit statt Arbeitslosigkeit zu finanzieren. In Berlin haben über 36.000 Jugendliche keinen Arbeitsplatz. Doch gerade junge Menschen müssen das Gefühl bekommen, dass sie gebraucht werden. Sollte die CDU Regierungsverantwortung in Berlin übernehmen sind viele Maßnahmen geplant, um gerade die Jugendarbeitslosigkeit effektiv zu bekämpfen. So sollen zum Beispiel alle arbeitsfähigen Jugendlichen ohne Beschäftigung und unter 25 Jahren spätestens nach 6 Monaten der Regierungsübernahme eine substantielle Eingliederungsvereinbarung von Ihrem Job Center (die personell verstärkt werden sollen) erhalten. Auch durch meinen Bekanntenkreis, weiß ich wie schwer es gerade Jugendliche auf dem Arbeitsmarkt haben.

Ich hoffe, dass Ihre Tochter nicht resigniert und so schwer die Lage auch ist, sie weiter am Ball bleibt.
Viele Grüße
Scott Körber
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Frage zum Thema Arbeit
31.08.2006
Von:

Im Bekanntenkreis höre ich immer wieder, daß sich Leistungsempfänger mit großzügigen Krankschreibungen ihrer behandelnden Ärzte Arbeitsangeboten entziehen und dem Arbeitsamt oder dem Jobcenter so ein Schnippchen schlagen. Viele lassen sich immer wieder krank schreiben, wenn Arbeit droht. Sehen Sie eine Möglichkeit, diesem Mißbrauch entgegen zu wirken? Sollte man da nicht die Kassenärztliche Vereinigung stärker in die Pflicht nehmen ?
Antwort von Scott Körber
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03.09.2006
Sehr geehrter Herr ,
ohne Frage ist der Missbrauch bei der Beziehung von Sozialleistungen äußerst hoch und muss viel stärker bekämpft werden. Ein besonders großen Leistungsmissbrauch durch "großzügige Krankschreibungen" habe ich in meiner beruflichen Praxis nicht erlebt, da bei lang andauernden Krankschreibungen oder bestimmten Verdachtsmomenten jederzeit ein Amtsarzt eingeschaltet werden kann. Ergebnisse des Hausarztes und des Amtsarztes waren nur in sehr seltenen Fällen unterschiedlich. Allerdings gibt es solche Fälle natürlich auch. Sollten aber häufiger Fälle auftreten, muss entsprechend gehandelt und häufiger der Amtsarzt eingeschaltet werden. Die Kassenärztliche Vereinigung kann man da aber wohl nicht einbinden, da sie sonst ja ihren Ärzten selbst unterstellen würde, dass häufig Gefälligkeits - Krankschreibungen ausgestellt werden würden. Auch hier dürfte es Fälle geben, aber sicher (und hoffentlich) selten.
Mit freundlichen Grüßen
Scott Körber
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Frage zum Thema Schulen
08.09.2006
Von:

Sehr geehrter Herr Körber!

Auf mehreren Wahlplakaten verschiedener Parteien kann man den Slogan "Mehr für Bildung" lesen. In der Praxis beobachte ich als Lehrer jedoch seit Jahren eine Verknappung der Mittel für die Schulen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an das Kollegium u.a. durch zusätzliche Stunden und größere Klassen. So fördert man nicht die Motivation der Lehrer, sich auch über den Unterricht hinaus für die Schüler zu engagieren, da man zunehmend erschöpft ist. Das Gegenteil ist der Fall: Unterrichtsausfall durch Krankheit. Effektiver Unterricht erfordert frische und nicht ausgebrannte Lehrkräfte. Wie wollen Sie die seit Jahren immer schlechter werdenden Unterrichtsbedingungen bekämpfen, damit nicht nur die Lehrer wieder motivierter sind sondern auch die Schüler von "frischeren" Lehrern profitieren können?
Antwort von Scott Körber
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11.09.2006
Sehr geehrter Herr ,
die Schwerpunkte, die wir bei einem Wahlsieg setzen wollen sind Mehr Arbeit, Mehr Sicherheit und eben auch Mehr Bildung. Bildung ist die Zukunft unserer Stadt. Schule und Bildung sollen hohe Priorität im Landeshaushalt genießen. Um die Rahmenbedingungen für Schüler und Lehrer zu verbessern, haben wir viele Maßnahmen in unserem Programm zusammen gestellt. (z.B. Unterrichtsgarantie, keine Streichung von Lehrerstellen, ein effektiveres Schul- und Sportstättensanierungsprogamm, bessere PC-Ausstattung, Lehrern von lästigen Verwaltungsaufgaben entlasten, Mehr Eigenständigkeit und Stärkung der Schulen). Ich bin sicher, dass sich bei entsprechender Umsetzung die Bedingungen erheblich verbessern. Ich weiß sehr wohl, dass es Ihr Berufsstand wahrlich nicht einfach hat. Motivierte und "frische" Lehrer sind für Schulen und Schüler enorm wichtig. Auch da werden wir ansetzen.
Mit freundlichen Grüßen
Scott Körber
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