Sabine Leidig (DIE LINKE)
Abgeordnete Bundestag

Grunddaten
Geburtstag
07.08.1961
Berufliche Qualifikation
Geschäftsführerin
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Bundestags
Wohnort
Hanau/Berlin
Wahlkreis
Odenwald
Ergebnis
6,8%
Landeslistenplatz
1, Hessen
weitere Profile
(...) Bezüglich der von Ihnen angesprochenen Qualität der Bewerbertrainings macht es mit Sicherheit Sinn, die Arbeitsagentur konkret auf Mängel hinzuweisen. Oft ist es nämlich so, dass die Agenturen von Missständen gar nichts mit bekommen, weil sich kein Betroffener darüber beschwert und die Agenturen womöglich dankbar für solche Hinweise sind. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Sabine Leidig
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
04.02.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Leidig,

Sie schreiben:
"Ich nenne Herrn Prof. Karl-Dieter Bodack als ehemaligen Top-Manager der Bahn und Sachverständigen, der meine Aussagen zu K20plus belegt".

Könnten Sie bitte mal erläutern, in welcher Zeit bei der DB Prof. Karl-Dieter Bodack sich mit anderen, als Design-Fragen hinsichtlich der Inneneinrichtung der IR-Wagen befasst haben soll?

Können Sie nun Garantien für Ihre Behauptung geben, dass die Sanierung des Sackbahnhofs nur 1 Mrd. kosten würde und der Sackbahnhof dennoch leistungsfähiger würde, als der Tiefbahnhof sein wird?

Haben Sie sich mal kundig gemacht, was der Bau des Tiefbahnhofs tatsächlich kosten wird, wenn Sie diesen mit Berlin vergleichen?

Sie werden doch sicher das reine Bahnhofsgebäude in Berlin nicht mit dem Bahnknoten Stuttgart, sondern mit dem Bahnhofsgebäude vergleichen wollen?

Mit freundlichen Grüßen

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
18.02.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Leidig,

ich habe zwei Fragen zum Projekt "Stuttgart 21"; sie betreffen die Planung der etwa 60 km in Tunnelbauweise.

Sie lauten:

1. Wie bewerten Sie die Aussage, dass in anderen Städten aus der Erfahrung heraus, dass die Realisierung von Projekten, die sehr viele Tunnelkilometer beinhaltet haben, mit einer Kostenexplosion einherging, die Anzahl der Tunnnelkilometer i.d.R. auf 6 km begrenzt wird?

2. Wie schätzen Sie die geologischen Besonderheiten des Untergrunds in Stuttgart ein im Vergleich zu Städten, in denen sich Bahnhöfe mit unterirdisch fahrenden Zügen (darunter keine ICE-Züge) wie z.B. Leipzig befinden?

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Sabine Leidig
1Empfehlung
26.02.2013
Sabine Leidig
Sehr geehrte Frau ,

ich bedanke mich für Ihre Zusendung und beantworte Ihre zwei Fragen wie folgt:

1) Wenn es diese Begrenzung auf 6 km gibt, was mir in dieser Form nicht bekannt war, dann ist dies ein Zeichen dafür, dass die Gefahr von Kostenexplosionen bei solchen Projekten aus Erfahrung als besonders hoch eingeschätzt und größtmögliche Vorsicht bei der Kalkulation gefordert wird. Dennoch gibt es natürlich Tunnelbauprojekte, die mehr als 6 km Gesamtlänge haben, und die dennoch ohne Kostenexplosion durchgeführt, die also einigermaßen zutreffend kalkuliert werden. Im Nachbarland Schweiz wird das immer wieder unter Beweis gestellt, so beim bereits fertiggestellten Löschbergtunnel (gesamte Länge der Tunnelbauten: 88 km), bei dem es bis zur Fertigstellung zu einer Überschreitung der ursprünglichen Kostenvorgabe um rund 30 Prozent kam, wobei diese Kostenüberschreitung zu einem großen Teil durch nachträglich vereinbarte zusätzliche Baumaßnahmen zustande kam. Auch beim noch nicht in Gänze fertig gestellten Gotthardt-Basis-Tunnel scheint die Kostenüberschreitung in einem erträglichen Rahmen zu bleiben. Die ausführenden Baufirmen bei diesen zwei Tunnelprojekten der schweizerischen NEAT (Neuen Eisenbahn-Alpen-Traversale) sind im Übrigen bezeichnenderweise teilweise dieselben, die bei S21 Aufträge haben (so Herrenknecht).

Wenn es bei S21 die beschriebenen Kostenüberschreitungen gibt (eine Verdreifachung der Kosten seit der Machbarkeitsstudie von 1995 und eine Verdopplung gegenüber den Vorgaben aus dem Jahr 2007 - und all dies noch vor Beginn der eigentlichen Tunnel-Bauarbeiten), dann deutet dies darauf hin, dass bei diesem Projekt von vornherein Kosten verschwiegen wurden, um Mehrheiten für das Vorhaben "organisieren" zu können (beispielsweise beim Volksentscheid am 27. November 2011).

2) Der Untergrund in den Bereichen, in denen Stuttgart 21 realisiert werden soll, ist schlicht nicht kontrollierbar. Dies belegte unter anderem das im Auftrag der Deutschen Bahn erstellte geologische Gutachten des Ingenieursbüro Smoltczyk und Partner aus dem Jahr 2003, das im Sommer 2010 publik und im "Stern" durch Arno Luik in einer Zusammenfassung veröffentlicht wurde (Stern 35/2010). Im "Handelsblatt" hatte ein halbes Jahr zuvor Annette Kiefer das konkretisiert mit dem Verweis auf ein Untergrundbauwerk, das "nur einen Steinwurf weit entfernt vom Stuttgarter Hauptbahnhof, wo demnächst die Ausschachtungsarbeiten für Stuttgart 21 beginnen, liegt." Der Wagenburgtunnel war bei seiner Eröffnung 1958 mit rund 800 Metern der längste Straßentunnel Deutschlands und ursprünglich als zweiröhriger Tunnel geplant. Doch schon beim Bau der Südröhre kam den Arbeitern der Gipskeuper in die Quere, der Boden begann sich zu heben. Aus diesem Grund war die Nordröhre wegen der unkontrollierbaren Quellvorgänge nicht fertigzustellen. (Handelsblatt vom 22. Januar 2010).

Diese ausgesprochen spezifischen Bedingungen des Untergrunds (vor allem Gipskeuperschichten; Anhydrit) sind bei den meisten anderen Orten mit Tunnelprojekten nicht gegeben.

Mit den besten Grüßen
Sabine Leidig
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Bildung und Forschung
29.04.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Leidig,

Sie geben hier auf www.abgeordnetenwatch.de als berufliche Qualifikation Geschäftsführerin an.
Mir ist bisher nicht bekannt, dass Geschäftsführerin überhaupt eine berufliche Qualifikation darstellen würde.
Meiner Kenntnis nach sind Sie doch Laborantin.
Genieren Sie sich etwa, dies wahrheitsgemäß anzugeben?

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Ihre Frage an Sabine Leidig
  • Wurde Ihre Frage bereits gestellt?
    Durchsuchen Sie alle Fragen und Antworten in diesem Profil nach einem Stichwort:

Ihre Frage wurde bisher nicht gestellt?
Geben Sie bitte hier Ihre Kontaktdaten und Ihre Frage ein:

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  
    An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen. Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.

    Die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ist verpflichtend.
    Dies ist notwendig, um Sie über eine Antwort des Abgeordneten zu informieren oder bei Rückfragen kontaktieren zu können. Ihre E-Mail-Adresse wird weder an den Abgeordneten noch an Dritte weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist verpflichtend.
    Sie wird nicht veröffentlicht, aber an den Abgeordneten weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist optional.
    Sie wird nicht veröffentlicht und nur zur internen Verwendung bzw. für evtl. Rückfragen benötigt.

  • noch 2000 Zeichen

  • Spamschutz - wie viel ist 11 + 4:
  • Ich erkläre mich mit der Veröffentlichung meiner Frage auf abgeordnetenwatch.de einverstanden. Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
  • Folgende Felder wurden nicht ausgefüllt oder weisen Fehler auf:
    Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Wohnort

  • Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden. Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Moderations-Codex aufrufen
    Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.
    Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.