Rüdiger Kruse (CDU)
Abgeordneter Hamburg 2004-2008
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Grunddaten
Rüdiger Kruse
Jahrgang
1961
Berufliche Qualifikation
k. A.
Ausgeübte Tätigkeit
Geschäftsführer bei der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband FHH e.V.
Wohnort
-
Bezirk
Hamburg-Eimsbüttel
Landeslistenplatz
32, über Liste eingezogen
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Der Klimaschutz ist mir wichtig, aber er kann auch nicht für alles als Begründung herhalten. Hintergrund des neuen Dienstplanes ist, dass es nicht mit dem Arbeitsschutz vereinbar ist, wenn Feuerwehrleute Dienste schieben, die länger als 24 Stunden dauern. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Arbeit
07.02.2008
Von:

Herr Kruse,

ich möchte mal wissen ob es IHNEN bekannt ist dass das Hamburger Modell von vielen Sicherheitsfirmen u.a. Missbraucht wird und zwar in dem man bewusst die Langzeitarbeitslosen einstellt um sie nach auslaufen der Förderung wieder zu entlassen.Das ist leider eine Tatsache NUR wird diese TOTGESCWIEGEN!! Es würde mich freuen wenn bald ein wenig mehr Korrektheit in dem Umgang mit Menschen Einzug halten würde. MfG
Antwort von Rüdiger Kruse
1Empfehlung
08.02.2008
Rüdiger Kruse
Sehr geehrter Herr ,

Nein, dies ist mir nicht bekannt. Ich habe Ihre Anfrage an die Behörde für Wirtschaft und Arbeit, die für dieses sehr erfolgreiche Modell zuständig ist, weitergeleitet. Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mir konkretere Anhaltspunkte übermitteln würden, damit wir gezielt den Mißbrauchsvorwurf prüfen können. Meine mailadresse: ruediger.kruse at cduhamburg.de

Beste Grüße

Kruse
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
08.02.2008
Von:
-

Wie stehen Sie zum Ausbau der AKN und den damit für die Anwohner und Nutzer der Pinneberger- und Süntelstrasse verbundenen Problemen (dauernd geschlossene Bahnübergänge an beiden Strassen)?
Sehen Sie hierin eine Gefährdung der Kranken, deren Rettungswagen länger aufgehalten werden?
Welche Massnahmen würden Sie ergreifen, um dieses Problem zu lösen?

Danke für Ihre Antwort.
B.-
Antwort von Rüdiger Kruse
bisher keineEmpfehlungen
14.02.2008
Rüdiger Kruse
Sehr geehrte Frau -,

Den Ausbau der AKN befürworte ich voll und ganz. Wenn wir den Autoverkehr grad in Ihrem Stadtteil im Griff haben wollen, müssen wir den öffentlichen Nahverkehr stärken. Daher ist der Ausbau der AKN sinnvoll und wichtig, dass dies nicht ohne Probleme ist, ist mir bewußt. Dazu zählen die ebenerdigen Bahnübergänge, da die für das Rettungswesen zuständige Innenbehörde an den Planungen beteiligt ist, können Sie davon ausgehen, dass die Behinderungen auch der Rettungsdienste durch Bahnschranken als vertretbar anzusehen sind. Politischer Wunsch ist der kreuzungsfreie Ausbau der Bahnübergänge. Dieser rückt der Verwirklichung mit jedem Tag, an dem die CDU ihren konsequenten Konsolidierungskurs der öffentlichen Finanzen fortführt näher. Einen kreuzungsfreien Überbang, der leider sehr teuer ist, muss man sich leisten können. Das Hamburg sich so etwas zum Wohle der Anlieger bald wieder leisten kann, daran arbeiten wir.

Beste Grüße

Rüdiger Kruse
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
09.02.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Kruse,

da Sie als Geschäftsführer der SDW den Prozess zur Lokalen Agenda 21 zu Kaltehofe durchgeführt haben und am Zustande-Kommen des Masterplans beteiligt waren, habe ich folgende Frage:

Von welchen Faktoren und von welchen Bedingungen hängt die Umsetzung des Masterplan Kaltehofe ab?
Gibt es schon einen oder mehrere Betreiber / oder Interessenten?
Wann wird Kaltehofe endlich unter Denkmalschutz gestellt?

In diesem Kontext folgende Frage:
Was werden Sie oder die CDU tun, um die Radverbindung von der Innenstadt nach Kaltehofe bzw. in die Vier-und Marschlande zu verbessern: Stichwort "Stadtdeichpro-menade" (elbseitiger Radweg am Großmarkt entlang zur Vermeidung der Amsinckstraße)?

Mit freundlichen Grüßen
Hanne Hollstegge
Antwort von Rüdiger Kruse
1Empfehlung
14.02.2008
Rüdiger Kruse
Sehr geehrte Frau Hollstegge,

Der Masterplan Kaltehofe wird umgesetzt. Dies haben der Senat und Hamburg Wasser entschieden und auch in einer Pressekonferenz, bei der Sie auch anwesend waren, mitgeteilt. Kaltehofe ist natürlich als denkmalwürdig gelistet. Das Verfahren ist so, dass spätestens, wenn es bei diesem Objekt (gilt auch für andere denkmalwürdige Objekte) zu Planungen kommt, der Denkmalschutz auf den Plan kommt und es dann zu einer unter Schutzstellung kommt und entsprechende Auflagen gemacht werden. Für die Frage der Betreiberschaft ist es noch zu früh.

Was die Anbindung für Fahrradfahrer und Fußgänger betrifft, so wird dies derzeit im Zuge der Vorbereitung der internationalen Bauausstellung geprüft.. Zusätzlich hat die CDU-Fraktion den Senat ersucht, mit der Einrichtung eines temporären Fährbetriebes bis zur Herstellung einer dauerhaften Verbindung in den Sommermonaten und an den Wochenenden die Einbindung Kaltehofes in die Naherholung zu verbessern.

Beste Grüße

Rüdiger Kruse
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Frage zum Thema Nichtraucherschutzgesetz
18.02.2008
Von:

hallo wir wollten Sie mal fragen wieso sie Alkohol auf partys abschaffen wollen und man da drin nicht rauchen darf und auch bald das Rauchen auf den Straßen auch verboten werden soll?

Mit freudlichen Grüßen
Marissa und Dragana
Antwort von Rüdiger Kruse
bisher keineEmpfehlungen
19.02.2008
Rüdiger Kruse
Moin,

das wollen wir gar nicht. Es gibt ein Nichtraucherschutzgesetz, das regelt das Rauchen in öffentlichen Räumen. In Gaststätten und Restaurants ist Rauchen nur noch erlaubt, wenn es für Raucher einen besonderen Raum gibt. Private Partys sind davon nicht betroffen. Was den Alkohol betrifft, wünschen wir uns einen verantwortungsvollen Umgang und achten darauf, dass z.B. Die Wirte ihrer Verantwortung dem Gast gegenüber gerecht werden. Ein Rauchverbot auf der Straße ist nicht geplant. Also weiterhin viel Spaß bei Party&Co., aber bitte mit Augenmaß. Beste Grüße

Rüdiger Kruse
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Frage zum Thema Umwelt
21.02.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Kruse,

Die Befürworter von Kohlekraftwerken (Moorburg) begründen ihre Ablehnung von Gaskraft u. a. mit der Abhängigkeit von russischen Importen. Für die Stromerzeugung wurden 2006 11% des in Deutschland verbrauchten Gases eingesetzt ( www.eon-ruhrgas.com , Seite 7). Das Prognos/EWI-Gutachten der Bundesregierung zum Energiegipfel im vergangenen Juli kommt zu dem Ergebnis, dass der Einsatz von Gas in neuen Kraftwerken zu keiner Steigerung der Importabhängigkeit führt, weil über Gebäudesanierung entsprechende Gasmengen im Wärmesektor freigesetzt werden. Die DLR Leitstudie des Bundesumweltministeriums zur Klimagasreduktion prognostiziert eine Reduzierung des Gasverbrauchs durch bessere Energieausnutzung, Kraft-Wärme-Kopplung, energetische Sanierung trotz eines Ausbaus von Gaskraft.
90 Prozent des russischen Erdgases fließen derzeit in den Westen - Alternativmärkte gibt es nicht. Gasprom hätte bei einem Lieferstopp gigantische, möglicherweise ruinöse Einnahmeverluste. Noch verlässt sich Deutschland auf den Lieferanten Russland - im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern. ( www.zeit.de )
Die Gaspreise sind vergleichsweise hoch wegen mangelnder Wettbewerbsbedingungen. Ihre Partei hat nicht den Mut dieses zu ändern (von Herrn Rhiel in Hessen mal abgesehen).
Falls die EU mit dem Klimaschutz ernst macht und Kohle beim CO2 Emissionshandel ab 2013 nicht mehr bevorzugt, ist diese bald unwirtschaftlich. Investoren und Versorger spekulieren (pokern?) offenbar, von der Politik noch mehr Subventionen zu erhalten (RWE und Evonik Steag haben mit Investitionsstopp gedroht und Bauvorhaben gestoppt www.financialtimes.de ).

Ist da nicht Kohle für die Stromerzeugung unsicherer als Gas?


Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Rüdiger Kruse
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24.02.2008
Rüdiger Kruse
Sehr geehrter Herr ,

ich erwarte nicht, dass Russland einen kompletten Stopp der Gaslieferungen verfügen wird. Dieses Szenario ist zwar nicht ausgeschlossen aber unwahrscheinlich. Jedoch halte ich eine massive und willkürliche Verteuerung der Lieferung für sehr wahrscheinlich. Und damit würde eine schwere Schädigung unserer Volkswirtschaft eintreten.

Mit dem Emissionshandel wurde sinnvollerweise ein marktwirtschaftliches Instrument eingesetzt, um umweltpolitische Vorgaben zu erreichen. Dieses Instrument wird in der Tat so wirken, das die Energieversorger die Kohlekraft klimatechnisch entschärfen müssen (höherer Wirkungsgrad, Kohlendioxidabspaltung) oder aber auf andere Techniken ausweichen müssen. Das ist doch zu begrüßen.

Weltweit wird die Kohletechnik noch recht lange eine Rolle spielen, insbesondere in China. Derzeit baut China Kraftwerke, die von der Effizienz und der Umwelttechnik her deutlich auf dem Stand des letzten Jahrhunderts sind. Die in Deutschland jetzt entwickelte Kraftwerkstechnik würde hier eine deutliche Verbesserung erbringen. Auch von daher macht es Sinn, wenn wir umweltfreundliche Kohlekraftwerke entwickeln.

Beste Grüße

Rüdiger Kruse
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