Rudolf Kühn (ÖDP)
Kandidat Landtagswahl Bayern 2008
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Rudolf Kühn
Jahrgang
1954
Berufliche Qualifikation
Dipl.-Ing. Agrar
Ausgeübte Tätigkeit
Biobauer, 2. Bürgermeister
Wohnort
-
Stimmkreis
Weilheim-Schongau
Landeslistenplatz
7, Oberbayern
(...)
  • Als wichtigster Faktor für das Gelingen der Integration sehen wir die Sprache.
(...) Gerade weil wir in Deutschland nicht die Fragen der ganzen Welt lösen können, wollen wir eine Politik betreiben, die über die Grenzen hinausschaut und Verantwortung für gerechte Strukturen einer globalisierten Welt übernimmt.

  • Das in der Satzung der ödp verankerte Verbot der Annahme von Konzernspenden gibt es nur in der ödp.
(...)
 
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www.besser-waehlen-bayern.de
Fragen an Rudolf Kühn
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Frage zum Thema Verkehr, Infrastruktur und Stadtentwicklung
19.09.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Kühn,

Schon seit mehr als drei Jahren, macht der Fahrgastverband "Pro Bahn" darauf aufmerksam, dass auf der Pfaffenwinkelbahn (Schongau-Weilheim) die Sicherung der Bahnübergänge zwischen Peiting und Weilheim bzw. die Auflassung von wenig benutzten Bahnübergängen (Feld- und Waldwege) überfällig ist.

Was können Sie, als eventuelles, bayerisches MdL, in dieser Richtung unternehmen? Sehen Sie bei einem derart schwerfälligen Unternehmen wie der DB, dass sich nicht mehr dem ursprünglichen Personen- und Gütertransportauftrag verpflichtet fühlt, sondern die Profitgierbefriedigung von Investoren und Börsenspekulanten sich als hehres Ziel gesteckt hat, eine Chance?
Antwort von Rudolf Kühn
4Empfehlungen
23.09.2008
Rudolf Kühn
Sehr geehrter Herr ,

als MdL würde ich mich dafür einsetzen, ,,daß die von der CSU für den unsinnigen Transrapid vorgesehenen gigantischen Summen aus bayerischen Steuermitteln und Privatisierungserlösen für den Ausbau der Schienen- und Busverbindungen in den Regionen Bayerns verwendet werden" (Grund 28; www.oedp-bayern.de).
Bürgerbahn statt Börsenbahn! Ein leistungsfähiges Schienennetz ist für ein zukunftssicheres Verkehrssystem unverzichtbar. Die ödp tritt dafür ein, das Schienennetz wie das Straßennetz als Gut der gesamten Bürgerschaft in öffentlich-rechtlichem Eigentum zu belassen.

Mit freundlichen Grüßen
Rudi Kühn
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Frage zum Thema Energie
22.09.2008
Von:

Bayern wird dieses Jahr bereits rund 1/3 seines Stromverbrauchs aus
Erneuerbaren Energien decken. www.bayerns-zukunft.info
Meines Erachtens muss die Staatsregierung sich entscheiden, ob künftig Geothermie oder Atomstrom unterstützt werden soll.
Beides werden wir nicht brauchen und können wir uns nicht leisten.
ISAR I mag zwar ein sicheres Kraftwerk sein, aber es ist das Kraftwerk in Deutschland, dass bei normalem Betrieb am meisten strahlt (Bundesamt für Strahlenschutz) und nur wenige Sekunden vom Flughafen München entfernt liegt. www.bayerns-zukunft.info
Sehen Sie eine Möglichkeit, die Atomsubventionen in zukunftsfähigere
Wege zu leiten?

Gruß

Antwort von Rudolf Kühn
3Empfehlungen
25.09.2008
Rudolf Kühn
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Zur Entscheidung zwischen Geothermie oder Atomkraftwerke hat die ödp eine ganz klare Position: Bayern muß das Atomrisiko so schnell wie möglich beenden! Die frei werdenden Finanzmittel sind für Effizienzsteigerung und Weiterentwicklung der erneuerbaren Energien zu verwenden. In den Landesteilen, in denen nach heutigem Kenntnisstand die Nutzung der Geothermie sinnvoll erscheint (Südbayern), wird dies auch von der ödp unterstützt.
Um das Risiko zu reduzieren, das von den zur Zeit laufenden Atomreaktoren ausgeht, fordert die ödp als Sofortmaßnahme eine weite Flugverbotszone rund um Atomanlagen.

Mit freundlichen Grüßen
Rudi Kühn
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