Renate Künast (GRÜNE)
Kandidatin Bundestagswahl 2005
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Renate Künast
Jahrgang
1955
Berufliche Qualifikation
Sozialarbeiterin und Rechtsanwältin
Ausgeübte Tätigkeit
Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, Mitglied des Deutschen Bundestages
Wohnort
-
Wahlkreis
Berlin-Tempelhof-Schöneberg
Ergebnis
21,0%
Landeslistenplatz
1, Berlin
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Persönliche Website
www.renate-kuenast.de
Fragen an Renate Künast
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Frage zum Thema Energie
14.09.2005
Von:

Sehr geehrte Frau Künast,
wir haben ein Passivhaus gebaut u jeder, der neu bauen will, sollte dies auch in diese Richtung tun. Besonders hier im Saarland stößt man auf Unverständnis u Interessenlosigkeit, weil man als Bauherrr-Exot betrachtet wird. Hinzu kommt, daß es kaum lukrative Förder-Anreize gibt. Trotzdem hat es uns nicht davon abgehalten so zu bauen, um uns nicht abhängig von irgendwelchen Energiekonzernen zu machen u auch der Umwelt was Gutes zu tun. Auch jetzt nach 3 Jahren in unserem Haus war das als Häuslebauer der richtige Schritt in die richtige Richtung. Aber warum gibt es so wenig finanzielle Anreize? Ist eine entsprechende Förderung von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich? Außer der KFW-Bank, die günstigere Darlehen vergeben, ist doch nichts bekannt.

Mit freundlichem Gruß
Antwort von Renate Künast
bisher keineEmpfehlungen
16.09.2005
Renate Künast
Sehr geehrte Frau ,
im Auftrag von Renate Künast danke ich Ihnen für Ihre Frage. Als Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft ist sie für den Bereich Energie nicht zuständig. Über Fördermöglichkeiten für Passivhäuser können Sie sich bei den Umweltministerien in Bund und den Ländern informieren. Viele Bundesländer bieten Förderprogramme für Solarthermische Anlagen in Wohngebäuden, für Photovoltaik- oder Regenwassernutzungsanlagen an.

Mit freundlichen Grüßen,
Katrin Langenbein
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Frage zum Thema Verbraucherschutz
14.09.2005
Von:

Sehr geehrte Frau Künast,
was haben Sie in der Verganenheit getan und werden in der Zukunft tun, das unsinnige Abschlachten ("Keulen") von Tieren in Epidemiesituaionen zu beenden. Unsinnig deshalb, da z.B. BSE nicht von Tier zu Tier übertragbar ist und im Falle von MKS hervoragende Impfstoffe zur Verfügung stehen. Quarantäne ist in jedem Fall sinnvoll.
Antwort von Renate Künast
1Empfehlung
15.09.2005
Renate Künast
Sehr geehrter Herr ,
im Auftrag von Renate Künast danke ich Ihnen für Ihre Mail zur Seuchenbekämpfung. Auf ihr Drängen ist in die neuen Tierseuchenrichtlinien die Möglichkeit der Impfung statt Tötung bei einem MKS- oder Geflügelpestausbruch aufgenommen worden.

Allerdings stehen nicht für alle Seuchen Impfstoffe zur Verfügung, die es erlauben, geimpfte von infizierten Tieren zu unterscheiden, was für die Eindämmung einer Seuche von entscheidender Bedeutung ist, sonst verbreitet sich die Seuche unter einer "Impfdecke" weiter und richtet noch mehr Schaden an. Deshalb fördern wir die Impfstoffentwicklung und die Weiterentwicklung zu Markerimpfstoffen im Friedrich-Löffler-Institut für Tiergesundheit auf der Insel Riems.

Mehr finden Sie auf den Seiten des Verbraucherschutzministeriums www.verbraucherministerium.de.

Ich hoffe, ich konnte die Frage beantworten und sende freundliche Grüße,

Katrin Langenbein
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Frage zum Thema Wirtschaft
15.09.2005
Von:

Sehr geehrte Frau Künast,

wie ist Ihre Haltung zur Einführung von Softwarepatenten?

Im Augenblick nimmt das Patentamt Anträge zur Patentierung von trivialen Lösungen entgegen, die in Computerprogrammen eingesetzt werden.

Es gibt Gesetzesinitiativen, um die Patentierung dieser allgemein üblichen Lösungen zukünftig zuzulassen.

Damit währen alle freien, kostenlosen Programme (sog. "public domaine") unmöglich gemacht, durch Kosten, die die Softwareentwickler nie einnehmen werden!

MfG H.

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