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Sehr geehrte Frau Künast,
vor Kurzem hat die CDU eine deutliche Anpassung des Grundfreibetrags für Kinder in der kommenden Legislaturperiode angekündigt. Diese Anpassung haben Sie im Nachrichten-Fernsehen als falsch und nicht finanzierbar hingestellt.
Frau Göring-Eckardt und Frau Roth haben mir jedoch versichert, dass die GRÜNEN eine "Kindergrundsicherung" wollen:
www.abgeordnetenwatch.de
www.abgeordnetenwatch.de
Mal abgesehen von der Bezeichnung:
Wollen CDU und GRÜNE da nicht das GLEICHE, nämlich eine stärkere Absicherung der Kinder unabhängig vom Einkommen der Eltern?
Warum sollten die Vorschläge der CDU nicht finanzierbar sein?
Wäre es im Interesse der deutschen Kinder, dass sich CDU und GRÜNE mal konstruktiv über Familienpolitik unterhalten?
Die GRÜNEN lehnen das klassische Familienmodell (Eine(r) arbeitet Eine(r) führt den Haushalt) eher ab, wie sus o.g. Link zu Frau Göring-Eckardt hervorgeht.
Viele Frauen wünschen sich jedoch nach wie vor eine solche "Arbeitsteilung", zumal die Kinder gerade im Kleinkindalter von der stärkeren Zuwendung durch die Vertrauenspersonen Vater und Mutter profitieren.
Wäre es da ein guter Ansatz, die Betreuung kleiner Kinder zu Hause angemessen durch ein staatlich finanziertes existenzsicherndes Einkommen des Betreuenden zu honorieren, anstatt auschließlich auf das sehr viel teurere Modell KiTa/Krippe zu setzen, wo das "Preis-Leistungs-Verhältnis" objektiv sogar manchmal schlechter ist, da sich eine Tagesstätte nicht in gleicher Intensität um jedes einzelne Kind kümmern KANN, jedoch ein KiTa-Platz heute bereits mehr staatliche Kosten verursacht als dieses "existenzsichernde Betreuungsgehalt" kosten würde?