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Niels Korte
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Frage von Anna S. •

Frage an Niels Korte von Anna S. bezüglich Verkehr

Sehr geehrter Herr Dr. Korte,

auch ich muss Sie zu dem Dauerbrenner-Thema Müggelseeroute befragen. Wie stehen Sie als Oppositionspolitiker zu der Art und Weise, wie diese Route aus dem Hut gezaubert wurde? Wie stark setzen Sie sich beim Bundesumweltamt für eine Änderung ein?
Auch, wenn die Stdt Erkner den Antrag eingebracht hat, so ist es doch mittlerweile unbestritten, dass es Alternativen gibt, die sowohl menschen- als auch umweltschonender sind.

MfG
A. Schmitt

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Antwort von
CDU

Sehr geehrte Frau Schmitt,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich aufgrund der vielen Post, die ich von den Menschen aus Köpenick bekommen habe, erst jetzt beantworten kann. Die bisher vorliegenden Flugrouten sind für die Bürgerinnen und Bürger in den betroffenen Gebieten nicht tragbar, da sie die Lebensqualität massiv einschränken würden. Da ich auch in Friedrichshagen lebe, sind die Flugrouten für mich mehr als ein Wahlkampfthema. Aus meiner Sicht handelt es sich bei dem Thema um einen politischen Marathonlauf und nicht um einen Wahlkampf-Sprint.

Wie ich schon auf andere Anfragen zu den Flugrouten hier bei Abgeordnetenwatch geantwortet habe, ist es uns gelungen, mehrere Treffen im Bundesverkehrsministerium zu organisieren. Zu diesem Gespräch waren Vertreter der Bürgerinitiativen Bündnis Südost und Friedrichshagener Bürgerinitiative, der CDU-Spitzenkandidat Frank Henkel sowie der Chef der Deutschen Flugsicherung, Hans Niebergall beim zuständigen Staatssekretär eingeladen.

Wir haben mit dem Staatssekretär Klaus-Dieter Scheurle über alternative Flugrouten gesprochen. In dem Gespräch konnte ich ein dreiteiliges Konzept vorstellen, mit dem die Wohngebiete im Berliner Südosten und die brandenburgischen Gemeinden weitgehend vor Fluglärm bewahrt werden könnten. Alle Teilnehmer waren jedoch daran interessiert, über einen praktisch umsetzbaren und plausiblen Vorschlag zur Rettung der Müggelsee-Region zu beraten. Die Friedrichshagener Bürgerinitiative und das Bündnis Südost unterstützen dieses Gesamtkonzept, das aus zwei wesentlichen Punkten besteht: einer neuen Flugroute für die nördliche Startbahn und eine größere Steighöhe der Flugzeuge (2500 Meter), bevor sie bewohntes Gebiet überfliegen dürfen.

Inszwischen haben wir das Konzept bei der Fluglärmkommission eingereicht. Wenn unser Vorschlag in der Fluglärmkommission eine Mehrheit findet, dann wäre es eine zufriedenstellende Lösung für alle Bürger im Berliner Südosten und angrenzenden Umland.

Gerne werde ich Sie, wenn Sie mögen, über den weiteren Verlauf unserer Initiative in der Fluglärmkommission informieren. Wenn Sie mir Ihre Postanschrift oder E-Mail-Adresse mitteilen (an buergerbuero@niels-korte.de ), dann sende ich Ihnen gerne auch eine Informationsbroschüre zu den Flugrouten in der Region zu.

Freundliche Grüße

Niels Korte