Prof. Dr. Egon Jüttner (CDU)
Kandidat Bundestagswahl 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie das aktuelle Profil.

Grunddaten
Prof. Dr. Egon Jüttner
Jahrgang
1942
Berufliche Qualifikation
Universitätsprofessor
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
-
Wahlkreis
Mannheim , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
36,5%
Landeslistenplatz
14, Baden-Württemberg
weitere Profile
(...) Vielen Dank für Ihre mail.Ich teile nicht die Auffassung der Bundesbank, das Renteneintrittsalter auf 69 Jahre anzuheben. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Prof. Dr. Egon Jüttner hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
Fragen an Prof. Dr. Egon Jüttner
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Energieversorgung
02.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Prof. Jüttner,

meine Frage bezieht sich auf die Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und ökologische Verträglichkeit unserer Energieversorgung.

Welchen Energiemix sehen Sie für die Zukunft?

  • Kernenergie: Kernenergie ist aus Gründen des hohen Risikos und der auch endlichen Ressource nicht wünschenswert. Im europäischen Ausland allerdings hat man sich weitesgehend gegen den Kernenergieausstieg entschieden. Kann Deutschland auf Kernenergie verzichten, ohne zu riskieren, dass billige Kernenergie aus anderen Ländern importiert wird? Ein Ausbau von Transportleistungen wird angestrebt, was auch zu hören Stromimporten nach Deutschland führen wird, vor allem, wenn unsere einheimischen Stromkosten steigen. Wie stehen Sie zum Kernenergieausstieg ?

  • fossile Energieträger: Sind ökologisch und ressourcentechnisch nicht sinnvoll. Zur Zeit werden aber sehr viele Kohle- und Gaskraftwerke gebaut, um unseren steigenden Energiebedarf zu decken. Ist dies sinnvoll in Hinblick auf die endliche Ressource und die gefährliche Abhängigkeit von Exportländern?

  • erneuerbare Energien: Sind zur Zeit nicht wirtschaftlich konkurrenzfähig. Windkrafträder sind in Süddeutschland aufgrund der geringen Windhöfigkeit nicht wirtschaftlich bzw. auch in der Masse nicht möglich. PV Anlagen werden laut EEG zur Zeit mit 45 cent/kWh vergütet. (9 mal so viel wie die Kosten der Erzeugung durch konventionelle Energien). Andere erneuerbare Energieträger spielen nur eine untergeordnete Rolle (wirtschaftlich wie auch in der Watt-Leistung). Die Erreichung der Wirtschaftlichkeit von Erneuerbaren Energien wird allem Optimismus zum Trotz noch einige Jahre andauern.

Wie also soll konkret unser Energiemix in Zukuft aussehen, ohne ökologisch nachteilig zu sein, aber gleichzeitig wirtschaftlich konkurrenzfähig auch im Bezug zum Ausland zu sein. Könnten Sie das getrennt in kurzfristige Handlungen und langfristige Perspektive aufzeigen?

Antwort von Prof. Dr. Egon Jüttner
bisher keineEmpfehlungen
08.09.2009
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Fragen, mit denen Sie ein weites Spektrum der Energiepolitik ansprechen, das so in einigen Sätzen nicht zu beantworten ist. Ich schlage deshalb vor, dass Sie mir Ihre Adresse geben, damit ich Ihnen die entsprechenden Auszüge aus unserem Programm zuschicken kann in der Hoffnung, dass damit all Ihre Fragen beantwortet werden. Gern bin ich bereit, dann auch evtl. weitergehende Fragen entgegenzunehmen.

Mit freundlichen Grüßen
E. Jüttner
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Rolle der Regionen und Kommunen
03.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Prof. Jüttner,

Sie kandidieren als Direktkandidat für den Wahlkreis 275 Mannheim und auch auf Platz 14 der CDU-Landesliste zur Bundestagswahl 2009, womit Sie über zwei gute Chancen (schwacher SPD-Gegenkandidat in Mannheim und eine gute Listenposition der starken baden-württembergischen CDU) auf ein Mandat verfügen.

Am 7. Juni 2009 wurden sie wieder in den Mannheimer Gemeinderat gewählt bzw. in Ihrem dortigen Amt bestätigt.

Werden Sie im Falle eines Bundestagsmandats Ihren Sitz im Mannheimer Gemeinderat und die, mit diesem Amt verbundenen Sitze in diversen Aufsichtsräten zurückgeben?


Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.

Auf diese Antwort warten bisher 5 Interessierte
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema Wirtschaft
21.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Jüttner,
führt man den Kandidatencheck auf dieser Webseite durch, so stellt man fest, daß Sie zwar zu allen Fragen eine Antwort gegeben haben, jedoch niemals eine nähere Erläuterung oder Begründung Ihrer Position - ganz im Gegenteil zu Ihren Mitbewerbern.

Ich führe das ganze jetzt einmal auf die Spitze:

Sie treten also dafür ein, daß der überwiegende Teil der momentan ´vom Daimler´ produzierten Autos nicht mehr gebaut werden dürfen. Begründung: Wenn ich die Website der Firma kurz überfliege, so erreicht kein Auto der E-Klasse, kein Auto der S-Klasse und nur ein Modell der C-Klasse den Grenzwert von 7,0 Litern / 100 Kilometer von dem Sie sagen: Es dürfe nur noch Autos mit einem Spritverbrauch von maximal 7 Litern auf 100 Kilometer produziert werden [x] Ich stimme zu. PS: Bei der A-Klasse dürfte dieser Grenzwert meistens noch eingehalten werden, aber bereits bei der B-Klasse wird es ebenfalls mit vielen Motorisierungen eng.

Sie werden sich - sollten Sie in den Bundestag kommen - selbstverständlich dafür einsetzen, daß die 7 von 15 Landtagsmitglieder des SWR-Verwaltungsrats sofort von ihrem Amt zurücktreten, denn: Politiker sollen keinen Einfluß auf Entscheidungen über die Besetzung wichtiger Positionen bei ÖR-Sendern nehmen [x] Ich stimme zu.

Sie hätten - im Gegensatz zur Bundeskanzlerin - sich für eine 650 Millionen Euro Bürgschaft für Arcandor ausgesprochen. Schließlich: Der Staat muß Unternehmen in der Krise finanziell beispringen [x] Ich stimme zu

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema Soziales und Familie
24.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Jüttner,

meine Frage bezieht sich auf den Themenbereich Familie.

Aus welchen Gründen stellt sich Ihre Partei der Gleichstellung der eingetragenen Lebenspartnerschaft in allen Belangen einschließlich Adoptions-, Erbschafts- und Versorgungsrecht entgegen?

Der Artikel 6 GG nimmt keine genaue Definition der Termini Ehe und Familie vor, oder drückt irgendwie aus, dass eine eheliche Gemeinschaft aus Frau und Mann bestehen muss.

Handelt es sich folglich nicht um eine falsche Argumentationsgrundlage Ihrer Partei? Oder gibt es einen Abschnitt im GG wo diese Definition vorgenommen wird?

Vielen Dank für Ihre ehrliche Antwort, U.
Antwort von Prof. Dr. Egon Jüttner
bisher keineEmpfehlungen
27.09.2009
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre mail.Ich kann Ihnen mitteilen, dass ich persönlich für eine Gleichstellung eintrete.

Mit freundlichen Grüßen
E. Jüttner
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Prof. Dr. Egon Jüttner
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.