Prof. Dr. Egon Jüttner (CDU)
Kandidat Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Prof. Dr. Egon Jüttner
Jahrgang
1942
Berufliche Qualifikation
Universitätsprofessor
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
-
Wahlkreis
Mannheim , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
36,5%
Landeslistenplatz
14, Baden-Württemberg
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(...) Vielen Dank für Ihre Frage. Ich trete für eine Vernichtung aller Atomwaffen ein. Wenn wir dieses Ziel erreichen, stellt sich auch nicht mehr die Frage nach einem Abzug von Atomwaffen aus Deutschland. (...)
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Frage zum Thema Soziales und Familie
22.07.2009
Von:

Guten Tag Herr Dr. Jüttner,

wie Sie sicher wissen laufen die Verträge der Arbeitsgemeinschaften zwischen Arbeitsagenturen und Sozialämtern spätestens 2010 aus.
Mich würde interessieren, wie Ihre Vorstellungen hinsichtlich der Zukunft der Träger des SGB II aussehen mag.
Wird Ihrer Meinung nach evtl.eine neue Behörde mit dem Namen Zentren für Arbeit und Grundsicherung gegründet? Oder werden von Ihnen Optionskommunen favorisiert?

Danke für Ihre Antwort!

Freundliche Grüße

A.
Antwort von Prof. Dr. Egon Jüttner
bisher keineEmpfehlungen
24.07.2009
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Die CDU ist der Meinung, daß sich Optionskommunen bewährt haben und sie deshalb auch erhalten bleiben sollten. Damit soll eine Leistung aus einer Hand gewährleistet sein. Eine Regelung wird von der neuen Bundesregierung getroffen werden.

Mit freundlichen Grüßen
E. Jüttner
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Frage zum Thema Soziales und Familie
24.07.2009
Von:

Schon heute sinkt die Erwerbsquote rapid bei Menschen über 55. Bei den 55- bis 58-Jährigen sind nur noch 40 Prozent vollzeiterwerbstätig. Bei den 58- bis 63-Jährigen sinkt diese Zahl auf nur noch ein Viertel. Und bei den über 63-Jährigen sind es dann gar nur noch 7,4 Prozent.
Nun hat die Bundesbank vorgeschlagen, das Renteneintrittsalter noch weiter auf 69 zu erhöhen.
Wie stehen Sie zu diesen Plänen und was halten Sie von der Idee, angesichts der hohen Altersarbeitslosigkeit das Inkrafttreten des Gesetzes über dieRente ab 67 auszusetzen?
Antwort von Prof. Dr. Egon Jüttner
bisher keineEmpfehlungen
29.07.2009
Sehr geehrter Herr Merlin,

vielen Dank für Ihre mail.Ich teile nicht die Auffassung der Bundesbank, das Renteneintrittsalter auf 69 Jahre anzuheben. Was die Rente ab 67 betrifft, so ist für das nächste Jahr eine Überprüfung vorgesehen. Die neue Bundesregierung muß dann einen Bericht vorlegen, auf dessen Grundlage entschieden werden muß.

Mit freundlichen Grüßen
E. Jüttner
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
22.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Jüttner,

ich war Ende April diesen Jahres bei meinen Verwandten im südhessischen Odenwald zu Besuch, und habe auch viele Ausflüge mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unternommen, und war auch öfters mit der S-Bahn oder Regionalbahn zwischen Eberbach und Mannheim, und oft darüber hinaus, unterwegs.

Leider musste ich feststellen, dass die S-Bahn sehr oft auf freier Strecke Halt gemacht hat, was ich bei mir in Berlin oder Brandenburg nur gelegentlich erlebe. Z. B., wenn die S-Bahn kurz vor dem Hauptbahnhof in Mannheim doch noch Halt macht, und mann muss befürchten, dass man seinen Anschlusszug eventuell verpasst.

Es kann doch meiner Meinung nach nicht angehen, dass die S-Bahnen (oder auch Regionalbahnen) immer so oft kurz vor dem Eintreffen in den Bahnhof doch noch auf freier Strecke anhalten muss, und das oft für mehrere Minuten lang. Meiner Meinung nach sollten die S-Bahnzüge in den Bahnhof weiterrollen können, anstatt noch kurz vor dem Bahnhof anzuhalten. Im Hauptbahnhof können die Züge dann meinentwegen ein paar Minuten stehen bleiben, und doch nicht schon kurz vor dem Eintreffen in den Bahnhof.

Wie kann das immer soweit kommen, dass die Züge sehr oft kurz vor, oder auch kurz nach dem Bahnhof, v. a. Mannheim oder Heidelberg, auf freier Strecke Halt machen?

Und wie groß sind die Chancen auf Besserung der Lage, so dass die Züge nicht schon so oft auf freier Strecke halten müssen?

Ich würde mich sehr auf Ihre Antwort freuen!

Mit freundlichen Grüßen

aus Berlin
Antwort von Prof. Dr. Egon Jüttner
1Empfehlung
24.08.2009
Sehr geehrter Herr Götz,

vielen Dank für Ihre mail und die Schilderung der Situation. Das gleiche Problem haben wir auch bei den ICE-Zügen immer wieder. Ich bin der Frage nachgegangen und habe erfahren, dass dies an der Überfüllung des Bahnhofs liege und deshalb dringend zumindest eine weitere Gleisanlage im Hauptbahnhof gebaut werden müsse. Diese Forderung habe ich mir auch auf mein Programm geschrieben und setze mich entsprechend dafür ein.

Mit freundlichen Grüßen

E. Jüttner
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
01.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Professor Jüttner,

bitte beantworten Sie folgende 4 Fragen. Ich gehe davon aus, dass Ihnen aufgrund Ihrer langjährigen Erfahrungen in der Politik, nicht zuletzt auch aus Ihrer Tätigkeit als Bundestagsabgeordneter, die Thematik vertraut ist.

1. Trifft es zu, dass das Rentenüberleitungsgesetz (RÜG) ausschließlich für die Bürger und Versicherten des Beitrittsgebietes geschaffen wurde, um deren Rentenbelange nach der Wiedervereinigung zu regeln?

2. Waren Ihrer Meinung nach die Deutschen, die vor dem Mauerfall und Wiedervereinigung die DDR verlassen haben und rechtsstaatlich in die alten Bundesländer eingegliedert wurden, zum Zeitpunkt des Beitritts der DDR als DDR-Bürger anzusehen?

3. Die ehemaligen DDR-Flüchtlinge wurden im Zug ihrer Eingliederungsverfahren nach geltendem Recht (Fremdrentenrecht) in die bundesdeutschen Sozialversicherungen übernommen. Die Rentenversicherungsträger haben den Versicherten darüber entsprechende Bescheide erteilt. Können Sie ein Gesetz nennen, das nach erfolgtem Beitritt der DDR die Löschung dieser Rentenanwartschaften und eine Neubewertung nach dem RÜG zulässt bzw. sogar verlangt? Können Sie ein Gesetz nennen, das die Versicherungsträger aus der Pflicht entlässt, die betroffenen Versicherten darüber zeitnah zu informieren, also auf die Versendung entsprechender Aufhebungsbescheide zu verzichten?

4. Der Bundestag ist lt. Grundgesetz der Gesetzgeber. Die Gesetzesvorlagen werden in der Regel von Fachleuten aus den einschlägigen Ministerien erstellt. Gesetzeskraft erhalten diese nach der Verabschiedung durch den Bundestag.
Halten Sie es für vertretbar, dass die Exekutive nach der Verabschiedung eines Gesetzes dieses Gesetz eigenmächtig auf eine weitere Zielgruppe anwendet, die bei der Debattierung und Verabschiedung des Gesetzes ausdrücklich ausgeschlossen wurde?

Mit freundlichem Gruß,

Dr. , Mannheim

(Vorsitzender des Vereins "Interessengemeinschaft ehemaliger DDR-Flüchtlinge e.V.") IEDF
Antwort von Prof. Dr. Egon Jüttner
13Empfehlungen
04.09.2009
Sehr geehrter Herr Dr. ,

vielen Dank für Ihre mail. Zwischenzeitlich hat mir Herr Dr. Lamers MdB Ihren Brief vom 13.8.09 ("Petition "Renten DDR-Altübersiedler")zugesandt und mich gebeten, Ihr Anliegen zu bearbeiten. Ich bin dazu bereit, kann dies aber erst, wenn ich wieder in den Bundestag gewählt worden bin und dann auch Zugang zu den entsprechenden Gremien, insbesondere zum Petitionsausschuß, habe. Insofern bitte ich Sie um Geduld. Trotz früherer Zugehörigkeit zum Bundestag (bis 2005) kann ich Ihre speziellen Fragen nicht beantworten, da ich in völlig anderen Ausschüssen (Menschenrechtsausschuß und Ausschuß für wirtschaftliche Zusammenarbeit) tätig war. Ich bitte hier um Ihr Verständnis. Gleichwohl kann ich Ihnen versichern, dass ich Verständnis für Ihr Anliegen habe und mich nach einer Wahl in den Bundestag entsprechend einsetzen werde.

Mit freundlichen Grüßen

E. Jüttner
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Frage zum Thema Außenpolitik
02.09.2009
Von:

Herr Prof. Dr. Egon Jüttner

Sie sind Kandidat/in für die Bundestagswahl in meinem Wahlbezirk. Um mir bei der Wahlentscheidung zu helfen, bitte ich Sie folgende Fragen zu beantworten:

* Wie stehen Sie persönlich zur Frage der US-Atomwaffen in Deutschland und zur nuklearen Teilhabe?

* Wird Ihre Partei im Falle von Koalitionsverhandlungen den Abzug der 20 US-Atomwaffen aus Deutschland im Koalitionsvertrag festschreiben?

Über eine Antwort würde ich mich freuen.

Antwort von Prof. Dr. Egon Jüttner
bisher keineEmpfehlungen
02.09.2009
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Frage. Ich trete für eine Vernichtung aller Atomwaffen ein. Wenn wir dieses Ziel erreichen, stellt sich auch nicht mehr die Frage nach einem Abzug von Atomwaffen aus Deutschland. Ob und was meine Partei in einem Koalitionsvertrag in dieser Frage festschreiben wird, kann ich derzeit nicht beantworten. Dies hängt von den Koalitionsverhandlungen und auch von den/dem Koalitionspartner(n) ab. Ich jedenfalls trete für die Vernichtung aller Atomwaffen ein.

Mit freundlichen Grüßen
E. Jüttner
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Ihre Frage an Prof. Dr. Egon Jüttner
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