Prof. Dr. Andreas Pinkwart (FDP)
Kandidat Landtagswahl NRW 2010
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Grunddaten
Prof. Dr. Andreas Pinkwart
Geburtstag
18.08.1960
Berufliche Qualifikation
Bankkaufmann, Diplom-Volkswirt, Universitätsprofessor
Ausgeübte Tätigkeit
Innovationsminister
Wohnort
Alfter
Wahlkreis
Rhein-Sieg-Kreis III
Landeslistenplatz
1, über Liste eingezogen
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(...) Die Mängel des Hartz-IV-Systems machen jedoch vor allem deutlich, dass es in Deutschland Zeit ist für ein Bürgergeld. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Prof. Dr. Andreas Pinkwart hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 31 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Sicherheit
21.04.2010
Von:

Sehr geehrter Prof. Dr. Pinkwart,

meine Familie und ich waren heute morgen schon sehr verwundert, nach ca. 3 Wochen zu erfahren, dass auf dem Gelände des Weseler Bahnhofs ein Jugendlicher (16 Jahre jung ) einen Polizeibeamten brutal zusammengeschlagen hatte. Der Pressesprecher der Polizei Wesel verwies auf Radio KW darauf hin, dass man diesen Überfall nicht veröffentlicht hätte, um das Sicherheitsgefühl der vielen Pendler / Bahnreisenden nicht zu beeinträchtigen.
Aktuell lese ich die politische Enthüllungslektüre "Achtung Bürgerkrieg" von Udo Ulfkotte; seine ausländerfeindlichen Attacken finde ich aktuell an diesem Beispiel bestätigt.
Haben Sie auch den Eindruck, dass Statistiken mit Gewalttaten ausländischer Mitbürger von der Polizei in Nordrhein-Westfalen verharmlost und geschönt werden, warum auch immer?
Antwort von Prof. Dr. Andreas Pinkwart
bisher keineEmpfehlungen
29.04.2010
Sehr geehrter Herr ,

den von Ihnen angesprochen konkreten Fall aus Wesel kann ich nicht beurteilen, da mir dazu keine Informationen vorliegen.

Grundsätzlich möchte ich allerdings betonen, dass die Polizei in Nordrhein-Westfalen jede Straftat unabhängig von der Person des Täters mit der gleichen Intensität verfolgt und bestrebt ist, alle Taten aufzuklären. Die Kriminalitätsstatistiken der Polizei sind transparent und geben die Realtät in unserem Land wieder. Die Fakten werden weder beschönigt noch
dramatisiert.

Der von Ihnen angesprochene Autor Udo Ulfkotte veröffentlicht meiner Meinung nach keine "Enthüllungslektüre", sondern bedient antiislamische Ressentiments, die der Integration schaden und mit der Politik der FDP sowie den von uns vertretenen toleranten Grundwerten nicht vereinbar sind.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Pinkwart
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Frage zum Thema Verbraucherschutz
22.04.2010
Von:

Welche Meinung haben Sie zum bestehenden Friedhofszwang in den einzelnen Bundesländern und welchen Stellenwert geben Sie Ruhestätten für Trauernde?
Sie können gern die Frage an einen Fraktionskollegen weitergeben, wenn dieser mit der Materie besser vertraut ist.
Antwort von Prof. Dr. Andreas Pinkwart
1Empfehlung
07.05.2010
Sehr geehrter Herr ,

die FDP in Nordrhein-Westfalen hat sich in letzten Jahren stets für eine Aufhebung des Friedhofzwangs eingesetzt. So sieht das aktuelle Bestattungsgesetz in NRW vor, dass die Totenasche auch außerhalb von Friedhöfen verstreut oder beigesetzt werden darf, wenn die entsprechende Behörde dies genehmigt und der Verstorbene den Wunsch vor seinem Tod schriftlich fixiert hat. Der Ort der Bestattung darf zudem der Totenwürde nicht entgegenstehen. Die pflichtgemäße Beteiligung der unteren Bodenschutzbehörde, die oft eine Hürde für die Bestattung außerhalb von Friedhöfen darstellte, wurde im Jahr 2008 auf Initiative der FDP abgeschafft.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Pinkwart
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Frage zum Thema Steuer/Finanzen
29.04.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Pinkwarth,

Können sie mir das Prinzip der "Nullverschuldung" bitte erklären? Wer ein Haus bauen möchte, besitzt in der Regel (abgesehen von einigen sehr wohlhabenden Menschen) nicht genügend Geld, um das Haus "bar" bezahlen zu können, muß also einen Kredit aufnehmen, vulgo "Schulden" machen. Damit verschafft er gleichzeitig dem Darlehensgeber (z.B. der "Deutschen Bank") über die zu zahlenden Zinsen ein Einkommen.
Dasselbe gilt ja auch für eine Kommune, einen Kreis, das Land oder den Bund, von denen ich annehme dass sie auch in Zukunft Kindergärten, Straßen, Schulen, Krankenhäuser, Universitäten, Investitionen für die Verteidigung usw. "bar" bezahlen müssen.

Sie können mir sicherlich erklären, woher das Geld für die Investitionen kommt, wenn Sie weiterhin Steuersenkungen propagieren?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Prof. Dr. Andreas Pinkwart
bisher keineEmpfehlungen
06.05.2010
Sehr geehrter Herr ,

dank Steuereinnahmen in Rekordhöhe ist der Staat durchaus mit einem wohlhabenden Menschen zu vergleichen. Er setzt jedoch teilweise die falschen Prioritäten, was dazu führt, dass entweder die Schulden steigen oder wichtige Bereiche wie Bildung nicht ausreichend finanziert werden. Die FDP setzt darauf, die Ausgaben des Staates zu reduzieren, um damit die notwendigen Mittel freizusetzen, so dass die Durchschnittsverdiener in unserem Land entlastet und wichtige Aufgaben wie Bildung ausreichend finanziert werden können.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Pinkwart
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Frage zum Thema Wirtschaft
04.05.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Pinkwarth,

"Aufsteigerland NRW", so lautet einer der Slogan ihrer Partei. Laut der Bundesagentur für Arbeit hat NRW unter den westlichen Flächenländern mit 9,0 Prozent die höchste Arbeitslosenquote. Beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) je Einwohner lag NRW 2009 mit 29.159 Euro/Einwohner unter dem Durchschnitt aller Länder (29.406 Euro/Einwohner). Wird die FDP in Zukunft vielleicht doch neue Wege gehen, oder lieber so weiter machen?

"Aufstieg durch Wachstum und Innovation", ist der nächste Slogan. Leider musste ich feststellen, dass beim Bruttoinlandsprodukt je Einwohner NRW 2009 mit 29.159 Euro/Einwohner unter dem Durchschnitt aller Länder (29.406 Euro/Einwohner) lag. Haben Sie vor zukünftig im Bereich Wirtschaft anders zu handeln, oder will die FDP diesen Weg in NRW weiter gehen?

"Aufstieg durch Effizienz und weniger Bürokratie"
Seit Schwarz-Gelb die Regierungsübernahme im Jahr 2005 geschafft hat rund 20 Milliarden Euro zusätzlich an Steuern habe eingenommen hat, sind die Schulden um 22 Milliarden Euro gestiegen. Worin erkennen sie dabei Effizienz?

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Prof. Dr. Andreas Pinkwart
bisher keineEmpfehlungen
07.05.2010
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Für eine ausführliche Bilanz unserer Arbeit darf ich auf unser Internetangebot www.aufstieg.fdp.de verweisen. Zu Ihren Fragen: Bei allen relevanten Kennzahlen ist mittlerweile deutlich erkennbar, dass das ehemalige rot-grüne Schlusslichtland NRW während der Regierungszeit von CDU und FDP zum Aufsteigerland geworden ist. Die Trendwende ist geschafft, NRW holt wieder auf. Um die Fehlentwicklungen der von SPD und Grünen getragenen Landesregierungen zu reparieren, werden wir jedoch mehr als eine Legislaturperiode benötigen.

Zur Frage der Verschuldung: Ohne die Finanzkrise und die Krise der WestLB hätten wir in den vergangenen Jahren durch unsere konsequente Konsolidierungspolitik sogar Überschüsse erwirtschaftet. Die FDP hat noch zu Oppositionszeiten vor den Risiken der WestLB gewarnt. Dass diese von uns vorhergesagten Probleme Realität geworden sind, gibt uns zwar nachträglich Recht, sorgt aber auch dafür, dass wir bei der Reduzierung der Schuldenlast auch in den nächsten Jahren noch deutlich mehr werden tun müssen, um unsere Ziele zu erreichen.

Mit freundlichen Grüßen

Pinkwart
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