Philipp Wohlfeil (DIE LINKE)

Philipp Wohlfeil
Geburtstag
12.08.1979
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
Berlin
Wahlkreis
Treptow-Köpenick WK 1
Ergebnis
21,1%
Landeslistenplatz
-, Treptow-Köpenick
(...) Ich will den Transitverkehr aus Berlin heraushalten, dass das Navi auch künftig den Weg über den Autobahnaußenring weist und noch mehr Menschen ihr Navi gar nicht erst befragen, sondern gleich in die Bahn steigen. Das ist im Interesse der Natur, der ganzen Stadt und der Menschen in Alt-Treptow, Plänterwald, Baumschulenweg und Schöneweide. (...)
 
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
22.08.2011
Von:

Thema: "Kampf gegen Rechts"

Sehr geehrter Herr Wohlfeil,
der Verfassungsschutzbericht 2010 beziffert die Zahl der als potentiell extremistisch eingeschätzten Personen bundesweit wie folgt:

Islamisten 37.470
Links 32.200
Rechts 25.000
Ausländer (ohne Islamisten) 24.910

Im Bereich "Politisch motivierte Kriminalität – rechts" wurden 16.375 Taten registriert. Darunter sind demnach allein 11.384 Propagandadelikte wie das Zeigen von Hakenkreuzen. Im Bereich "Politisch motivierte Kriminalität – links" betrug die Zahl 6.898 Straftaten.

Die Anzahl der Straftaten von "rechts", ohne Propagandadelikte, betrug 4991 . Somit wurden 1907 Delikte weniger registriert als von "links". Propagandadelikte können ja nur von "rechts" begangen werden.

Im letzten Jahr floßen 24 Millionen Euro direkt in Projekte gegen den Rechtsextremismus. Fünf Millionen wurden im Kampf gegen Linksextremismus und Islamismus ausgegeben.

Gerade in Berlin treten Rechtsextremisten nur selten in Erscheinung. Dagegen verwüsten Linksextremisten jedes Jahr am 1.Mai ganze Straßenzüge. Darüber hinaus brannten dieses Jahr schon über 140 Autos. Mindesten die Hälfte davon soll linksextremistisch motiviert sein.

Mein Frage ist nun, ob diese unverhältnismäßige Geldzuwendung gerechtfertigt ist? Wäre es nicht besser die Gelder direkt der Polizei und Justiz zukommen zu lassen?

Könnte man in Berlin eine Neuausrichtung der Mittel herbeiführen?

Mit freundlichen Grüßen

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Frage zum Thema Wirtschaft
22.08.2011
Von:

Wie Markenpost.de meldete ( tinyurl.com ), fruchten in Griechenland weder Sparmaßnahmen noch Rettungsschirme. Die Helenen stehen erneut vor der Zahlungsunfähigkeit, die Bürger bringen ihr Vermögen im Ausland in Sicherheit und verweigern die Steuerzahlung.
Alle Maßnahmen zur Rettung verpuffen.
Wäre es nicht sinnvoller, das Geld unserer Bürger für unsere Bürger einzusetzen, statt es in – so wie es aussieht – fruchtlosen EU-Rettungsaktionen zu verbrennen?

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Frage zum Thema Bildung und Forschung
28.08.2011
Von:

Hallo Herr Wohlfeil,

sehe ich das richtig, dass Sie mit 31 oder 32 Jahren noch keine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein abgeschlossenes Studium haben? Wäre es nicht besser vor politischer Tätigkeit sich erst einmal eine berufliche Basis zu schaffen, welche von Politik unabhängig macht? Welchen Beruf sollten aus Ihrer Sicht Schulabgänger heute erlernen, der auch zukunftsträchtig ist?

Gruß K.

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Frage zum Thema Arbeit
01.09.2011
Von:

Hallo Herr Wohlfeil,

Sie haben den Wahlkreis bereits verloren gegeben, oder warum beantworten Sie unsere Fragen nicht mehr? Wenn Sie Sich keine Chancen mehr ausrechnen, wen empfehlen Sie statt Ihrer zur Wahl?

Viele Grüße,

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Frage zum Thema Verkehr und Stadtplanung
09.09.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Wohlfeil,

unter den Zielen für ihre politische Arbeit geben Sie auch die Verhinderung des Weiterbaus der A100 an. Vor einigen Tagen erhielt ich einen Wahlwerbeflyer Ihrer Partei, herausgegeben von Harald Wolf und Gregor Gysi, in dem alle Vorhaben der Linken aufgeführt werden -einschl. S-Bahn- aber nicht mehr die Ablehnung der A100.
Ist das das stillschweigende Begräbnis dieser bisher konstant vorgetragenen Forderung mit dem Ziel einer möglichen Koalition mit der SPD und wie ist ihre persönliche Einstellung dazu?

Mit freundlichen Grüssen
Antwort von Philipp Wohlfeil
bisher keineEmpfehlungen
10.09.2011
Philipp Wohlfeil
Sehr geehrter Herr ,

ich habe meine ablehnende Haltung zur A 100, welche im Einklang mit mehreren Parteitagsbeschlüssen steht, in einem Flugblatt dargelegt. Ich würde als Abgeordneter keinem Antrag zustimmen, der einen Weiterbau der A100 vorsieht.

Der Text aus dem Flugblatt:
Geben Sie mal in Ihr Navi ein, dass Sie von Eberswalde zum Flughafen Schönefeld fahren möchten. Sie werden feststellen, die angeratene Route führt Sie über den östlichen Berliner Autobahnaußenring. Der zweite Vorschlag durchquert die Berliner Innenstadt. Die Strecke ist 25 Kilometer kürzer, aber eben nicht empfehlenswert, weil sie über Stadtstraßen mit Kreuzungen und Ampeln führt. Nun wäre der Verkehr aus Eberswalde noch nicht problematisch. Aber die Strecke ist nur beispielhaft für den gesamten Verkehr gewählt, der aus dem Nordosten von Berlin, aus den vorgelagerten Vororten, aus dem Nordwesten von Polen und von der Ostseeküste nach Südosten zum Flughafen Schönefeld, Richtung Dresden und Tschechien drängt.

Wird die A100 weitergebaut, nimmt also der östliche Innenring auf einer sechsspurigen und kreuzungsfreien Trasse nach und nach Gestalt an, wird sich der Verkehr auf den kürzeren Weg durch die Stadt verlagern. Am Autobahndreieck Neukölln, an dem sich der Verkehr aus Ost und West vereinigt, entsteht Stau, so dass der Ausweichverkehr die B96a und die angrenzenden Treptower Ortsteile verstopft. Verloren haben dann die Menschen in Alt-Treptow, deren Wohnungen weichen mussten und deren Ortsteil durch eine Autobahn entstellt wird. Verloren haben dann aber auch die Menschen in Plänterwald und Baumschulenweg, die heute berechtigterweise eine Entlastung ihrer Ortsteile fordern. Es bringt nichts, Ortsteile gegeneinander auszuspielen. Um Straßenverkehr so zu organisieren, dass Wohnquartiere entlastet werden, kann auch der Bau von Umgehungsstraßen nicht von vornherein ausgeschlossen werden. Lassen Sie uns aber vorher alles dafür tun, dass mehr Menschen mit Bus und Bahn unterwegs sind.
Neue Logistikzentren am Stadtrand, vor allem aber der künftige Großflughafen werden eine Verdichtung der Verkehrsströme im südöstlichen Stadtgebiet auch am Boden mit sich bringen. Es gibt kostengünstige Möglichkeiten, den Öffentlichen Personennahverkehr attraktiver und preiswerter zu gestalten, die man eben nur wollen und umsetzen muss. Von Hohenschönhausen über Springpfuhl und Spindlersfeld besteht schon heute eine direkte Schienentrasse zum Flughafen. Hier müssen Stationen gebaut werden, um eine weitere Bahnverbindung zu ermöglichen. Eine andere Stellschraube ist der Fahrpreis. Der Flughafen könnte wieder der Tarifzone B zugeordnet werden. Noch mehr Entlastung würde es bringen, wenn das Flugticket auch zur Benutzung von Bus und Bahn berechtigt. Würden Sie zum Flughafen mit dem Auto fahren, wenn Sie die Fahrkarte bereits bezahlt hätten?

Ich will den Transitverkehr aus Berlin heraushalten, dass das Navi auch künftig den Weg über den Autobahnaußenring weist und noch mehr Menschen ihr Navi gar nicht erst befragen, sondern gleich in die Bahn steigen. Das ist im Interesse der Natur, der ganzen Stadt und der Menschen in Alt-Treptow, Plänterwald, Baumschulenweg und Schöneweide.


Mit freundlichen Grüßen

Philipp Wohlfeil
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