Philipp Mißfelder (CDU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Philipp Mißfelder
Jahrgang
1979
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, Historiker M.A.
Wahlkreis
Recklinghausen I
Landeslistenplatz
28, Nordrhein-Westfalen
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(...) Ein besonderes Augenmerk muss einerseits darauf liegen, dass die Schwellen beim Zugriff auf kinderpornographische Seiten im Internet deutlich steigen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Soziales
20.02.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Mißfelder,

laut eines Berichtes der WELT stellten Sie in einer Parteiveranstaltung in Haltern am See fest das die Erhöhung der Hartz IV- Leistungssätze zu einer Erhöhung der Verkaufszahlen von Alkohol und Tabakwaren führten. Könnten Sie mir bitte einerseits a) die statistische Quelle benennen die einen Mehrverkauf belegt , b) eine Studie benennen die einen signifikanten Mehrverbrauch von Alkohol- und Tabakwaren unter Hartz- Empfängern gegen anderen Bevölkerungsgruppen feststellt und c) eine Quelle benennen die den statistisch belegten Mehrverbrauch auf die Konsumgewohnheiten jener Hartz- Empfänger zurückführt?

Mit freundlichen Grüssen,

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
20.02.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Mißfelder,

Da mir noch Ihre nicht minder klare Meinung über 85jährige und ihre unnützen Hüftoperationen im Gedächtnis war, habe ich - als leidlich politikinteressierter Mensch und gedenk der jüngsten Pressemitteilungen - ein wenig über Ihre Arbeit im Bundestag nachgelesen.

Der Mangel an Ergebnissen war, gelinde gesagt, ernüchternd. Ohne irgendwie persönlich werden zu wollen, sehe ich hier exemplarisch, warum immer mehr Leuten, darunter auch mir, das Vertrauen in die Politik abhanden kommt:
Nach einem Studium über 16(!) Semester und ohne Berufserfahrung (!!) hat man es offenbar für passend gehalten Sie, als studierten Historiker, dem Ausschuss Neue Medien und Wirtschaft und Technologie zuzuteilen. Da ich selber seit Jahren in der IT-Branche tätig bin, ist mir zunächst ein Rätsel, wie man als Historiker in diesem doch recht komplexen und weiten Feld mitreden kann.

Auch zu ihrem aktuellen Arbeitsfeld, dem prestigeträchtigen Auswärtigen Ausschuss, war mir zunächst keine offenkundige Eignung aufgefallen. Nach dem Besuch der Internetseite besagten Ausschusses wurde mir die Sache hingegen etwas klarer. Unter "Aktuelles" war kein Eintrag zu finden, die letzte Beschlussempfehlung stammt von Anfang Dezember letzten Jahres undd umfasst keine 2 Seiten, bestehend aus allgemeinen Platitüden, die man an jedem Stammtisch zu hören bekommt. Der letzte (und einzige) Bericht aus der Ausschussabeit umfasst die Statistik der 15. Wahlperiode, die ist übrigens seit 2005 zu Ende...

Vielleicht könnten Sie hier einmal die Gelegenheit nutzen und dem gemeinen Bürger - immerhin Ihr Arbeitgeber - verraten, worin eigentlich Ihre Arbeit besteht.

Die lieblosen und völlig nichtssagenden Pauschalantworten hier bei abgeordnetenwatch.de lassen mich zumindest Böses ahnen.

Mit freundlichem Gruß

Dr.

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Frage zum Thema Frauen
21.02.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Mißfelder,

auf der Webseite des WDR finden sich u.a. folgende Zitate:
"Wichtig ist uns auch die Förderung junger Frauen: Ende 2006 lag die Frauenquote unserer Ausbildungsplätze bei knapp 55 Prozent, für Praktika und Hospitanzen bei mehr als 58 Prozent, bei Schülerpraktika bei etwa 53 Prozent. Interessant hierbei ist, dass im WDR auch in Berufen, die traditionell eher eine Männerdomäne sind, viele Frauen anzutreffen sind. Wir engagieren uns dafür, dass dies auch so bleibt. Z.B. gaben wir auf dem "girls day 2006" zahlreichen Frauen die Gelegenheit, Einblicke in technische Berufsbilder wie den Informationselektroniker, Fachinformatiker und Mediengestalter Bild und Ton zu erhalten." ( www.wdr.de )
"Frauen bekommen im wdr dazu die gleichen Chancen wie Männer, im Bereich Technik sogar etwas bevorzugt, weil es unser Ziel ist, hier den Anteil an weiblichen Mitarbeitern zu erhöhen." ( www.wdr.de )

1. Wie stehen Sie dazu, dass angesichts der schon höheren Arbeitslosigkeit von jungen Männern im Vergleich zu jungen Frauen beim WDR Frauen direkt durch höhere Karrierechancen und indirekt durch gesonderte Werbeveranstaltungen (Girls´ Day!) bevorzugt werden, obwohl Frauen schon die Mehrheit der Ausbildungsplätze innehaben und laut den angegebenen Informationen auf Webseite des WDR nur im Beruf "Fachkraft für Veranstaltungstechnik" unterrepräsentiert sind?
2. Sollte man nicht eher im Zuge der Jungenförderung (die die NRW-Regierung offiziell (auf dem Papier) durchführt) den WDR dazu verpflichten, einen Boys´ Day durchzuführen, da diese ja nur die Minderheit der Auszubildenen stellen?

Mit freundlichen Grüßen


PS: Diese Frage wurde an Sie gestellt, da Sie aus NRW stammen, für Kultur und Medien zuständig sind und Chef der JU sind.

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Frage zum Thema Soziales
21.02.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Mißfelder,

mit großem Bedauern sehe ich, daß Sie offenbar allgemein eher kurze und wenig detailreiche Antworten hier auf Abgeordnetenwatch.de geben. Als junger Wähler, der mit den Vorteilen der "neuen" Medien aufgewachsen ist, finde ich das schade, zumal ja auch Sie ein Interesse daran haben dürften, Ihre Positionen ohne großen Aufwand vielen Leuten nahezubringen und nicht nur einzelnen Leuten auf einzelne Emails zu antworten. Vielleicht ändert sich ja Ihre Meinung noch.

Ich bin immer wieder überrascht, mit welcher Offenheit Sie auch "Tabuthemen" ansprechen. Ob es um künstliche Hüftgelenke geht oder offenbar CDU-interne (oder sind diese vielleicht irgendwo öffentlich zugänglich? Ich würde mich sehr dafür interessieren! Schicken sie mir gerne einen Link, wenn es geht!) Studien über Hartz-IV-Empfänger - überall versuchen Sie vehement die Interessen der jungen Generation zu vertreten! Vielen Dank dafür!

Als überzeugter Christ sollte die CDU vermutlich die Partei meiner Wahl sein - nur bin ich nicht sicher, daß Ihr Verständnis von sozialer Gerechtigkeit mit dem des christlichen Glaubens zusammenpaßt. Vielleicht könnten Sie mir helfen und anhand der aktuellen Debatte über Ihre Äußerungen bzgl. des Tabak- und Alkoholkonsums von Hartz-IV-Empfängern begründen, inwieweit sich Ihre römisch-katholische Überzeugung in diesen Aussagen wiederfindet?

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen,

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Frage zum Thema Soziales
21.02.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Mißfelder!

Sie fallen immer wieder mit negativen Aussagen gegenüber über Arme und Schwächere auf. Warum? Was haben diese Menschen Ihnen getan? Versuchen Sie doch einmal 3 Monate mit Hartz4 zu überleben.
Vielleicht wird dann doch noch ein anderer Mensch aus Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

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Ihre Frage an Philipp Mißfelder
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