Philipp Mißfelder (CDU)

Angaben zur Person
Philipp Mißfelder
Jahrgang
1979
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, Historiker M.A.
Wahlkreis
Recklinghausen I
Landeslistenplatz
28, Nordrhein-Westfalen
weitere Profile
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Frage zum Thema Finanzen
13.01.2009
Von:

Gierige und unfähige Bankmanager habe die derzeitige Krise herbeigeführt - einige sind mit hohen Abfindungen entlassen worden. Keiner haftet für sein Verhalten.
Sind Sie wie der Haushaltsexperte Fricke von der FDP auch der Meinung, daß dafür Rentner und Pensionäre in Haft genommen werden sollen, d.h. einen Beitrag zum Konjunkturpaket leisten sollen? Wo bleibt der Beitrag der Versager von der IKB, den Landesbanken.....?
Wo bleibt Beitrag der Automanager, die für eine verfehlte Modellpolitik verantwortlich sind und jetzt nach dem Staat rufen?

Ich freue mich auf Ihre Antwort

Antwort von Philipp Mißfelder
bisher keineEmpfehlungen
19.01.2009
Philipp Mißfelder
Sehr geehrter Herr , lesen Sie dazu mein Interview auf welt.de:

www.welt.de

Beste Grüße, Ihr Philipp Mißfelder MdB
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Frage zum Thema Soziales
28.01.2009
Von:

Schönen guten Tag Herr Mißfelder,

Meine Frage an Sie: nehmen Sie Anfragen, Kritik und Anregungen ernst? Mir ist weiterhin aufgefallen das in diesem Forum mitunter sehr pauschale Fragen gestellt werden, daher wäre es mir eigentlich lieber wenn ich Ihnen meine Frage irgendwie direkt zukommen lassen könnte. Ideen dazu?

Viele liebe Grüße!
Antwort von Philipp Mißfelder
1Empfehlung
29.01.2009
Philipp Mißfelder
Sehr geehrte Frau ,

selbstverständlich können Sie mir jederzeit Ihre Frage direkt zukommen lassen.

Mit freundlichen Grüßen,

Philipp Mißfelder
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Frage zum Thema Kultur
07.02.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Mißfelder !

Am Donnerstag, den 12. Februar 2009, findet im Kultur-Unterausschuss Neue Medien eine öffentliche Befragung von sieben Experten zum Thema "Kinderpornographisches Angebot im Netz per Verfügung sperren?" statt:

www.bundestag.de

Sie sind stv. Vorsitzender dieses Ausschusses und nehmen an der Expertenanhörung teil. Die Bundesregierung will unter der Federführung von Ursula von der Leyen alle Deutschen Internetprovider verpflichten, Webseiten mit kinderpornographischen Inhalten zu sperren. Das BKA hat eine entsprechende Liste vorliegen, die den Providern dann übermittelt werden soll. Zu diesem Vorhaben möchte ich Ihnen einige Frage stellen:

1.Bereits im Vorfeld dieser Initiative haben die Internetwirtschaft und viele weitere Experten erhebliche Kritik über die fehlende Wirksamkeit solcher Sperrungen angemeldet. Welche Positionen vertreten Sie in dieser Frage ?

2.Die Erfahrungen in anderen EU-Ländern haben gezeigt, dass solche Sperrungen weitgehend wirkungslos sind und technisch ganz einfach umgangen werden können. Warum soll also dieses untaugliche Mittel eingesetzt werden ?

3.Sind die technischen und gesetzlichen Möglichkeiten solcher Sperrungen erst geschaffen worden besteht auch die Gefahr, dass auf diese Sperrliste auch Webseiten gelangen, die vom Inhalt her vollkommen legal sind. Wie wollen Sie verhindern, dass z.B. Diskussionsforen & Internetportale zum Themenkomplex der Pädophilie nicht gesperrt werden ?

Vielleicht könnten Sie mir meine Fragen noch vor dem 12. Februar beantworten. Aber auch nach dem 12. wäre ich für eine ausführliche Antwort dankbar, zumal Sie und allen BesucherInnen von Abgeordnetenwatch dann auch gleich über das Ergebnis der Anhörung im Ausschuss für Neue Medien berichten könnten. Vielen Dank für Ihre Zeit und Mühe !

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Philipp Mißfelder
4Empfehlungen
18.02.2009
Philipp Mißfelder
Sehr geehrter Herr ,

im Anschluss an das Expertengespräch habe ich zusammen mit D. Bär und M. Wanderwitz eine Pressemitteilung herausgegeben, die meine Auffassung wiedergibt:

Das Internet darf kein moral- und rechtsfreier Raum sein

Im Anschluss an das Expertengespräch zum Schutz vor Kinderpornographie im Internet erklären der Vorsitzende der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marco Wanderwitz MdB, die Obfrau im Unterausschuss Neue Medien, Dorothee Bär MdB und der stellvertretende Ausschussvorsitzende, Philipp Mißfelder MdB:

"Das heutige Expertengespräch im Unterausschuss Neue Medien über die rechtlichen und technischen Möglichkeiten sowie die Grenzen von Sperrungsverfügungen von Internetzugängen im Zusammenhang mit dem Jugendmedienschutz, insbesondere dem Schutz vor Kinderpornographie im Netz hat gezeigt, dass das Internet kein moral- und rechtsfreier Raum sein darf. Die Zahlen, nach denen der Vertrieb von Kinderpornographie über das Internet 2007 gegenüber dem Vorjahr um 111 Prozent zugenommen hat, schrecken eindringlich auf. Hier muss gehandelt werden, denn die Kinderpornographie stellt eine der schwersten Straftaten überhaupt dar".

Wir begrüßen deshalb die Initiative unserer Familienministerin Ursula von der Leyen, den Zugang zu kinderpornographischen Seiten rechtsstaatlich abgesichert zu sperren. Dies muss in einem breiten Dialog mit der Internetwirtschaft, den Strafverfolgungsbehörden und den zuständigen Fachpolitikern erfolgen, um alle rechtlichen und praktischen Bedenken, die mit einer Sperrung von Internetseiten verbunden sind, zu klären. Wir erwarten dabei ein der Problematik entsprechendes Verhalten der Internetwirtschaft.

Ein besonderes Augenmerk muss einerseits darauf liegen, dass die Schwellen beim Zugriff auf kinderpornographische Seiten im Internet deutlich steigen. Andererseits ist - angesichts der für schwer Pädophil-Kriminelle leider bestehenden möglichen Umgehungsmöglichkeiten von Seitensperrungen im Internet ? eine anhaltende gesellschaftliche Diskussion und ein breites Bewusstsein darüber, dass Kinderpornographie eine schwere Straftat ist, unerlässlich.

Mit freundlichen Grüßen

Philipp Mißfelder
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Frage zum Thema Finanzen
11.02.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Mißfelder,

bei der Beantwortung von Fragen bitten Sie wiederholt darum Fragen direkt an Sie zu richten. Dies habe ich auch am 21.11. 08 getan. Leider habe ich bis heute keine Antwort erhalten. Daher nachfolgend meine Mail mit der Bitte um Antwort:

Sehr geehrter Herr Mißfelder,

aus Pressemitteilungen habe ich vernommen, dass Sie sich für weitere Kreditaufnahmen des Bundes aussprechen, um die Finanzkrise bewältigen zu können. In dieser Ausnahmesituation müsse die Haushaltskonsolidierung zurücktreten. Es sieht allerdings so aus, als leben wir schon seit 1969 in einer Ausnahmesituation, denn damals wurde zu letzten Mal ein ausgeglichener Haushalt vorgelegt. Nun frage ich Sie: Halten Sie diese Politik für verantwortungsvoll? Haben wir in diesen Jahren nicht über unsere Verhältnisse gelebt? Nach der letzten Wahl wurde die Mehrwertsteuer erhöht, die größte Steuererhöhung in der Bundesrepublik. Was für eine Summe! Von allen verkauften Produkten wurden 3% zusätzlich in die öffentlichen Kassen gespült, die florierende Wirtschaft sorgte für erhebliche zusätzliche Einnahmen und trotzdem wurden neue Schulden gemacht. Wann und wie sollen diese wieder zurückgezahlt werden? Die Wahlen im nächsten Jahr verführen wieder zu weiteren Ausgaben. Ich appelliere daher an die Politiker: Ändern Sie dieses Verhalten und sagen Sie den Wählern die Wahrheit! Leider verhalten sich diese auch nicht verantwortungsvoller und belohnen die Versprechungen mit ihrer Stimme.

Über eine Stellungnahme würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Philipp Mißfelder
8Empfehlungen
18.02.2009
Philipp Mißfelder
Sehr geehrter Herr ,

ich habe mich in keiner Pressemitteilung derart ausgesprochen, wie Sie es vernommen haben.

Mit freundlichen Grüßen,

Philipp Mißfelder
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Frage zum Thema Soziales
17.02.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Mißfelder,

Sie werden in der "Halterner Zeitung" vom 16. Februar 2009 folgendermaßen zitiert:

Langfristig müsse wieder gespart werden, z.B. auch durch die Senkung von Hartz IV: "Die Erhöhung von Hartz IV war ein Anschub für die Tabak- und Spirituosenindustrie", poltert Mißfelder in der Art, die ihm nicht nur Freunde gemacht hat.
( www.halternerzeitung.de )

Ich bitte um Klarstellung, ob diese Äußerung tatsächlich so von Ihnen getätigt wurde.

Sofern Sie korrekt wiedergeben wurden, bitte ich um Auskunft, welche Erhöhung Sie meinen. Diese vier Euro pro Monat vom letzten Juli (ausgezahlt erst ab August)? Die hat nicht mal die Preiserhöhungen (Lebensmittel, Energiekosten soweit nicht durch ALG II gedeckt) der vorherigen 12 Monate ausgeglichen. Wo haben Sie da also bitte eine ernstzunehmende Erhöhung gesehen?

Außerdem hätte ich gern einen nachvollziehbaren Nachweis von Ihnen dafür, daß Hartz-IV-Bezieher ihre Sozialhilfe bevorzugt in Alkohol und Tabak investieren. Denn wenn Sie den nicht liefern können, muß man Ihre Äußerung wohl als reinen Populismus werten. So nebenbei verstoßen Sie damit gegen die Pflicht des Staates, die Menschenwürde zu achten und zu schützen.

Schließlich hätte ich gern von Ihnen einen Entwurf dafür, wie ein Empfänger von Hartz IV oder allgemein von Sozialhilfe (ich selbst beziehe als Erwerbsunfähige neben der geringen Rente Grundsicherung nach SGB XII) ein sinnvolles und menschenwürdiges Leben führen können soll, wie es uns eigentlich nach § 1 SGB I versprochen wird, insbesondere unter Berücksichtigung des Anspruchs, die Sozialhilfe habe auch die freie Entfaltung der Persönlichkeit zu ermöglichen.

Mit freundlichen Grüßen
Standard-Antwort von Philipp Mißfelder
45Empfehlungen
18.02.2009
Philipp Mißfelder
Vielen Dank für Ihre Mail.

Anfragen, Kritik und Anregungen nehme ich sehr ernst. Ich bitte jedoch, die Frage direkt an mich zu senden, da in diesem Forum mitunter sehr pauschale Fragen gestellt werden.

Beste Grüße
Philipp Mißfelder MdB
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Ihre Frage an Philipp Mißfelder
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