Petra Heß (SPD)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Petra Heß
Jahrgang
1959
Berufliche Qualifikation
Kindergärtnerin
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Gotha - Ilm-Kreis
Landeslistenplatz
3, Thüringen
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(...) Bezüglich der von Ihnen erwähnten Minister oder Minister a.D. schlage ich Ihnen vor, diese direkt über Abgeordnetenwatch oder ihre Homepage zu konsultieren. Vorab kann ich Ihnen bereits mitteilen, dass beispielsweise Frau Ulla Schmidt keine gelernte Ärztin ist, Herr Schäuble keine Ausbildung als Polizist hat und Bundeskanzler keinen anerkannten Ausbildungsberuf darstellt. Die Übertragung des Oberbefehls über die Armee an einen General oder sonstige, nicht demokratische legitimierte Personen führt, wie die Geschichte gezeigt hat, nicht selten zu einem Staat im Staate. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Ordentliches Mitglied
Sport
Ordentliches Mitglied
Verteidigung
Ordentliches Mitglied
Unterausschuss Weiterentwicklung der Inneren Führung
Stellvertretendes Mitglied
Petitionen
Stellvertretendes Mitglied
Interparlamentarische Union
Fragen an Petra Heß
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Frage zum Thema Wirtschaft
08.06.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Hess,

Wie erklären Sie den schlechten Wahlausgang für die SPD bei der Europa-Wahl?

Was eigentlich noch wichtiger ist, das ist die Wahlbeteiligung!. Knapp 50% der Leute gehen Wählen, unter den 50% werden dann die Stimmen verteilt. Ist so etwas eigentlich noch real? Wen interessiert ein Bild mit Lebenslauf im Briefkasten?. Interessant wäre doch wenn die Abgeordneten Mal über ihre Erfolge reden würden, natürlich auch über Niederlagen und warum solche entstehen. Das wäre Bürgernähe, oder?
Antwort von Petra Heß
8Empfehlungen
19.06.2009
Petra Heß
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage zur Europawahl.

Ich stimme Ihnen zu, das Ergebnis der Europawahl war enttäuschend. Und besonders die geringe Wahlbeteiligung war besorgniserregend. Bedauerlicherweise ist die geringe Wahlbeteiligung europaweit anzutreffen und das weitere Absinken der Wahlbeteiligung ein europaweiter Trend. Europa erscheint den Menschen weit weg und zu wenig greifbar. Die Inhalte einer Europawahl sind folglich schwer zu vermitteln. Außerdem wählen Menschen keine Programme, sondern oft die Menschen, die dahinter stehen.

In Thüringen lag die Wahlbeteiligung allerdings über dem Durchschnitt. Und gerade für uns Ostdeutsche ist das Wahlrecht ein hart erkämpftes Recht und es sollte eigentlich für jeden daraus die Verpflichtung erwachsen, wählen zu gehen.

Ihre Aufforderung, dass Abgeordnete doch einmal über sich und ihre tatsächlichen Erfolge reden sollten, nehme ich gerne auf. Denn genau das machen ich und viele meiner Parteifreunde. Deshalb steht in meiner Heimatgemeinde Crawinkel die SPD mit 65% bei den Kommunalwahlen ausgezeichnet da und hat auch im Kreistag tüchtig zugelegt. Hier hat sie sich von 8 auf 15 Sitze verbessert. Angefangen bei meinen drei Bürgerbüros in Gotha, Arnstadt und Ilmenau, die sich als Dienstleister der Region verstehen, weiter mit über 1.000 persönlichen Bürgerterminen pro Jahr und regelmäßigen Sprechstunden, kann sich über fehlende Bürgernähe in meinem Wahlkreis nun wirklich niemand beklagen. Ich stehe in meinem Wahlkreis mit beiden Beinen fest auf dem Boden, kenne die Sorgen und Nöte der Menschen und war in meinen Bemühungen, diese abzustellen, auch nicht ohne Erfolg.

Ich persönlich hoffe auf eine höhere Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl und einen fairen Wahlkampf mit großer Bürgernähe.

Mit freundlichen Grüßen

Petra Heß
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Frage zum Thema Internationales
14.08.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Hess,
Sie sitzen ja im richtigen Ausschuss des Bundestages, meine Frage dahingehend ist: Wie können Sie erklären das die Bundesrepublik der drittgrösste Waffen Liferant nach der USA und Russland ist? Sollen die Uboote und Kampfhubschrauber nicht zu vergessen die Panzer dem Frieden dienen? Wissen Sie überhaubt wohin dieses Kriegswerkzeug geliefert wird?
Antwort von Petra Heß
1Empfehlung
17.08.2009
Petra Heß
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich möchte sehr gern auf meine Antwort vom 29.01.2009 an Herrn Wienecke verweisen, in der ich die Thematik Rüstungsexporte bereits ausführlich dargelegt habe. Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Petra Heß
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Frage zum Thema Sicherheit
11.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Heß,

nach dem Angriff auf 2 entführte Tanklastzüge im Kundus möchte ich nochmals ihre Meinung dazu erfahren. Sind Sie immer noch der Ansicht, dass sich die Bundeswehr nicht im Krieg befindet in Afghanistan ? Man weiss ja gar nicht, wie man das nennen soll, wenn Politiker immer um den heissen Brei herumreden, anstatt die Wahrheit zu sagen.
Antwort von Petra Heß
2Empfehlungen
24.09.2009
Petra Heß
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Taliban versuchen den Demokratisierungsprozess, den Afghanistan seit nunmehr 8 Jahren beschreitet, zu stoppen und ihre eigene Herrschaft wieder zu errichten. Dafür ist ihnen jedes Mittel recht. Die Guerillataktik der Taliban setzt dabei auf feige, hinterhältige Anschläge, die möglichst wirksam (auch vor den Augen einer internationalen Presse) inszeniert werden. Die Destabilisierung Afghanistans und die Vernichtung sämtlicher Fortschritte von Mädchen- und Frauenbildung über medizinische Versorgung, hin zu wiedererrichteter Infrastruktur ist dabei ihr erklärtes Ziel. Gerade die Taliban schrecken dabei nicht vor zivilen Opfern zurück.

Es ist daher notwendig, dass die internationale Schutztruppe den Demokratisierungsprozess in Afghanistan unterstützt und sich natürlich auch gegen die Übergriffe der Taliban zur Wehr setzt.

Auch von den Tanklastern in Kunduz ging eine akute Bedrohung für die Soldatinnen und Soldaten im Feldlager Kunduz aus, da sie sich nur wenige Kilometer davon entfernt befanden. Daher hat die Bundeswehr Luftunterunterstützung von unseren alliierten Partnern erbeten. Der Abschlussbericht der afghanischen Regierung kommt zu dem Schluss, dass dieser Schritt der Bundeswehr richtig war. Die Taliban wussten, dass eine Reaktion auf das Entführen der Tanklaster nicht ausbleiben wird. Es unterstreicht deshalb einmal mehr das verbrecherische und menschenverachtende Vorgehen der Taliban, indem sie mitten in der Nacht Zivilisten zu den Tanklastern brachten. Es ist für mich deshalb zutiefst bedauernswert, dass es zu diesen zivilen Opfern kam.


Mit freundlichen Grüßen


Petra Heß
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