Petra Heß (SPD)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Petra Heß
Jahrgang
1959
Berufliche Qualifikation
Kindergärtnerin
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Gotha - Ilm-Kreis
Landeslistenplatz
3, Thüringen
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(...) Die Thüringer SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Heß war heute eine der wenigen Abgeordneten, die einem Kongo-Einsatz der Bundeswehr nicht zustimmen konnte. Als Verteidigungspolitikerin sei ihr diese Entscheidung nicht leicht gefallen, doch wecke dieses Mandat Erwartungen im Kongo, die nur sehr schwer erfüllt werden können, so Heß. Natürlich ist auch ihr an einem stabilen und demokratischen Kongo gelegen, der nach Jahrzehnten endlich den ersten freien Wahlen entgegensieht. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
NEIN
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
18.06.2009
Internetsperren
JA
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
JA
29.05.2009
Schuldenbremse
JA
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
JA
28.05.2009
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
13.05.2009
Anbauverbot von Genmais
NEIN
13.05.2009
Beratungspflicht bei Spätabtreibungen
NEIN
20.03.2009
Enteignung von Banken
JA
22.01.2009
Mindestarbeitsbedingungen
JA
22.01.2009
Mindestlohn für sechs weitere Branchen
JA
19.12.2008
Kampf gegen Piraten
nicht beteiligt
04.12.2008
Familienleistungsgesetz
NEIN
28.11.2008
Haushalt 2009
JA
26.11.2008
Erbschaftssteuerreform
JA
13.11.2008
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
12.11.2008
BKA-Gesetz
JA
17.10.2008
Banken-Rettungspaket
JA
16.10.2008
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF)
JA
25.09.2008
Rückkehr zur alten Pendlerpauschale
NEIN
17.09.2008
Fortsetzung des Darfur-Einsatzes
nicht beteiligt
17.09.2008
Verlängerung Libanon-Einsatz
nicht beteiligt
05.06.2008
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
30.05.2008
Bahnprivatisierung
JA
24.04.2008
EU-Vertrag von Lissabon
JA
06.02.2008
Änderung des Stammzellgesetzes
JA
14.12.2007
Postmindestlohn
JA
16.11.2007
Diätenerhöhung
JA
15.11.2007
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
09.11.2007
Vorratsdatenspeicherung
NEIN
12.10.2007
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF, Tornado)
JA
12.09.2007
Verlängerung Libanon-Einsatz
JA
22.06.2007
Emissionshandel
JA
21.06.2007
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
14.06.2007
Aufenthalts- und Asylrecht
JA
14.06.2007
Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes in Darfur
JA
14.06.2007
Mindestlöhne (Antrag Die Linke.)
NEIN
25.05.2007
Unternehmenssteuerreform
JA
09.03.2007
Rente mit 67
JA
09.03.2007
Tornado-Einsatz
JA
02.02.2007
Gesundheitsreform
JA
10.11.2006
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
26.10.2006
EU-Beitritt Bulgariens und Rumäniens
JA
28.09.2006
Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes (ISAF)
JA
30.06.2006
Föderalismusreform
JA
29.06.2006
Antidiskriminierungsgesetz
JA
01.06.2006
Anpassung u. Veränderung von Hartz IV
JA
01.06.2006
Bundeswehreinsatz im Kongo
NEIN
19.05.2006
Erhöhung der Mehrwertsteuer
JA
Fragen an Petra Heß
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Frage zum Thema Wirtschaft
08.06.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Hess,

Wie erklären Sie den schlechten Wahlausgang für die SPD bei der Europa-Wahl?

Was eigentlich noch wichtiger ist, das ist die Wahlbeteiligung!. Knapp 50% der Leute gehen Wählen, unter den 50% werden dann die Stimmen verteilt. Ist so etwas eigentlich noch real? Wen interessiert ein Bild mit Lebenslauf im Briefkasten?. Interessant wäre doch wenn die Abgeordneten Mal über ihre Erfolge reden würden, natürlich auch über Niederlagen und warum solche entstehen. Das wäre Bürgernähe, oder?
Antwort von Petra Heß
8Empfehlungen
19.06.2009
Petra Heß
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage zur Europawahl.

Ich stimme Ihnen zu, das Ergebnis der Europawahl war enttäuschend. Und besonders die geringe Wahlbeteiligung war besorgniserregend. Bedauerlicherweise ist die geringe Wahlbeteiligung europaweit anzutreffen und das weitere Absinken der Wahlbeteiligung ein europaweiter Trend. Europa erscheint den Menschen weit weg und zu wenig greifbar. Die Inhalte einer Europawahl sind folglich schwer zu vermitteln. Außerdem wählen Menschen keine Programme, sondern oft die Menschen, die dahinter stehen.

In Thüringen lag die Wahlbeteiligung allerdings über dem Durchschnitt. Und gerade für uns Ostdeutsche ist das Wahlrecht ein hart erkämpftes Recht und es sollte eigentlich für jeden daraus die Verpflichtung erwachsen, wählen zu gehen.

Ihre Aufforderung, dass Abgeordnete doch einmal über sich und ihre tatsächlichen Erfolge reden sollten, nehme ich gerne auf. Denn genau das machen ich und viele meiner Parteifreunde. Deshalb steht in meiner Heimatgemeinde Crawinkel die SPD mit 65% bei den Kommunalwahlen ausgezeichnet da und hat auch im Kreistag tüchtig zugelegt. Hier hat sie sich von 8 auf 15 Sitze verbessert. Angefangen bei meinen drei Bürgerbüros in Gotha, Arnstadt und Ilmenau, die sich als Dienstleister der Region verstehen, weiter mit über 1.000 persönlichen Bürgerterminen pro Jahr und regelmäßigen Sprechstunden, kann sich über fehlende Bürgernähe in meinem Wahlkreis nun wirklich niemand beklagen. Ich stehe in meinem Wahlkreis mit beiden Beinen fest auf dem Boden, kenne die Sorgen und Nöte der Menschen und war in meinen Bemühungen, diese abzustellen, auch nicht ohne Erfolg.

Ich persönlich hoffe auf eine höhere Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl und einen fairen Wahlkampf mit großer Bürgernähe.

Mit freundlichen Grüßen

Petra Heß
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Lesezeichen
Frage zum Thema Internationales
14.08.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Hess,
Sie sitzen ja im richtigen Ausschuss des Bundestages, meine Frage dahingehend ist: Wie können Sie erklären das die Bundesrepublik der drittgrösste Waffen Liferant nach der USA und Russland ist? Sollen die Uboote und Kampfhubschrauber nicht zu vergessen die Panzer dem Frieden dienen? Wissen Sie überhaubt wohin dieses Kriegswerkzeug geliefert wird?
Antwort von Petra Heß
1Empfehlung
17.08.2009
Petra Heß
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich möchte sehr gern auf meine Antwort vom 29.01.2009 an Herrn Wienecke verweisen, in der ich die Thematik Rüstungsexporte bereits ausführlich dargelegt habe. Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Petra Heß
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Frage zum Thema Sicherheit
11.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Heß,

nach dem Angriff auf 2 entführte Tanklastzüge im Kundus möchte ich nochmals ihre Meinung dazu erfahren. Sind Sie immer noch der Ansicht, dass sich die Bundeswehr nicht im Krieg befindet in Afghanistan ? Man weiss ja gar nicht, wie man das nennen soll, wenn Politiker immer um den heissen Brei herumreden, anstatt die Wahrheit zu sagen.
Antwort von Petra Heß
2Empfehlungen
24.09.2009
Petra Heß
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Taliban versuchen den Demokratisierungsprozess, den Afghanistan seit nunmehr 8 Jahren beschreitet, zu stoppen und ihre eigene Herrschaft wieder zu errichten. Dafür ist ihnen jedes Mittel recht. Die Guerillataktik der Taliban setzt dabei auf feige, hinterhältige Anschläge, die möglichst wirksam (auch vor den Augen einer internationalen Presse) inszeniert werden. Die Destabilisierung Afghanistans und die Vernichtung sämtlicher Fortschritte von Mädchen- und Frauenbildung über medizinische Versorgung, hin zu wiedererrichteter Infrastruktur ist dabei ihr erklärtes Ziel. Gerade die Taliban schrecken dabei nicht vor zivilen Opfern zurück.

Es ist daher notwendig, dass die internationale Schutztruppe den Demokratisierungsprozess in Afghanistan unterstützt und sich natürlich auch gegen die Übergriffe der Taliban zur Wehr setzt.

Auch von den Tanklastern in Kunduz ging eine akute Bedrohung für die Soldatinnen und Soldaten im Feldlager Kunduz aus, da sie sich nur wenige Kilometer davon entfernt befanden. Daher hat die Bundeswehr Luftunterunterstützung von unseren alliierten Partnern erbeten. Der Abschlussbericht der afghanischen Regierung kommt zu dem Schluss, dass dieser Schritt der Bundeswehr richtig war. Die Taliban wussten, dass eine Reaktion auf das Entführen der Tanklaster nicht ausbleiben wird. Es unterstreicht deshalb einmal mehr das verbrecherische und menschenverachtende Vorgehen der Taliban, indem sie mitten in der Nacht Zivilisten zu den Tanklastern brachten. Es ist für mich deshalb zutiefst bedauernswert, dass es zu diesen zivilen Opfern kam.


Mit freundlichen Grüßen


Petra Heß
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