Patrick Döring (FDP)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Patrick Döring
© FDP-Bundestagsfraktion
Geburtstag
06.05.1973
Berufliche Qualifikation
Diplom-Ökonom, Unternehmer
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Hannover
Wahlkreis
Stadt Hannover II
Ergebnis
6,2%
Landeslistenplatz
5, Niedersachsen
weitere Profile
(...) Aber selbstverständlich beantworte ich Deine Frage auch gerne öffentlich.
Der Regelsatz für Kinder nach dem Sozialgesetzbuch II soll dazu dienen, ein menschenwürdiges Existenzminium zu gewährleisten. Dies ist nach der von uns durchgesetzten Hartz IV-Reform jetzt erstmalig gewährleistet und damit eine alte Forderung der FDP umgesetzt: Der Kinderregelsatz wird jetzt nicht mehr prozentual von dem Regelbedarf für Erwachsene abgeleitet, sondern eigenständig aufgrund der Verbrauchsausgaben von Paarhaushalten mit einem Kind ermittelt. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
25.05.2012
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
24.05.2012
Verbesserter Rechtsschutz in Wahlsachen (Art. 93 GG)
JA
10.05.2012
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
JA
29.03.2012
Abbau der kalten Progression
JA
29.03.2012
Kürzungen der Solarförderungen
JA
29.03.2012
Pläne für ein Betreuungsgeld aufgeben
NEIN
27.02.2012
Zweites Rettungspaket für Griechenland
JA
26.01.2012
Verlängerung Afghanistan Einsatz (ISAF)
JA
01.12.2011
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
JA
01.12.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
JA
26.10.2011
Ausweitung des Euro-Rettungsschirms (EFSF)
JA
29.09.2011
Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
JA
29.09.2011
Reform des Bundestagswahlrechts
JA
29.09.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan (UNMISS)
JA
08.07.2011
Deutsche Beteiligung an UN-Aufbaumission in Südsudan
JA
08.07.2011
Keine Panzer an Saudi-Arabien verkaufen
NEIN
08.07.2011
Verlängerung des Darfur-Einsatzes
JA
07.07.2011
Abschiebestopp für syrische Flüchtlinge
NEIN
07.07.2011
Eingeschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik
JA
07.07.2011
Unterirdische Speicherung von CO2
JA
30.06.2011
Atomausstieg bis 2022
JA
09.06.2011
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNIFIL)
JA
09.06.2011
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
26.05.2011
Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz
JA
25.03.2011
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
17.03.2011
Sofortige Abschaltung von Alt-AKW
NEIN
17.03.2011
Unverzügliche Abschaltung aller deutschen AKW
NEIN
17.03.2011
Vorübergehende Aussetzung von AKW-Laufzeiten (Moratorium)
JA
28.01.2011
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2010
Anpassung und Veränderung von Hartz IV
JA
03.12.2010
Vorläufiger Bau- und Vergabestopp bei Stuttgart 21
NEIN
02.12.2010
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
02.12.2010
Verlängerung Bosnien-Einsatz (ALTHEA)
JA
02.12.2010
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
JA
26.11.2010
Haushalt 2011
JA
12.11.2010
Einführung bundesweiter Volksentscheide
NEIN
12.11.2010
Gesundheitsreform
JA
11.11.2010
Neuordnung am Arzneimittelmarkt
JA
28.10.2010
Abschöpfung von Zusatzgewinnen aus AKW-Laufzeitverlängerung
JA
28.10.2010
Brennelementesteuer
JA
28.10.2010
Sparpaket (Haushaltsbegleitgesetz)
JA
28.10.2010
Verlängerung von AKW-Laufzeiten
JA
18.06.2010
Reduzierung der Wehrpflicht
JA
17.06.2010
Bundeswehr ohne Wehrpflicht
NEIN
17.06.2010
Reform der Jobcenter
JA
17.06.2010
Verlängerung des Darfur-Einsatzes (UNAMID)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNFIL)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Sudan-Einsatzes (UNMIS)
JA
10.06.2010
Austritt aus der Kernfusion (ITER)
NEIN
10.06.2010
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
21.05.2010
Euro-Rettungsschirm
JA
07.05.2010
Notkredit für Griechenland
JA
06.05.2010
Mindestsicherung statt Hartz IV
NEIN
06.05.2010
Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG
JA
22.04.2010
Beibehaltung der Steuerfreiheit bei Feiertags- und Nachtarbeit
NEIN
25.03.2010
Abschaffung der reduzierten Mehrwertsteuer für Hotels
NEIN
19.03.2010
Bundeshaushalt 2010
JA
26.02.2010
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
18.12.2009
Bundeswehreinsatz in Bosnien Herzegowina
JA
18.12.2009
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
04.12.2009
Verzicht auf Mehrwertsteuersenkung für das Hotelgewerbe
NEIN
04.12.2009
Wachstumsbeschleunigungsgesetz
JA
03.12.2009
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2009
Verlängerung des Anti-Terror-Kampfes (OEF)
JA
03.12.2009
Verlängerung Libanon-Einsatz (UNFIL)
JA
Fragen an Patrick Döring
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
27.03.2012
Von:

In der "Berliner Runde" haben sie die Beteiligung der Bürger an politischen Entscheidungen als "Tyrannei der Masse" bezeichnet. Wie vereinigt ihrer Meinung nach sich diese für einen Poiitiker in einer Demokratie fragwürdige Einstellung mit dem Grundgesetz Artikel 20 (2)?
Antwort von Patrick Döring
bisher keineEmpfehlungen
25.04.2012
Patrick Döring
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage über abgeordnetenwatch.de vom 27. März 2012.

Der Begriff "Tyrannei der Mehrheit" wurde bereits im 19. Jahrhundert von Alexis de Tocqueville geprägt. Patrick Döring bezog sich in Anlehnung daran auf wesentliche Elemente unserer modernen Demokratie: das Mehrheitsprinzip, den Minderheitenschutz und die Meinungsfreiheit.

Wenn durch Stimmungsmache im Internet so genannte "Shitstorms" ausgelöst werden, die bestimmte Meinungen nicht nur sachlich kritisieren, sondern Personen vor allem diffamieren oder beleidigen, hat dies mit demokratischer Kultur nicht viel gemein. Solche stürmischen Entrüstungswellen im Internet erzeugen zudem häufig ein Zerrbild, was die tatsächlichen Mehrheitsverhältnisse angeht. Die Auseinandersetzung um Stuttgart 21 hat dies eindrucksvoll veranschaulicht: Über Monate hinweg konnte im vergangenen Jahr auch in den Sozialen Netzwerken im Internet der Eindruck entstehen, dass die große Mehrheit der Menschen dieses Projekt ablehne. Als es zu einer realen Volksabstimmung kam, sah das Ergebnis aber ganz anders aus: Eine klare Mehrheit stimmte für Stuttgart 21.

Als Liberale folgen wir einem Prinzip Voltaires: "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst." Die Auseinandersetzung suchen wir grundsätzlich in der Sache und mit dem gebotenen Respekt unter Demokraten – auch wenn sich in der Anonymität des Internets sich nicht alle politischen Aktivisten daran halten werden.


Mit freundlichen Grüßen

Patrick Döring, MdB
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
28.03.2012
Von:

lieber herr döring !

was genau wollten sie mit ihrer in den medien weit verbreiteten aussage zur "tyrannei der masse" genau ansprechen ? ist ihnen die begriffsdefinition der "demokratie" als abgeordneter einer partei , die von einem gewissen ( grösseren oder kleineren ) teil jener "masse" , in der sie offensichtlich momentan nur die eigenschaften eines tyrannen erkennnen möchten geläufig ?
oder ist ihre wahrnehmung eher dergestalt : wenn die "masse" ihre partei wählt , besteht sie aus verständigen bürgern , wählt sie aber die konkurrenz wird sie von ihnen als "tyrannisch" empfunden ( und dies formulieren sie auch öffentlich so ) ?

kurz gefragt : haben sie verstanden , wie demokratie funktioniert ? auch ganz ohne jene persönlichen empfindungen , die sie offensichtlich zu solcherlei aussagen verleiten ??

ich habe nicht den eindruck , dass sie in diesem spannungsfeld zwischen persönlicher wahrnehmung und übergeordnetem politischem prinzip unterscheiden möchten ......

sie haben hier die gelegenheit , diesem doch eher besorgniserregenden eindruck entgegenzutreten , ich erwarte ihre antwort mit spannung ....... :-)

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.

Auf diese Antwort warten bisher 26 Interessierte
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
20.04.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Döring,

wenn ich Ihre Erklärungen zur äußerst unglücklichen "Tyrannei der Masse"-Aussage richtig verstanden habe, so beziehen sich Ihre Befürchtungen darauf, dass die Gefahr bestehe, dass eine Mehrheit die Meinungen von Minderheiten geradezu unterdrücke.

Ich möchte nun gar nicht Ihr Demokratieverständnis in Frage stellen. Bei mir regt sich vielmehr die Frage, wie es um die Minderheitenstandpunkte innerhalb Ihrer eigenen Partei steht. Wie kann es sein, dass Christian Lindner mit 394 von 395 Stimmen zum Spitzenkandidaten für die NRW-Wahl gewählt wird? Gibt es in Ihrer Partei keine Gruppierung, die Herrn Lindner, der ja bereits seinen Rücktritt aus der Politik erklärt hatte, nicht als Spitzenkandidat haben will? Ich kann mir das kaum vorstellen (ohne dabei eine Aussage über Herrn Lindner treffen zu wollen)!

Es ist für mich unverständlich, wie sie einerseits vor der "Tyrannei der Masse" warnen können, andererseits aber in Ihrer eigenen Partei ein Spitzenkandidat mit einem Wahlergebnis gekürt wird, das von der Einbeziehung einer noch so kleinen andersdenkenden Minderheit keine Spur aufweist.

Ich danke Ihnen für Ihre Bemühungen zur Klärung dieser Frage.

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.

Auf diese Antwort warten bisher 5 Interessierte
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema Familie
23.04.2012
Von:

Lieber Herr Döring,

mit Freude habe ich gelesen, dass sie in ihrem neuen Grundsatzprogramm die Ehe-Schließung für homosexuelle Paare beschlossen haben. Das ist schon mal sehr lobenswert. Allerdings habe ich starke Zweifel, dass sie sich auch dafür einsetzen werden. Es gibt derzeit eine Mehrheit von SPD, Grüne, Linke und jetzt FDP, die für die Ehe-Öffnung sind. Wird die FDP so einen Gesetzesentwurf in den Bundestag einbringen, oder einen solchen unterstützen, sollte es einen von der Opposition geben?

Bei der letzten Abstimmung hat die FDP entgegen ihres Programmes dagegen gestimmt, was mich sehr an die Glaubwürdigkeit zweifeln lässt. Machtpolitische Taktikspielerein machen nicht gerade einen guten Eindruck. Daher stelle ich mir jetzt die Frage:

Wird die FDP eine Eheschließung unterstützen, sollte ein Gesetzesentwurf von der SPD/Grüne kommen?

Liebe Grüße

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.

Auf diese Antwort warten bisher 2 Interessierte
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema Wirtschaft
22.05.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Döhring,

warum haben Sie in der Süddeutschen Zeitung verlangt, daß Thilo Sarrazin nicht in der Sendung von Günther Jauch am 20.05.2012 auftreten soll?

Im Zusammenhang mit dieser obigen Frage möchte ich auch gerne wissen, ob Sie das neue Buch von Herrn Sarrazin "Europa braucht den Euro nicht" überhaupt gelesen hatten, BEVOR Sie Ihre in meiner ersten Frage angesprochene Äußerung getätigt hatten?

Letzte Frage zu diesem Themenkomplex: Sind Sie nicht auch der Meinung, daß es manchmal besser wäre, einfach nur den Mund zu halten, wenn man keine Ahnung hat?

Mit freundlichem Gruß


Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Ihre Frage an Patrick Döring
  • Wurde Ihre Frage bereits gestellt?
    Durchsuchen Sie alle Fragen und Antworten in diesem Profil nach einem Stichwort:
  • Ihre Frage wurde bisher nicht gestellt?
    Geben Sie bitte hier Ihre Kontaktdaten und Ihre Frage ein:
  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  
    An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen

    Die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ist verpflichtend.
    Dies ist notwendig, um Sie über eine Antwort des Abgeordneten zu informieren oder bei Rückfragen kontaktieren zu können. Ihre E-Mail-Adresse wird weder an den Abgeordneten noch an Dritte weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist verpflichtend.
    Sie wird nicht veröffentlicht, aber an den Abgeordneten weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist optional.
    Sie wird nicht veröffentlicht und nur zur internen Verwendung bzw. für evtl. Rückfragen benötigt.

  • noch 2000 Zeichen

  • Folgende Felder wurden nicht ausgefüllt oder weisen Fehler auf:
    Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Wohnort

  • Ich erkläre mich mit der Veröffentlichung meiner Frage auf abgeordnetenwatch.de und mit der dauerhaften Archivierung im digitalen Wählergedächtnis einverstanden.
    Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden.
    Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Moderations-Codex aufrufen
    Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.
    Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.