Oskar Lafontaine (DIE LINKE)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Oskar Lafontaine
Jahrgang
1943
Berufliche Qualifikation
Diplom Physiker
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Saarbrücken
Landeslistenplatz
1, Saarland
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(...) Bildung ist für DIE LINKE eine der zentralen Voraussetzungen für Selbstbestimmung und individuelle Gestaltung des Lebens sowie für ein verantwortungsvolles, solidarisches Miteinander in einer demokratischen Gesellschaft. Deshalb muss Bildung allen Menschen frei und in gleichem Maße zugänglich sein. Die fortschreitende ausschließliche Orientierung an ökonomischen Interessen lehnen wir ab. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
nicht beteiligt
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
NEIN
18.06.2009
Internetsperren
nicht beteiligt
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
JA
29.05.2009
Schuldenbremse
NEIN
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
nicht beteiligt
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
03.12.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Lafontaine,
ich wollte sie fragen ,ob sie der Meinung sind dass die Ultrafaschistische MHP(grauen Wölfe) mit Ihren Idealistenvereinen (Ülkü Ocaklari) in Deutschland erlaubt seien sollte ,sowie die Milli Görüs Vereinigung welche sich als Fudamentalistisch Islamistische gezeigt hat und schon des öfteren als antichristlich aufgefallen ist?

Sind sie nicht der Meinung ,dass diese Vereinigungen in deutschland Verboten gehören und den inneren Frieden gefährden, zumal der Verfassungsschutz diese als gefährlich einstuft!Hier ein Aufsatz zum türkischen Nationalismus, welcher als rassistisch und antihumanistisch gestuft wird.
www.im.nrw.de
Sind sie nicht der Meinung das diese die Innere Sicherheit Deutschlands gefährden und den Inneren Frieden?Zumal diese Kurden in Berlin und anderswo angriffen.Und das diese so zu einer Eskalation der Gewalt geführt haben die diesmal Gottseidank nur begrenzt geblieben ist aber ein Vorgehen seitens unseres Staates notwenig ist damit die hier Lebenden Kurden nicht das Vertrauen in den deutschen Rechtstaat verlieren und am Ende mit gleicher härte zuschlagen.

MFG
Antwort von Oskar Lafontaine
11Empfehlungen
15.01.2008
Oskar Lafontaine
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Die Linksfraktion ist zwar der Meinung, dass der organisierten Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz von staatlicher Seite Einhalt aus geboten werden muss. Doch auch die Gesellschaft ist gefordert, rechtsextreme und fremdenfeindliche Kräfte zurückzudrängen.

Im Fall der sogenannten Grauen Wölfe sind die Hinweise und Erkenntnisse über deren Tätigkeit derart eindeutig, dass unsere Gesellschaft gut beraten wäre, konsequent zu reagieren. Graue Wölfe und ihre Tarnvereinigungen haben in demokratischen Gremien wie Ausländerbeiräten oder Gewerkschaften nichts verloren und müssen von Demokratinnen und Demokraten entschieden bekämpft werden.

Doch türkische Rechtsextremisten erhalten in Deutschlands auch verstärkt Zulauf von Jugendlichen, die sich aufgrund von Chancenungleichheit und Diskriminierungserfahrungen in der deutschen Mehrheitsgesellschaft in ethnische Parallelgesellschaften zurückziehen. Unsere Forderung nach gleichen Rechten und Chancen für alle hier lebenden Menschen soll auch ausländischen Rechtsextremen den Boden entziehen.

Freundliche Grüße

Thomas Lutze
Mitarbeiter Bürgerbüro Oskar Lafontaine
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Frage zum Thema Soziales
04.01.2008
Von:

Ich bin mit meiner Familie Hartz IV Empfänger was nicht gerade toll ist, das mußte ich jetzt erfahren, denn die Arge hat uns einfach vergessen unsere Geldleistung zu überweisen, jetzt sitzen wir schon seit über einer Woche ohne einen Cent da zu allem Übel kommt auch noch das wir jetzt keine Miete usw. zahlen können, wie kann man sich gegen solche Berhörden-Willkür wehren??
Für eine Anwort wäre ich sehr dankbar und verbleibe mit
freundlichen Grüssen

Antwort von Oskar Lafontaine
13Empfehlungen
10.01.2008
Oskar Lafontaine
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Frage. Bei derartigen Probleme sollten Sie einen Rechtsanwalt aufsuchen. Verschiedene soziale Vereine und Organisationen und auch die Gewerkschaften des DGB können hierfür Anwälte benennen, die in solchen Situationen helfen können.

Unsere Erfahrungen hier im Bürgerbüro Saarlouis zeigen, dass in über der Hälfte der an uns herangetragenen Fälle (ca. 3-5 pro Woche) das Verhalten und die Entscheidungen der ARGE rechtswidrig gewesen sind.

Freundliche Grüße,

Thomas Lutze
Mitarbeiter Bürgerbüro Oskar Lafontaine
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Frage zum Thema Soziales
06.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Lafontaine,

mich würde Ihre Einstellung und Meinung zum Thema "Bedingungsloses Grundeinkommen" interessieren.
Nicht die neoliberalen Modelle (Werner, Althaus), sondern das Konzept Ihrer Bundesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen in und bei der Partei Die Linke.
und besteht aus Ihrer Sicht die Möglichkeit das Konzept der Kopplung von Mindestlohn und Grundeinkommen für die Bundestagswahl 2009 in Ihr Parteiprogramm aufzunehmen?

solidarische Grüße,
Antwort von Oskar Lafontaine
3Empfehlungen
08.10.2008
Oskar Lafontaine
Sehr geehrter Herr ,

DIE LINKE ist nicht für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Statt dessen strebt sie eine soziale Grundsicherung an, die auf einem Niveau sein muss, dass niemand in Armut lebt. Ebenso vertritt DIE LINKE die Auffassung, dass gesetzliche Mindestlöhne und eine Erhöhung der Renten um 4-5 Prozent dringend notwendig sind.

Freundliche Grüße

Thomas Lutze
Mitarbeiter Oskar Lafontaine
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Frage zum Thema Arbeit
08.01.2008
Von:
-

...besser gesagt, keine Arbeit...nämlich "Hartz IV.

Trotz klärender Rückmeldung des Sozialgts Koblenz -auf mein Klageersuchen gegen die Namensgebung "Hartz IV"..mit der Begründung, dass HartzIV keine offizelle Bezeichnung sei, hat sich dieser "werte" Name sozusagen als "Markenname" durchge- setzt. Inanbetracht der Straffälligkeit des Namensgebers Peter Hartz und seiner Verurteilung, halte ich dies für ein Unding. Da ich selbst Mitglied "Die Linke" bin, würde ich es für richtiger halten zu einer Namensänderung aufzurufen. Selbst habe ich dies leider nicht in die Wege leiten können. Meine Frage ist nun - wollen wir das denn nun endlich anpacken oder weiter "liebevoll und andächtig Hartz IV weiter verwenden ?

Danke, Erich Richter, ehem. Landtagskandidat WASG -Rhlpf.
Antwort von Oskar Lafontaine
6Empfehlungen
21.01.2008
Oskar Lafontaine
Sehr geehrter Herr Richter,

vielen Dank für Ihre Frage. Im Mittelpunkt der Politik unserer Partei steht die Forderung nach Abschaffung dieser unsozialen Gesetzgebung. Dies war ein wesentlicher gemeinsamer Gründungskonsens bei der WASG und später für die Partei DIE LINKE. Die Frage, wie diese Gesetzgebung in der Öffentlichkeit bezeichnet wird, spielt hierbei für die Betroffenen nur eine untergeordnete Rolle. Aber mit Sicherheit führen Bezeichnungen wie "HARTZ-IV" oder "Riester-Rente" zu einer Verharmlosung des eigentlichen Problems.

Freundliche Grüße,

Thomas Lutze
Mitarbeiter Bürgerbüro Oskar Lafontaine
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Frage zum Thema Kultur
08.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Oskar Lafontaine,

ich wünsche ihnen einen schönen Tag. Ich als Êzîdî (Yezide), würde gerne wissen wie weit Sie sich mit der êzîdischen (yezidischen) Religion befasst haben. Die êzîdische (ezidische) Religion ist bekanntlich eine der ältesten Religionen der Welt. Sie blühte im Herzen des fruchtbaren Halbmondes cirka vor 3000 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Viele sind als Gastarbeiter hier her gekommen. Ab Mitte der 60er Jahren hatte Deutschland Arbeiter angeworben, wie z. B. Polen oder Türkei. Mittlerweile leben, cirka vierzigtausend Êzîden (Yeziden) in der Bundesrepublik Deutschland. Es gibt Zahlreiche êzîdische e.V., haben Sie eventuell einen der Vereine, die hier in der Bundesrepublik Deutschland sind bezüglich besucht?

Mit freundlichen Grüßen

Sikrî
Antwort von Oskar Lafontaine
6Empfehlungen
21.01.2008
Oskar Lafontaine
Sehr geehrter Herr Sikri,

Herr Lafontaine hat sich mit der yezidischen Religion noch nicht befasst und auch keine entsprechenden direkten Kontakte gehabt.

Freundliche Grüße,

Thomas Lutze
Mitarbeiter Bürgerbüro Oskar Lafontaine
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Ihre Frage an Oskar Lafontaine
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