Ole von Beust (CDU)
Kandidat Bürgerschaftswahl Hamburg 2008
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Ole von Beust
Jahrgang
1955
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt
Ausgeübte Tätigkeit
Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg
Wohnort
-
Wahlkreis
Landesliste
Landeslistenplatz
1, über Liste eingezogen
(...) Die Einführung des Abiturs nach 12 Jahren ist in der Tat notwendig gewesen, damit die deutschen Studenten nicht mehr die ältesten in Europa sind. Die ersten Beschlüsse dafür haben wir bereits 2002 getroffen und viele Schulen haben die Zeit genutzt, um sich an die neuen Rahmenbedingungen anzupassen, d.h. z.B. andere Unterrichtsmodelle und Rhythmisierungen zu entwickeln. (...)
 
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Frage zum Thema Gesundheit / Verbraucherschutz
12.02.2008
Von:
Uwe

Sehr geehrter Herr von Beust!

Betrifft Thema "Nichtraucherschutzgesetz"
Folgendes hatten Sie auf eine Frage dazu geantwortet!

"Im Übrigen bleiben den Rauchern genügend Möglichkeiten, Ihrem "Vergnügen" nachzugehen, sei es zu Hause, an der frischen Luft oder in abgetrennten Raucherräumen.

Ich bin sicher, dass sich die erste Aufregung nach wenigen Monaten gelegt haben wird. Dies zeigen auch die Erfahrungen aus dem Ausland".

Soweit Ihre Aussage!

Wie ist es mit der kleinen Kneipe, die keine Möglichkeit zum Erweitern hat? Soll die Zumachen? Bitte klar mit ja oder nein antworten.

Sie sind sich ferner sicher, dass sich die Aufregung nach wenigen Monaten gelegt hat? (da hofft die Politik oft drauf)
Das sollten Sie nicht sein, denn die Wahlergebnisse werden ihnen 2 weitere Parteien in die Bürgerschaft spülen.
Die jetzige Bürgerschaft - und Sie als Vorreiter, haben durch die Einführung Ihres Raucherdiskriminierungsgesetzes schweren Schaden erlitten. Schade, sonst waren wir mit Ihrer Politik überwiegend zufrieden.

Mit freundlichem Gruß
Uwe
1. Raucherklub Süderelbe (z.Zt. 120 Mitglieder auch Nichtraucher)
Antwort von Ole von Beust
7Empfehlungen
15.02.2008
Ole von Beust
Sehr geehrter Herr ,

zunächst danke ich Ihnen für ihre Aussage, dass Sie mit unserer Politik bislang zufrieden waren.

Bei dem von Ihnen kritisierten Gesetz handelt es sich aber mitnichten um ein Raucherdiskriminierungsgesetz, sondern um ein Gesetz zum Schutz der Nichtraucher vor den Gefahren des Passivrauchens, welches einstimmig von der Bürgerschaft verabschiedet wurde und dessen Notwendigkeit sich auf erschreckende gesundheitliche Studien und daran sich anschließenden EU-Richtlinien begründet.

Natürlich will ich nicht, dass eine Kneipe deswegen schließen muss. Ich hoffe und vertraue auf die hanseatische Gelassenheit und die Solidarität auch der Raucher mit ihren Stammwirten.

Mit freundlichen Grüßen

Ole von Beust
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Frage zum Thema Gesundheit / Verbraucherschutz
14.02.2008
Von:

Sehr geehrter Herr von Beust,

ich lebe im Stadtteil WIlhelmsburg.
Leider ist die kinderärztliche Versorgung in unserem Stadtteil eine Katastrophe.
Scheinbar hält man 3 Arztpraxen mit insgesamt 4 Ärzten für ausreichend, doch das ist es nichtmal annähern. Eine der Praxen ist ständig nicht besetzt, da der Arzt krank ist. Die anderen beiden sind dementsprechen überlaufen. Wie kann es sein, dass ein Arzt bis 23Uhr arbeiten muß um wenigstens einen Teil der Patienten zu behandeln und andere sogar noch wegschicken muß? Wieso darf dieser Arzt keinen weiteren in seine Praxis aufnehmen, weil die anderen dagegen sind? Wie kann man diese Situation verbessern?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Ole von Beust
bisher keineEmpfehlungen
21.02.2008
Ole von Beust
Sehr geehrte Frau ,

vielen dank für Ihre Frage. Ich kann gut nachvollziehen, dass diese Situation, die Sie schildern sowohl für Eltern und Kinder als auch für die Ärzte eine große Belastung ist.

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass es weder mir noch anderen politisch Verantwortlichen möglich ist, den Grad der ambulanten ärztlichen Versorgung zu steuern. Dies liegt ausschließlich in Ermessen und Zuständigkeit der Kassenärztlichen Vereinigung (KVH). Diese teilte auf Nachfrage mit, dass zwar in einigen Stadtteilen der Versorgungsgrad schwierig sei, aber noch nicht schädlich. Sie, die KVH wolle aber mit den Mitteln der Honorarverteilung und zusätzlicher Budgets in Zukunft eine ausreichende Versorgung sicherstellen.

Mit freundlichen Grüßen

Ole von Beust
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Frage zum Thema Gesundheit / Verbraucherschutz
15.02.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

Sie haben erklärt, Sie würden alle ernsthaften Fragen beantworten. Muss ich aus der Tatsache, dass Sie meine Frage bisher nicht beantwortet habe, schließen, dass Sie mir unterstellen, es mangele mir an Ernsthaftigkeit? Meinen Sie nicht, dass es an der Zeit ist, zu dem Skandal auch öffentlich Stellung zu nehmen?

Aussitzen ist keine gute Werbung für jemanden, der die Stimmen der Hamburger Bürger haben möchte. Ich erwarte wenigstens im Wahlkampf, dass Sie sich mit den Bürgern dieser Stadt und ihren Anliegen auseinandersetzen.

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