Ole Thorben Buschhüter (SPD)
Abgeordneter Hamburg

Angaben zur Person
Jahrgang
1976
Berufliche Qualifikation
Studium der Rechtswissenschaften
Ausgeübte Tätigkeit
MdHB,
Wohnort
Hamburg-Rahlstedt
Wahlkreis
Rahlstedt über Wahlkreis eingezogen
Landeslistenplatz
keinen
(...) Trotz der überwiegenden Zuständigkeit der Polizei für die Durchführung der Straßenverkehrsordnung in Hamburg gehen Initiativen zur Verkehrsberuhigung regelmäßig von den örtlich zuständigen Bezirksversammlungen aus, zumal es sich bei der Paul-Roosen-Straße und der Clemens-Schultz-Straße ohnehin um Bezirksstraßen handelt. (...)
Parlamentarische Arbeit
Fragen an Ole Thorben Buschhüter
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
27.05.2014
Von:

Sehr geehrter Herr Buschhüter,
in einem aktuellen Zeitungsartikel werden Sie wie folgt zitiert: "Dass so viele Züge den Hauptbahnhof nicht anfahren können, wenn nur eine Bahnsteigkante saniert wird, macht deutlich, wie sehr der Hamburger Hauptbahnhof schon heute am Limit operiert. Die neue S-Bahn-Linie S 4 soll hier zukünftig für Entlastung sorgen, weil dann 104 Regionalbahn-Züge durch S-Bahnen ersetzt werden können."

Können Sie mir bitte erklären, wie die Tausenden von Fahrgästen, die dann mit der S 4 ankommen würden, vom S-Bahnsteig aufgenommen werden sollen? Schon jetzt ist es auf den S-Bahnsteigen brechend voll. Dies würde sich dann noch weiter verschlimmern.

Dies ist nur einer der katastrophalen Effekete "Ihrer" S-Bahn. Hoffen wir, dass dieses unsinnige Projekt noch scheitert!

Mit freundlichen Grüßen

C.
Antwort von Ole Thorben Buschhüter
bisher keineEmpfehlungen
27.05.2014
Ole Thorben Buschhüter
Sehr geehrter Herr ,

ich bedaure sehr, dass Sie die vielen Vorzüge der geplanten neuen S-Bahn-Linie 4 nach Bad Oldesloe für die Fahrgäste nicht erkennen. Da wären der in der Hauptverkehrszeit dichte 10-Minuten-Takt, zusätzliche Haltestellen, die das Einzugsgebiet der Bahnstrecke viel besser erschließen, und die umsteigefreien Verbindungen über den Hauptbahnhof hinaus. Hinzu kommen moderne, spurtstarke S-Bahn-Triebwagen. Ja, es wird auch Verschlechterungen geben: Wem die Doppelstockwagen ans Herz gewachsen sind, der muss sich von ihnen im Falle der S 4 verabschieden, sofern er nicht auf den RE ausweichen kann. Auch Toiletten wird es wohl nicht an Bord der S-Bahn geben. Für Direktverbindungen zum Hauptbahnhof wird sich die Fahrtzeit leicht verlängern. In vielen Fällen wird die Reisezeit aber insgesamt kürzer sein als bisher, wegen der Durchbindung über den Hauptbahnhof hinaus (Wegfall Umstieg), aufgrund des dichteren Takts (kürzeres Warten auf den nächsten Zug), zusätzlicher Haltestellen (kürzere Wege zur nächsten Haltestelle) und besserer Anschlüsse zwischen S 4 und den Bussen (Harmonisierung der Bahn- und Bus-Takte). Soweit die S 4 weitestgehend auf eigenen Gleisen fahren wird, muss sie auch nicht mehr auf verspätete Fern- und Güterzüge Rücksicht nehmen. Dies führt zu einer deutlich besseren Betriebsqualität (weniger Verspätungen). Unter dem Strich überwiegen aus meiner Sicht die Vorteile der S 4 ganz klar die wenigen Nachteile. Hinzu kommt dann eben noch die Entlastung des Fern- und Regionalbahnteils des Hauptbahnhofs durch den Wegfall der 104 Regionalbahn-Züge (bzw. 52 Zugpaare). Die so freiwerdende Kapazität könnte von anderen Verbindungen genutzt werden (z.B. zusätzliche Metronom-Züge Richtung Süden, NOB nach Westerland dann ab Hauptbahnhof z.B.), ebenfalls alles zum Fahrgastnutzen.

Ihrer Frage liegt die irrige Annahme zugrunde, es würden alle Fahrgäste am Hauptbahnhof aus der S 4 aussteigen oder in sie einsteigen, so wie es derzeit bei der R 10 der Fall ist, weil sie dort endet bzw. beginnt. Das Gegenteil dürfte der Fall sein. Fahrgäste mit Ziel- oder Startpunkten entlang des City-Tunnels der S-Bahn können diese mit der S 4 umsteigefrei erreichen, sie müssen, anders als derzeit, am Hauptbahnhof nicht aus- oder umsteigen. Für manche Fahrgäste, die derzeit von der R 10 auf die U-Bahn umsteigen, mag es mit der S 4 praktischer sein, dies schon am Berliner Tor zu tun. Im Übrigen: Dadurch, dass auf den beiden Innenstadtstrecken zwischen Hauptbahnhof und Altona (Verbindungsbahn und City-Tunnel) in der Hauptverkehrszeit innerhalb von 10 Minuten zukünftig jeweils vier statt drei Linien fahren werden (neben der S 4 dann auch noch die S 32), ergibt sich für Fahrgäste, die auf einem der beiden S-Bahnsteige im Hauptbahnhof auf den nächsten Zug warten, schneller die Möglichkeit, den Hauptbahnhof zu verlassen. Sie müssen dann also nicht so lange auf dem Bahnsteig warten. Und die Fahrgäste der S 4, die tatsächlich noch am Hauptbahnhof ein- oder aussteigen werden, verteilen sich mit der S 4 ja auf deutlich mehr Züge, was auch zur Entzerrung beiträgt. Insgesamt rechne ich, auch was die Fahrgastströme angeht, eher mit einer Entlastung durch die S 4, aufgrund der beschriebenen Effekte. Soweit der Platz auf den S-Bahnsteigen knapp wird, rege ich an, sie zu entrümpeln. Platz für Fahrgäste ist, wenn knapp, wichtiger als Cola- und Snackautomaten oder Wurstbuden und Werbevitrinen direkt auf dem Bahnsteig.

Als Rahlstedter freue ich mich, wie die allermeisten Anderen auch, auf die S 4, auch wenn es bis zu ihrer Betriebsaufnahme leider noch gut zehn Jahre dauern dürfte.

Mit freundlichen Grüßen

Ole Thorben Buschhüter
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
20.08.2014
Von:
Kay

Sehr geehrter Herr Buschhüter,

Am 22. Mai 2014 hat die Bürgerschaft mit den Stimmen der SPD die Rückverlegung der Bushaltestelle Gerichtstraße abgelehnt (Drs. 20/11746). Viele Mitarbeiter des Altonaer Gerichts stellen sich u.a. folgende Fragen:

"Wussten Sie bei der Beschlussfassung eigentlich, dass

  • mitten im Zentrum von Altona am 15. Juli 2013 erstmals seit mehr als 60 Jahren zwischen zwei Bushaltestellen (hamburgweit bisher einmalig) ein Abstand von fast 800 Metern eingeführt worden ist,

  • die Richtlinien für die "Angebotsqualität im HVV" als Haltestelleneinzugsbereich für dieses Gebiet eine Luftlinienentfernung als Radius um die Haltestelle von 300 m vorsehen,
(…)
Was sind die politischen Gründe, die dafür ausschlaggebend sind, dass Sie eine Maßnahme, die selbst aus "Busbeschleunigungssicht" ein Nullsummenspiel darstellt, unterstützen? Eine Maßnahme, die für alle betroffenen Busfahrgäste ein tägliches Ärgernis darstellt, weil die im Mehrminutentakt durch das Viertel rauschenden Busse, die erst kurz vor dem Bahnhof (wo sich das Einsteigen nicht mehr lohnt) halten, jedes mal daran erinnern, dass auch in Altona früher einmal die üblichen großstädtischen Qualitätsanforderungen an den Busverkehr eingehalten wurden. Von der Gefahr für die die Max-Brauer-Allee ohne jeden schützenden Übergang überquerenden Schulkinder gar nicht zu reden. Oder den älteren und behinderten Mitbürgern.

Sollten Sie dies alles aber nicht gewusst haben: fragen Sie doch ruhig einmal bei Ihren Fraktionsspitzen nach, warum man Ihnen angesonnen hat, sich gegen eine Rückverlegung der Haltestelle dahin auszusprechen, wo sie nach Meinung von weit über 2.000 Aufrufunterzeichnern, (bisher) ca. 170 Demonstranten und aller Mitglieder der Bezirksversammlung Altona hingehört."

Als Vorsitzender des Verkehrsausschusses und somit ausgewiesener Kenner der Materie erhalten Sie jetzt die Gelegenheit, Ihre Gründe in der Öffentlichkeit darzulegen und die Fragen zu beantworten.

mit freundlichen Grüßen

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.

Auf diese Antwort warten bisher 4 Interessierte
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
10.09.2014
Von:

Sehr geehrter Herr Buschhüter,

erst einmal vielen Dank für Engagement für die WC-Anlagen in Berne und Rahlstedt.

In Berne steht seit etwa zwei Wochen die Tür des ehemaligen Herren WCs offen und es ist Radiomusik zu hören, scheinbar hat die Sanierung begonnen. Gibt es inzwischen einen genaueren Termin als "Spätsommer" für die Inbetriebnahme?

Am Barmbeker Bahnhof, als einer der größten Umsteigebahnhöfe Hamburgs gibt es derzeit kein WC mehr. Das WC Haus wurde mit dem Umbau des Bahnhofes abgerissen, seitdem stand vor dem ehemaligen Hertie-Haus ein WC-Container. Dieser hatte allerdings im morgendlichen Berufsverkehr (erst ab 10:00) und Sonntags nicht geöffnet. Mit dem Hertie-Abriss ist dieser ebenfalls verschwunden. Eine geplante WC-Anlage im Bahndamm wurde aufgrund explodierender Kosten wieder verworfen und es soll wohl langfristig ein öffentliches WC im Hertie-Nachfolger-Gebäude geben.

Wird der WC-Container nach Abschluß der Abrißarbeiten wieder aufgestellt?

Weshalb kann das WC nicht in dem verbleibendem Teil des ehemaligen Restaurants Kentauros am neuen Ausgang Ecke Fuhlsbüttler Straße/Pestalozzistraße errichtet werden? Der Platz ist vorhanden, früher war dort ein Restaurant, also sollten dort die Versorgungsleitungen ebenfalls vorhanden sein.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Ole Thorben Buschhüter
bisher keineEmpfehlungen
15.09.2014
Ole Thorben Buschhüter
Sehr geehrter Herr ,

ich denke, wir können davon ausgehen, dass das Toilettenhäuschen am U-Bahnhof Berne in Kürze wieder eröffnet wird.

Was die Toiletten-Situation am U- und S-Bahnhof Barmbek angeht, so habe ich mit dem SPD-Sprecher im Regionalausschuss Barmbek/Uhlenhorst/Hohenfelde/Dulsberg, Alexander Kleinow, Kontakt aufgenommen. Auf der Grundlage seiner Auskunft kann ich Ihnen im Übrigen wie folgt antworten:

In dem neuen Gebäude, das auf der ehemaligen Hertie-Fläche errichtet wird, soll eine völlig neue öffentliche Toilettenanlage entstehen. Dies wurde in einem städtebaulichen Vertrag so vereinbart. Bis das so weit ist, wird es allerdings noch etwas dauern.

Für die Übergangszeit wurde deshalb zunächst auf der Nordseite des Bahnhofs ein Toilettencontainer aufgestellt. Da dieser bewacht werden muss, ist es finanziell nicht möglich, die Öffnungszeiten noch weiter zu verlängern. Man ging davon aus, dass der Bedarf vor allem nachmittags und in den frühen Abendstunden besteht.

Wegen der beginnenden Bauarbeiten und der erforderlichen Baustelleneinrichtungsfläche auf der Nordseite musste der Toilettencontainer zwischenzeitlich auf die Südseite des Bahnhofs umgesetzt werden, vor den Stadtplatz. Es wurde also nur der Standort des Toilettencontainers verändert, nicht aber der Container ersatzlos abgebaut. Auch die Öffnungszeiten dürften sich nicht verändert haben. Die Entfernung vom Bahnhof zum neuen Container-Standort müsste trotz Verlagerung ebenfalls in etwa gleich geblieben sein. Am Bahnhof Barmbek gibt es also auch weiterhin eine öffentliche Toilette.

Mit freundlichen Grüßen

Ole Thorben Buschhüter
X
Antwort empfehlen
Ihre Frage an Ole Thorben Buschhüter
  • Wurde Ihre Frage bereits gestellt?
    Durchsuchen Sie alle Fragen und Antworten in diesem Profil nach einem Stichwort:

Geben Sie bitte hier Ihre Kontaktdaten und Ihre Frage ein:

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  
    An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen. Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.

    Die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ist verpflichtend.
    Dies ist notwendig, um Sie über eine Antwort des Abgeordneten zu informieren oder bei Rückfragen kontaktieren zu können. Ihre E-Mail-Adresse wird weder an den Abgeordneten noch an Dritte weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist verpflichtend.
    Sie wird nicht veröffentlicht, aber an den Abgeordneten weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist optional.
    Sie wird nicht veröffentlicht und nur zur internen Verwendung bzw. für evtl. Rückfragen benötigt.

  • noch 2000 Zeichen

  • Spamschutz - wie viel ist 11 + 4:
  • Ich erkläre mich mit der Veröffentlichung meiner Frage auf abgeordnetenwatch.de einverstanden. Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
  • Folgende Felder wurden nicht ausgefüllt oder weisen Fehler auf:
    Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Wohnort

  • Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden. Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Moderations-Codex aufrufen
    Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.
    Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.