Norbert Bischoff (SPD)
Kandidat Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2006
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Norbert Bischoff
Jahrgang
1950
Berufliche Qualifikation
Dipl.-Theologe, Elektromonteur
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
-
Wahlkreis
Magdeburg I
Ergebnis
27,0%
Landeslistenplatz
10
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Frage zum Thema Soziales
16.02.2006
Von:
Ina

Welche Vorstellungen hat die SPD insbesondere in Bezug auf den Umgang mit älteren Arbeitslosen?
Antwort von Norbert Bischoff
bisher keineEmpfehlungen
03.03.2006
Sehr geehrte Frau .

Die Situation älterer Arbeitsloser ist in Sachsen-Anhalt nach wie vor problematisch. Unser Ziel ist es, den Anteil älterer Beschäftigter zu steigern. Aus diesem Grund schlagen wir vor, gemeinsam mit den Spitzenverbänden der Wirtschaft, den Gewerkschaften, den Arbeitsagenturen und den optierenden Kommunen einen "Pakt für die Beschäftigung Älterer" zu schließen. In einer gemeinsamen Kampagne soll auf die Leistungsbereitschaft und -fähigkeit Älterer und deren Bedeutung für die Betriebe aufmerksam gemacht werden. Des Weiteren soll in breiterem Umfang über die vorhandenen arbeitsmarktpolitischen Instrumente zur Eingliederung Älterer in den Arbeitsmarkt informiert werden.

Aber auch für diejenigen, für die eine Perspektive mehr auf dem ersten Arbeitsmarkt schwierig ist, brauchen wir Alternativen. Für Langzeitarbeitslose über 55 Jahre wollen wir daher das Programm "Aktiv zur Rente" wieder aufgelegen, um älteren Personen im Rahmen längerer Maßnahmen und sinnvoller Beschäftigung einen geordneten Übergang in die Rente zu sichern. In diesem Programm, das die damalige SPD geführte Landesregierung aufgelegt hatte, beteiligten sich insgesamt 1400 Beschäftigte. Die meisten von ihnen arbeiteten in Sportvereinen und Verbänden. Dadurch konnten die Sportanlagen erhalten und erneuert werden. Leider endet dieses Programm im Sommer.
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
09.03.2006
Von:

Wird das Erststudium an den Hochschulen von Sachsen-Anhalt weiterhin kostenfrei bleiben?
Antwort von Norbert Bischoff
bisher keineEmpfehlungen
10.03.2006
Sehr geehrte Frau ,

ob das Erststudium in Sachsen-Anhalt kostenfrei bleibt, hängt von den Mehrheitsverhältnissen im künftigen Landtag ab. Wir Sozialdemokraten wollen weiterhin ein kostenfreies Erststudium und in begründeten Fällen auch ein weitergehendes Studium gebührenfrei erhalten. Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Untersuchungen haben längst nachgewiesen, dass es junge Menschen aus einkommensschwachen Elternhäusern viel schwerer haben, ein Studium aufzunehmen. Der Zugang zu den Hochschulen muss für alle möglich sein, ohne dass künftige Belastungen oder Abhängigkeiten vom Elternhaus entstehen. Das Argument, Hochschulabsolventen hätten nach dem Studium ein höheres Einkommen und könnten dann aufgenommene Kredite tilgen, ist deshalb nicht stichhaltig, weil die ganze Gesellschaft von gut ausgebildeten Wissenschaftlern wie z.B. Ärzten profitiert und deshalb Universitäten zu Recht aus Steuermitteln finanziert werden sollten. Zum anderen ist die Gefahr vorhanden, dass Studiengebühren nicht in die jeweilige Hochschule fließen sondern für andere Zwecke verbraucht werden können. Die CDU/FDP-Regierung in Sachsen-Anhalt hat mit der 10 % igen Kürzung bei den Hochschulen das beste Beispiel dafür geliefert. Deshalb Hände weg von Studiengebühren!
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