Niels Annen (SPD)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Niels Annen
Jahrgang
1973
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Hamburg-Eimsbüttel
Landeslistenplatz
8, Hamburg
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(...) Die vorgezogenen Bundestagswahlen 2005 haben natürlich auch meine persönliche Lebensplanung durcheinander gebracht. Ich habe während des Wahlkampfes aber stets betont, dass ich mein Studium unabhängig vom Wahlausgang mit dem Magister-Examen abschließen werde. Dieses Ziel habe ich nicht aus den Augen verloren, wenngleich mir als Abgeordneter auch in den sitzungsfreien Wochen nur wenig Zeit bleibt, da ich viele Termine in meinem Wahlkreis Hamburg-Eimsbüttel wahrnehme. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Niels Annen
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Frage zum Thema Gesundheit
08.12.2006
Von:
-

Sehr geehrter Herr Annen,

ich bin Anwohner im hamburgischen Stadtteil Niendorf. Da Sie Abgeordneter dieses Stadtteils/Wahlbezirks sind, wende ich mich mit einer Frage zur Gesundheitsversorgung an Sie.

Von der Regierung in Berlin wird im Zusammenhang mit der Gesundheitsversorgung immer wieder das Solidaritätsprinzip hervorgehoben. Dieses Prinzip wird in der gesetzlichen Krankenversicherung offensichtlich auch praktiziert. So werden z.B. von meinen Beiträgen an eine gesetzliche Krankenversicherung ca. 30 % in den RSA abgeführt. Dies ist doch zweifellos ein Akt der Solidarität, oder?

Meine Frage an Sie ist nun, werden die Versicherten der privaten Krankenkassen zu einem ähnlichen solidarischen Verhalten veranlaßt und wenn ja, in welcher Form geschieht das.

Mit freundlichen Grüßen

-
Antwort von Niels Annen
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23.01.2007
Niels Annen
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sie sprechen mir mit Ihrer Anfrage aus dem Herzen. Nach heutigem Stand halte ich die Einführung des Gesundheitsfonds ohne Einbeziehung der Privaten Krankenversicherungen für unsinnig. So habe ich mich wiederholt öffentlich geäußert.

Schließlich nutzen Privatversicherte auch Patienten- und Verbraucherberatung oder Selbsthilfegruppen, die ausschließlich von den Gesetzlichen Krankenkassen finanziert werden. Solidarität ist also keine Einbahnstraße.

Als Mitglied des SPD-Parteivorstandes und der SPD-Bundestagsfraktion werde ich mich auch weiterhin für die Einführung der solidarischen Bürgerversicherung einsetzen.

Mit freundlichen Grüßen,

Niels Annen
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Frage zum Thema Internationales
09.12.2006
Von:

Sehr geehrter Herr Annen,

da Sie im Auswärtigen Ausschuss sind habe ich als Lehrer 2 Fragen zur EU, die ich meinen Schülern gerne beantworten möchte:

a. Warum wurde ein Europäischer Verfassungsvertrag nicht vor dem "Massenbeitritt" 2004 verabschiedet und damit die Einstimmigkeit aufgehoben ? und
b. Warum wurde Zypern nicht nur ungeteilt in die EU aufgenommen?

Mit freundlichen Grüssen
Antwort von Niels Annen
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20.02.2007
Niels Annen
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Das Themenfeld, das Sie in Ihrer Mail ansprechen, ist ja sehr komplex und erfordert eine differenzierte Antwort. Das würde den Rahmen, der uns hier zur Verfügung stehen kann, deutlich sprengen. Gern kläre ich Ihre Fragen - wenn möglich - in einem persönlichen Gespräch. Wenden Sie sich dazu doch einfach an mein Büro in Hamburg. Die Kontaktdaten finden Sie auf meiner Homepage www.nielsannen.de

Mit freundlichen Grüßen,

Niels Annen
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Frage zum Thema Gesundheit
14.12.2006
Von:

Sehr geehrter Herr Annen,

was tun Sie, um sich für einen konsequenten Nichtraucherschutz einzusetzen?

Keiner leugnet, daß Zigarettenrauch in Räumen zur Gefahrenklasse 1 der Schadstoffe gehört, mithin - auch und gerade! - für die Nichtraucher so schädlich ist wie Asbestspuren.

Ihr Parteivorsitzender aber redet von "Toleranz". Wie kann es Toleranz gegenüber einer Körperverletzung geben?

Und was ist mit den Angestellten in Bars, Kneipen etc.?

Wie vereinbaren Sie das mit Ihrem Gewissen, daß diese einer nachweislich stark gesundheitsschädlichen Schadstoffbelastung ausgesetzt werden dürfen, nur weil eine Minderheit der Bevölkerung so stark nikotinabhängig ist, daß sie selbst für einen Abend lang nicht auf das Rauchen verzichten kann?

Hat hier eine Sucht, die zur Körperverletzung anderer führt, Vorrang vor dem Arbeitnehmerschutz?

Mit freundlichen Grüßen,

Antwort von Niels Annen
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11.01.2007
Niels Annen
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Frage.

Wie Sie sicherlich wissen, liegt nach dem Inkrafttreten der Föderlismusreform die Gesetzgebungskompetenz nicht mehr beim Bund sondern bei den Bundesländern.

Als Nichtraucher setze ich mich trotzdem für ein generelles Rauchverbot in allen öffentlichen Gebäuden ein. In Gaststätten muss eine klare bauliche bzw. räumliche Trennung zwischen dem Nichtraucher- und Raucherbereich gewährleistet werden.

Mit freundlichen Grüßen,

Niels Annen
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
19.12.2006
Von:
von

Sehr geeherter Herr Ammen, ich spreche für eine Gruppe von Grundstückseigentümern, die in HH-Niendorf grosse alte Grundstücke besitzt, die nach dem 40-Jahre alten Bebauungsplan nur mit einer vorderen Bebauung vorgesehen sind. Da die Änderung eines Bebauungsplanes eine politische Aktion ist, die , in diesem Fall keinem der 8 Punkte des §1 des Raumordnungsgesetz widerspricht, sondern die Bauwirtschaft unterstützt und der wachsenden Stadt Hamburg Rechnung trägt, nun die Frage, ob Sie, bzw. die Partei so einen Antrag unterstützen würden. Gern lasse ich Ihnen die Unterschriftenliste zukommen.
Mit freundlichen Grüßen, S.v.Allwörden
Antwort von Niels Annen
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19.01.2007
Niels Annen
Sehr geehrte Frau von Allwörden,

vielen Dank für Ihre Email.

Sie haben gleichzeitig Kontakt mit der zuständigen politischen Ebene - nämlich der SPD-Fraktion in der Bezirksversammlungs Eimsbüttel aufgenommen. Nach Rücksprache meinerseits mit der Bezirksfraktion wird sich Herr Rust als Fraktionsvorsitzender des Ortsausschusses Lokstedt und Sprecher der SPD-Bezirksfraktion im Stadtplanungsausschuss mit Ihnen in Verbindung setzen.

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter www.spd-fraktion-eimsbuettel.de

Mit freundlichen Grüßen,

Niels Annen
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Frage zum Thema Gesundheit
19.12.2006
Von:

Sehr geehrter Herr Annen,

In anderen EU-Ländern wie z.B. Spanien und Österreich gibt es ein Gesetz, nach dem Unfallopfer automatisch Organspender sind, solange sie nicht ausdrücklich durch einen Ausweis von der Organspende Abstand nehmen. Somit gibt es humane Wartezeiten für Organempfänger.
In Deutschland ist es genau umgekehrt, da jeder seine ausdrückliche Erlaubnis zur Organspende bekunden muß. Das Ergebnis ist, dass kaum jemand einen derartigen Spenderausweis besitzt, dass die Liste der Menschen, die auf ein Organ warten eher steigt als fällt und dass damit erhebliche Kosten für die Krankenkassen anfallen, die durch etwaige Transplantationen erheblich entlastet würden.
Das Essentielle an einer derartigen Gesetzesmodifikation sollte es aber sein, das Leid der auf Spenderorgane Wartenden und ihrer Angehörigen zu mindern und potentiellen Organempfängern wieder eine ganz neue Lebensqualität zu schenken. Ich denke, dass derartiges in einem der reichsten und am weitesten entwickelsten Länder der Welt wie Deutschland möglich sein sollte.
Dieses Thema wird leider viel zu selten in der Öffentlichkeit behandelt, Tausende in Deutschland leiden jedoch unter diesem strikten Organgestzt und seinen Folgen, die auf einfachste Art und Weise zu minimieren wären.
Ich würde gerne von Ihnen wissen, wieso es zu diesem Thema keine Gesetztesinitiative der SPD gibt?
In Vorfreude auf Ihre Antwort verbleibe ich mit freundlichen Grüßen,

Antwort von Niels Annen
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11.01.2007
Niels Annen
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage zum Thema "Organspende".

Ich persönlich lehne ein Gesetz, dass jedes Unfallopfer, sofern kein Widerspruch vorliegt, automatisch zum Organspender macht, in Deutschland ab. Stattdessen würde ich eine europäische Regelung begrüßen, die bei der Ausstellung eines Führerscheines oder eines Personalausweises die Bereitschaft zur Organspende verbindlich abfragt und entsprechend auf diesen Dokumenten vermerkt.

Ihre Frage werde ich jedoch an die zuständigen Arbeitsgruppen in der SPD-Fraktion weiterleiten.

Mit freundlichen Grüßen,
Niels Annen
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