Nicole Gohlke (DIE LINKE)
Kandidatin Bundestagswahl 2009
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Nicole Gohlke
Jahrgang
1975
Berufliche Qualifikation
Kommunikationswissenschaftlerin
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
München
Wahlkreis
München-Ost
Ergebnis
5,5%
Landeslistenplatz
5, Bayern
(...) Die Planungen zum 2. S-Bahn-Tunnel sind ein weiteres Beispiel für die verfehlte Verkehrspolitik der CSU-Staatsregierung. Wie beim Transrapid soll viel Geld in Beton und Stahl investiert werden, ohne ernsthaft nach dem Nutzen für die Menschen zu fragen. (...)
 
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Frage zum Thema Arbeit
25.09.2009
Von:

Hallo Frau Gohlke,

ich habe mir Ihre Antworten auf die gestellten Fragen durchgelesen und bin sehr angetan von Ihnen! - Vielen Dank und Weiter so!

Ich möchte hier nur einen Punkt ansprechen, den ich nicht wirklich verstanden habe: Im Wahlomat wurden ja viele Fragen gestellt, aber meines Erachtens nicht die Wichtigste, nämlich welches Konzept die Parteien verfolgen, um die Arbeitslosigkeit abzubauen. Nun ja, Steinmeier hat ja seine Visionen dargestellt (wobei ich nicht verstanden habe, wofür wir bei seinem Konzept einen steinmeier brauchen), die CDU meint - und das noch nach Jahrzehnten, die bewiesen haben, dass sie auf dem falschen Weg sind - bspw. durch Unternehmenssteuersenkung Firmen (und damit Arbeitsplätze) hier nach Deutschland zu ziehen, wobei der Wähler nicht wirklich kapiert zu haben scheint, dass das Ausland dann ebenfalls Unternehmenssteuern senkt, Deutschland also nicht wirklich attraktiver wird.

Im Gegenteil, dadurch geht ja Kaufkraft verloren, wenn die leeren Kassen vom Verbraucher wieder aufgefüllt werden müssen, somit wird Deutschland für Firmen unattraktiver.

Naja, was erzähle ich Ihnen da, das wissen Sie natürlich! Die Linkspartei (und noch einige andere kleinere Parteien) verfolgt m.E. das einzig richtige Konzept, nämlich das des Teilens. Ich möchte dieses Konzept nicht Arbeitszeitverkürzung nennen, da wir diese ja bereits haben (4 Mio. oder mehr Menschen dürfen gar nicht mehr arbeiten), die Verteilung dieser Freizeit, bzw. die Verteilung der Arbeitszeit der noch Arbeitenden ist halt nicht korrekt/gerecht.

Nun meine Frage: Durch das Auslassen genau dieser wichtigen Frage (viele Missstände werden durch die Massenarbeitslosigkeit begründet), hat m.E. der Wahlomat den Wähler dahingehend beeinflusst, nicht wirklich zu überlegen, was gut für unser Land ist. Warum haben Sie / hat die Linkspartei dies nicht beanstandet?

Nochmals meine Anerkennung und viel Erfolg und Wählerstimmen,


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