Nico Ernst (Pro NRW)

Grunddaten
Nico Ernst
© Nico Ernst 2009
Geburtstag
26. Nov. 1982
Berufliche Qualifikation
Student
Ausgeübte Tätigkeit
Student
Wohnort
Bonn
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
11.08.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Ernst,

Sie stellen sich hier auf der Plattform abgeordnetenwatch.de den Fragen Ihrer potentiellen Wähler, was ich grundsätzlich für eine gute Idee halte. Ist Ihnen aber bewusst, dass diese Plattform willkürlich Fragen zensiert und auch die Reihenfolge der Kandidaten, die ja angeblich nach der Anzahl der Anfragen gewichtet wird, manipuliert? So jedenfalls habe ich es vor einigen Jahren bereits erlebt und meinen Unmut über diese Manipulationen auch in einer Mail an Herrn Dr. Kühling ausgedrückt.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Nico Ernst
2Empfehlungen
19.08.2011
Nico Ernst
Sehr geehrter Herr ,

die von Ihnen beschriebenen Probleme sind mir nicht neu, da ich diese Plattform hier seit über sechs Jahren kenne und nutze. Ich denke, Abgeordnetenwatch schneidet sich ins eigene Fleisch, wenn es zu Akten der Willkür kommt. Die Tatsache, daß Ihre Frage nicht zensiert worden ist, zeugt von einer mindestens relativ freien Debattenkultur hier.

Mit freundlichem Gruß

Nico Ernst
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
11.08.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Ernst,

in NRW wird jetzt, wie auch bei uns in Niedersachsen, Flächendeckend der Islamunterricht eingeführt.
Wie stehen Sie dazu und gibt es einen Überblick, was diese Einführung, für die Bildung an sich ja unwichtigen Faches kostest (Personal usw.)?

Man sollte doch angesichts der immer wieder aufkommenden Beschwerden der Arbeitgeber mangels schlechter Allgemeinbildung der Schulabgänger meinen, das es wichtigeres gäbe.

Gruss aus Hannover
Antwort von Nico Ernst
7Empfehlungen
12.08.2011
Nico Ernst
Sehr geehrter Herr ,

Unterrichtsinhalte sind ausschließlich Sache der Länder, weshalb Kommunalpolitiker wie ich wenig bis gar keinen Einfluß auf diesen Bereich ausüben. In kommunaler Hand befinden sich meistens nur die Schulträgerschaften, was sich u. a. auf die Bereitstellung und den Betrieb von geeigneten Räumlichkeiten für die Lehrstätten erstreckt.

Unabhängig von der politischen Zuständigkeitsfrage halte ich persönlich den Islam-Unterricht an deutschen Schulen für eine Fehlentwicklung. Zuvorderst sind die Inhalte dieser Religion zu nennen. Insbesondere die Suren des Koran, die aus der Zeit Mohammeds in Medina (ab dem Jahr 622 unserer Zeitrechnung) stammen, sind von Gewalt gegen Nicht-Muslime geprägt. Theologisch betrachtet wird diesen Suren ein höherer Stellenwert beigemessen als den friedlicheren der vorangegangenen Phase in Mekka. Neben den Medina-Suren gibt es noch das islamische Recht der Sharia, welches beispielsweise in der Strafgerichtsbarkeit vollkommen unvereinbar ist mit den Prinzipien unseres Grundgesetzes wie der Unantastbarkeit der Menschenwürde. Das soll nun Kindern und Jugendlichen an deutschen Schulen vermittelt werden?

Ferner gibt es beim Islam das Problem fehlender hierarchischer Strukturen selbst innerhalb der einzelnen Konfessionen. Im Gegensatz dazu ist die katholische Kirche von der Zentrale im Vatikan, über die Erzbistümer, Bistümer usw. gar weltweit vertikal gegliedert. Auf protestantischer Seite gibt es hierzulande die Evangelische Kirche in Deutschland, die die absolute Mehrheit der Lutheraner und Reformierten vertritt. Diese beiden christlichen Institutionen sind die konkreten Ansprechpartner der Landeskultusministerien, um verbindlich den schulischen Religionsunterricht gestalten zu können. Wer soll das für den Islam tun? Die Sunniten? Die Schiiten? Die Ibaditen? Innerhalb der Sunniten die türkisch-staatliche DITIB unter der Ägide des chauvinistischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan? Oder vielleicht die Antisemiten von Milli Görüş?

Der einzige Ausweg aus dem Dilemma des nicht vorhandenen Ansprechpartners wäre ein unislamischer "Wellness-Islam", der durch die Kultusministerien definiert werden müßte und immerzu auf Rosinenpickerei angewiesen wäre, nicht unähnlich dem vermeintlichen "Wellness-Sozialismus" der Grünen. Es kann und darf nicht Aufgabe des Bundes oder der Länder sein, eine religiöse Gruppe neu zu erfinden. Außerdem bestünde hierbei die Gefahr, daß radikalere Vertreter der "Religion des Friedens" zu Anschlägen neigten, da ihrer Meinung nach "Blasphemie" und "Ketzerei" begangen worden wäre. Diesen Schuh sollte sich unser Land unter keinen Umständen anziehen.

Wie Sie sehen, geht es mir beim Thema Islam-Unterricht an hiesigen Schulen weniger um die finanziellen Aspekte, sondern vielmehr um die zahlreichen inhaltlichen Tretminen. Zu den geschätzten Kosten dieses Lehrangebots werden Sie sicherlich auf den einschlägigen islamkritischen Seiten im Internet fündig werden.

Ihre Kritik an der mangelhaften Allgemeinbildung kann ich nur teilen. Abiturienten, die nicht einmal ihre Muttersprache ordentlich in Wort und Schrift beherrschen, bei simplen Rechenaufgaben kapitulieren und zentrale Jahreszahlen der deutschen Geschichte wie die beiden Weltkriege oder den Mauerfall/die Wiedervereinigung nicht benennen können, sprechen Bände über die Folgen von Bildungsexperimenten sozialistischer Provenienz.

Mit freundlichem Gruß

Nico Ernst
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
14.08.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Ernst,

schaut man sich Ihre Politik an, sieht man, dass sie außer Hetze auf Minderheiten nichts zu bieten haben. Wieso sitzen Sie eigentlich im Bonner Rat?

Was waren denn zum Beispiel Ihr Beitrag in den Haushaltsverhandlungen? Was war Ihre Rolle bei der Aufarbeitung des WCCB-Skandals? Wie treiben Sie Umwelt- und Klimaschutz voran? Was tun Sie für die Schulen in Bonn?

Es sind null politische Initiativen von Ihnen zu finden! Wieso???

Klären Sie mich auf!
Antwort von Nico Ernst
4Empfehlungen
19.08.2011
Nico Ernst
Sehr geehrter Herr ,

eine kleine Gegenfrage an Sie: Sind Sie in der Lage, mehr zu bringen, als haltlose Vorwürfe gegen mich zu erheben?

Zur Verabschiedung des letzten Haushalts haben mein PRO-NRW-Kreisverband und ich uns unmißverständlich positioniert. Wir teilen zum Haushalt 2011/2012 weitgehend die Position des Bürger Bundes Bonn einer pauschalen Kürzung der Ausgaben um fünf Prozent. Wir gehen einen Punkt weiter, da wir überdies fordern, linker Klientelpolitik wie der Zuweisung von Geldern an die Stabsstelle Integration oder der Einrichtung einer Antidiskriminierungsstelle ein Ende zu setzen: bonn.pro-nrw.net

Das Thema WCCB ist juristisch im hohen Maße komplex. Da ich kein Jurist bin, überlasse ich den Fachleuten dessen Aufarbeitung im Detail. Wenn Vorgehensweisen zum WCCB zur Debatte stehen, treffe ich ein klares Votum. So haben mein PRO-NRW-Kreisverband und ich in scharfen Worten das zaghafte Verhalten von Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch in puncto Erwerb der Immobilie und Rückzug eines wortreich angekündigten Vetos kritisiert: bonn.pro-nrw.net

Was die Reduzierung des Energieverbrauchs und der Emission von Giftstoffen anbelangt, so ist dies in heutigen Zeiten Standard. Leider artet Umweltschutzpolitik nicht selten in pseudo-religiöse Bekenntnisse aus. In den 1990er Jahren war das Ozonloch aktuell, seit etwa der Jahrtausendwende ist es die angebliche Schädlichkeit von CO2 für die Atmosphäre. Glauben Sie, beispielsweise nach dem Fukushima-Vorfall sei es mir nur einmal in den Sinn gekommen, Bündnis 90/Die Grünen imitieren zu wollen? Hysterie überlasse ich gern anderen.

In schulischen Dingen habe ich mich bereits sehr eindeutig gegen Einheitsschulen in Bonn geäußert, da diese Kopfgeburten sozialistischer Bevormundungspolitik und gnadenloser Gleichmacherei sind. Zu finden ist der diesbezügliche Text hier: bonn.pro-nrw.net

Abschließend möchte ich Sie fragen, ob es bei Ihnen der Normalfall ist, Andersdenke zu attackieren, ohne auch nur einen Finger für eine Recherche gerührt zu haben? Es ist natürlich Ihnen überlassen, wie sehr Sie sich coram publico selbst vorführen möchten, aber bitte beschweren Sie sich nicht im Nachhinein, man habe Sie nicht darauf hingewiesen.

Gez.

Nico Ernst
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Frage zum Thema Umwelt
27.03.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Ernst,

wie stehen Sie zu der - meiner Meinung nach dringend benötigten - "Kastrationspflicht für Freigängerkatzen". Sie wäre dringend erforderlich, um die Katzenüberpopulation, die ja vorhanden ist, in den Griff zu bekommen. Bei Freigängerkatzen handelt es sich nicht um wildlebende Tiere, sondern um Katzen, die einen Besitzer haben und Freigang bekommen.

Mit freundlichen Grüßen

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