Monika Brüning (CDU)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Monika Brüning
Jahrgang
1951
Berufliche Qualifikation
Wirtschaftsinformatikerin, Fachkauffrau für Organisation
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Hannover - Land I
Landeslistenplatz
18, über Liste eingezogen, Niedersachsen
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(...) Es ist eine Frage der Zukunftsgerechtigkeit, dass die heutige Generation, die die Kernkraft nutzt und unmittelbar von ihr profitiert, die Beseitigung der dadurch entstehenden hoch giftigen Abfälle nicht den kommenden Generationen überlässt. Deshalb haben wir Deutsche jetzt die nationale Verantwortung, unsere Abfälle aus Kernenergie in Deutschland endzulagern. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Soziales
21.07.2009
Von:

Laut einer unlängst veröffentlichten Statistik, HAZ vom 14.07.2009, Sozialversicherungspflichtige in Vollzeit, Quelle: Bundesarbeits-ministerium; Graik: win, gehen die wenigsten arbeitswilligen- und fähigen mit 67 Jahren in Rente und nehmen somit erhebliche Abschläge von ihrer 100% Rente in kauf. Welche Summe sparen dadurch die Rentenversicherungsträger ein, die somit nicht zur Auszahlung angewiesen werden müssen?
Antwort von Monika Brüning
bisher keineEmpfehlungen
13.08.2009
Monika Brüning
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Anfrage zum Thema Rente.

Arbeitnehmer, die früher als mit 65 Jahren (die Rente mit 67 tritt erst in den kommenden Jahren schrittweise in Kraft) in Rente gehen wollen, müssen prozentual Abschläge in Kauf nehmen, da sie Ihre Rente früher als gesetzlich vorgesehen in Anspruch nehmen.

Da bei einer Frühverrentung die Rentenzahlungen logischerweise länger ausgezahlt werden müssen, ergeben sich durch die vorgenommenen Abschläge keine Einsparungen für den Rentenversicherungsträger bzw. den Versicherer. Diesen Umstand habe ich mir auch von den Experten meiner Fraktion noch mal bestätigen lassen.

Falls Sie Interesse an näheren Informationen haben, empfehle ich Ihnen die Homepage der Deutschen Rentenversicherung ( www.deutsche-rentenversicherung.de ). Ich hoffe Ihnen damit weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Monika Brüning
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
13.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Brüning,

könnten Sie mir bitte erklären, warum ich zur Bundestagswahl gehen soll?

In einer Demokratie, in der es möglich ist, dass - wie in Niedersachsen - ein Augenarzt (!) Wirtschaftsminister eines Bundeslandes wird, erscheint mir das wirklich sinnlos.

Man sollte erwarten, dass solche Spitzenämter durch die kompetentesten Fachleute für die jeweiligen Ressorts besetzt werden.
Wenn Augenärzte Wirtschaftsminister werden können, ist das für mich eine Perversion der Demokratie.

Wenn nicht die Kompetenten Minister werden, kann ich auch gleich zu Hause bleiben.

Für eine aussagekräftige Antwort wäre ich Ihnen dankbar.
Antwort von Monika Brüning
bisher keineEmpfehlungen
15.09.2009
Monika Brüning
Sehr geehrter Herr ,

eine Demokratie zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass jeder Bürger für jedes Amt kandidieren kann - unabhängig von Alter, Einkommenssituation, Ausbildung, Religion oder anderen Faktoren. Von dieser Regel gibt es nur wenige Ausnahmen (z.B. aktives und passives Wahlrecht bei Europa-, Bundes- und Landtagswahlen erst ab 18 Jahren; Mindestalter zur Wahl des Bundespräsidenten - 40 Jahre)

Ob ein Kandidat dann jedoch auch ein Mandat erhält, hängt von der Entscheidung der Wahlberechtigten ab. Wenn sie den Kandidaten wählen, sprechen Sie ihm mithin auch das Vertrauen aus, sein Mandat verantwortungsvoll auszuüben.

Ein Ministeramt ist in erster Linie ein politisches Amt. Nach Ablauf einer Wahlperiode müssen sich ein Minister und die ihn tragende Partei dem Wählervotum stellen.
Für die fachliche Umsetzung der politischen Ziele steht der Regierung eine umfangreiche Ministerialbürokratie zur Verfügung. Durch die enge Einbindung vieler Kommissionen, die von einschlägigen Fachleuten geleitet werden, wird das fachliche Hintergrundwissen in den Entscheidungsprozessen zudem ausreichend berücksichtigt.

Welche Ausbildung sollte ein Bundeskanzler genossen haben, die ihn für sein Amt mehr als jemand Anderes qualifiziert? Beliebte und erfolgreiche Bundeskanzler hatten die unterschiedlichsten Ausbildungen (z.B. Konrad Adenauer - Jurist / Willy Brandt - Journalist / Helmut Schmidt - Volkswirt / Helmut Kohl - Historiker / Angela Merkel - Physikerin). Dies gilt auch für besonders bekannte Minister (Norbert Blüm - Werkzeugmacher und Philosoph / Hans- Genscher - Jurist / Franz-Josef Strauss - Lehrer / Joschka Fischer - Taxifahrer / Hans Eichel - Lehrer).

In dem von Ihnen angesprochenen Fall kann ich Ihnen aus persönlicher Kenntnis bestätigen, dass der betreffende Minister sich nicht nur während seiner Ausbildung sondern auch darüber hinaus wirtschaftliche Kenntnisse erworben hat, was ich für seine Ministertätigkeit als sehr positiv empfinde.

Trotzdem bin ich froh, dass wir nicht in einer "Expertokratie" leben, sondern gewählte Politiker letztlich die Verantwortung tragen und sich dafür regelmäßig dem Wählervotum stellen müssen. Der berufliche Hintergrund spielt für die Amtsausübung nicht unbedingt die Hauptrolle. Gefragt sind Führungsfähigkeit, Organisationsvermögen, umfassende Lebenserfahrung sowie Bürgernähe verbunden mit persönlicher Kompetenz.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihre
Monika Brüning
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Frage zum Thema Sicherheit
22.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Brüning,

im Rahmen meiner Diplomarbeit beschäftige ich mich mit dem Themenkomplex "politischer Sprachgebrauch und Gesellschaft in Bezug auf das deutsche Militärengagement in Afghanistan". Diesbezüglich würde ich Ihnen gerne folgende Frage stellen.

Befindet sich die Bundeswehr in Afghanistan heute in einem Krieg?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Mit freundlichem Gruß

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