Michaela Noll (CDU)
Kandidatin Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Michaela Noll
Jahrgang
1959
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwältin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB, Rechtsanwältin
Wohnort
-
Wahlkreis
Mettmann I , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
44,4%
Landeslistenplatz
18, Nordrhein-Westfalen
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(...) Jede Steuererhöhung ist eine Wachstumsbremse und Gift für unsere Konjunktur. Deshalb lehnen CDU und CSU Steuererhöhungen ab. (...)
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Frage zum Thema Wirtschaft
14.08.2009
Von:

Sind Sie nicht der Meinung, daß je höher die USt. angesetzt wird, die Wirtschaft umso langsamer läuft?

Wie stellen Sie sich die Wirtschaft vor, wenn die USt. plötzlich auf 5 % gesenkt würde?
Antwort von Michaela Noll
bisher keineEmpfehlungen
10.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

für Ihre Anfrage zum Thema Umsatzsteuer danke ich Ihnen vielmals. Gerne nehme ich zu dem Thema Stellung.

Jede Steuererhöhung ist eine Wachstumsbremse und Gift für unsere Konjunktur. Deshalb lehnen CDU und CSU Steuererhöhungen ab. Gerade auch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer hat Bundeskanzlerin Merkel definitiv ausgeschlossen. Um die Staatsfinanzen zu konsolidieren, setzen wir auf Wachstum. Mit einer Mischung aus Steuersenkungen und staatlichen Zukunftsinvestitionen wollen wir die Wachstumskräfte in unserem Land stärken. U.a. mit der Milderung der sogenannten "Kalten Progression", der Senkung des Eingangssteuersatzes auf 12% und der Verschiebung des Höchststeuersatzes wollen wir die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland entlasten. Finanzielle Spielräume, die sich in der nächsten Legislaturperiode darüber hinaus ergeben, werden wir für weitere Steuersenkungen nutzen.

Natürlich sind alle Schritte am Maßstab der Machbarkeit und der Vernunft auszurichten. Gerade in wirtschaftlichen Krisenzeiten sind die Spielräume begrenzt. Eine Senkung der Umsatzsteuer auf 5% halte ich für unrealistisch. CDU und CSU streben jedoch eine strukturelle Überprüfung der Vorschriften zur Mehrwertsteuerbelastung an mit dem Ziel, nicht mehr zeitgemäße und für die Bürger nicht nachvollziehbare Belastungswirkungen zu korrigieren und insbesondere die europäische Wettbewerbssituation bestimmter Bereiche zu berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen

Michaela Noll MdB
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Frage zum Thema Gesundheit
24.09.2009
Von:

In Hilden gibt es ein Rauchvebot auf Spielplätzen,
sind Sie der Meinung, das Bundesweit auf allen Spielplätzen ein Rauchverbot herrschen sollte, um Kindern ein Gutes Vorbild zu geben und zu verhindern, das Kippen im Sandkasten landen?
Antwort von Michaela Noll
bisher keineEmpfehlungen
20.10.2009
Sehr geehrter Herr ,

ich teile die Meinung, dass Erwachsene verantwortlich mit ihrer Vorbildfunktion umgehen sollten, denn Kinder orientieren sich schon in den frühesten Phasen ihrer Entwicklung spielerisch am Verhalten erwachsener Vorbilder. Daher müssen Kinder allzeit und überall vor den Gefahren des aktiven und passiven Rauchens geschützt werden. Leider gibt es immer wieder Jugendliche und Erwachsene, die auf Spielplätzen nicht genügend Rücksicht nehmen und ihre Zigarettenstummel achtlos in den Spielsand werfen. Dabei sind Zigarettenstummel giftig und stellen für Kinder eine erhebliche gesundheitliche Gefährdung dar. Hier appelliere ich an den gesunden Menschenverstand und würde mir wünschen, wenn solche achtlosen Handlungen in Zukunft überdacht bzw. unterlassen werden.

Seit dem 1. Januar 2008 gilt in Nordrhein-Westfalen das Gesetz zur Verbesserung des Nichtraucherschutzes, indem u.a. geregelt wird, dass ausnahmslos auf dem gesamten Gelände von Schulen das Rauchen unzulässig sei. Auch gilt dies für Schulveranstaltungen. Dies halte ich für die richtige Herangehensweise und würde es begrüßen, wenn wir dieses Verbot auf alle Kinderspielplätze ausdehnen würden.

Mit freundlichen Grüßen
Michaela Noll, MdB
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