Michael Conz (FDP)
Kandidat Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Michael Conz
Jahrgang
1966
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
Unternehmer
Wohnort
Stuttgart
Wahlkreis
Stuttgart I
Ergebnis
10,3%
Landeslistenplatz
17, Baden-Württemberg
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(...) Nach den Entwicklungen auf dem Musikmarkt muß man sich sogar Fragen in wie fern die GEMA durch ein komplett anderers System abgelöst werden kann. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Michael Conz hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Bildung und Kultur
19.07.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Conz,

Kleinveranstalter und Künstler haben eine Petition zur Reformierung der GEMA auf den Weg gebracht. Die große Resonanz zeigt deutlich die Notwendigkeit, dieses Thema aufzugreifen.
Grund genug unsere Kandidaten für die Bundestagswahl zu folgenden Fragen um eine Stellungsnahme zu bitten:

1) Sind Sie der Meinung, dass zur allgemeinen Erhaltung der Kultur in Deutschland die GEMA reformiert werden muss?


2) Ist die Monopolstellung eines einzelnen Vereins, zur Wahrung des Urheberrechts, mit unserem Grundgesetz vereinbar?



Vielen Dank für Ihre Bemühungen!
Antwort von Michael Conz
1Empfehlung
09.08.2009
1) Die GEMA muß reformiert werden. Nach den Entwicklungen auf dem Musikmarkt muß man sich sogar Fragen in wie fern die GEMA durch ein komplett anderers System abgelöst werden kann.
Die GEMA als reines Gewinnsicherungssystem für die großen Player im Musikmarkt und ihre Künstler ist so nicht akzeptabel.

2) Zur Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz kann ich nichts sagen, dazu reicht mein juristisches Wissen leider nicht aus.
Wettbewerb in diesem Bereich wäre aber sicher von Vorteil für Künstler und Konsumenten.


Michael Conz Müllerstr. 9 70199 Stuttgart
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Frage zum Thema Wirtschaft
11.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Conz,

die Region Stuttgart ist massiv von der Wirtschaftskrise betroffen. Was können Sie im Falle eines Wahlsieges für Ihren Wahlkreis Stuttgart tun?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Michael Conz
bisher keineEmpfehlungen
25.09.2009
Damit die FDP überhaupt etwas ausrichten kann, muß sie zuerst einmal in die Regierung kommen.
Als Abgeordneter einer Regierungspartei, werde ich mich für die Förderung unseres Mittelstandes einsetzen. Bei Förderungen des Bundes, z.B. im Bereich Infrastrukturförderung ist Stuttgart in den letzten Jahren oft zu kurz gekommen.
Das will ich ändern.
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Frage zum Thema Arbeit
25.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Conz,

die FDP plakatiert mit dem Slogan, Arbeit muss sich lohnen. Da stimme ich mit ihnen überein, aber wie passt das zu dem Nein der FDP zum Mindestlohn? Soll sich Arbeit für Friseurinnen, Verkäuferinnen, Putzfrau nicht lohnen? Oder meinen sie Arbeit soll sich nur für Unternehmer lohnen?
Antwort von Michael Conz
bisher keineEmpfehlungen
25.09.2009
In Deutschland haben wir das System der Tarifautonomie.
Es bedeutet das Arbeitgeber und Arbeitnehmer den Lohn aushandeln. Die Politik mischt sich in diese Tarifautonomie nicht ein. Dabei wird die Arbeitnehmerseite gewöhnlich von Gewerkschaften vertreten.
Ich stehe hinter dem Prinzip der Tarifautonomie und lehne daher vom Gesetzgeber vorgeschriebene Mindestlöhne ab.
Wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer Mindestlöhne für eine Branche aushandeln, finde ich das in Ordnung.
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Frage zum Thema Soziales und Familie
12.09.2009
Von:
Uwe

Sehr geehrter Herr Conz,

Ich habe Fragen an die FDP zum Themenkreis: Entlohnung von Frauen.

1. In D bekommen Frauen idR für gleiche Arbeit auch das gleiche Geld (im gesamten öD und in allen gewerkschaftlich organisierten Branchen ist auch nichts anderes vorstellbar). Selbst das Familienministerium hat diese Behauptung der Lohndiskriminierung von seiner HP genommen. (Ausnahmen davon sind sicher möglich, aber selten, warum sollte ein Unternehmen dann nicht nur Frauen einstellen und viel Geld sparen?), trotzdem ist diese "LEgende" immer noch in vielen Köpfen.

2. Mittlerweile existieren in fast schon inflationärem Rahmen diverse Projekte / Referate /Lehrstühle zur Förderung von Frauen, Gründerinnen, Wissenschaftlerinnen usw. Der wissenschaftl. BEweis der Wirksamkeit steht aus. Hier sind idR ausschließlich Frauen aktiv. Die Nichtwählbarkeit eines Mannes zum Gleichstellungsbeauftragten ist m.E. Diskrminierung pur (einfach mal andersherum vorstellen).
3. Trotz aller dieser Fördermaßnahmen verdienen Frauen im Durchschnitt etwas weniger als Männer. Es ist bekannt, daß das Selbstverständnis vieler Frauen nicht auf Karriere, Geld und Familienunterhalt abzielt und fast alle Frauen einen ökonomisch potenteren Partner suchen (nach oben schauen). Dies erklärt m.E. sehr gut die derzeitigen Verhältnisse.
4. Speziell Jungen sind in der Schule und Bildungssystem mittlerweile die Verlierer, s. Abgänger ohen Abschluß und Studienbeginner. Männliche Vorbilder fehlen, jungenhaftes Verhalten wird sanktionniert, Girls-days u.ä. sprechen eine deutliche Sprache, welches GEschlecht gewünscht ist.

Meine Fragen:
1. Will Ihre Partei derartige Diskrminierungen von Jungen und Männern weiter fördern und hinnehmen?
2. Will Ihre Partei die idR ideologisch motivierten Frauen-Fördermaßnahmen im Sinne von sparsamer Mittelverwendung überprüfen und evtl. einschränken?

Vielen Dank

Uwe

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