Mehmet Yildiz (DIE LINKE)
Abgeordneter Hamburg 2008-2011
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Angaben zur Person
Mehmet Yildiz
Jahrgang
1977
Berufliche Qualifikation
Elektriker
Ausgeübte Tätigkeit
MdHB
Wohnort
-
Wahlkreis
Landesliste
Landeslistenplatz
6, über Liste eingezogen
(...) Nach meinem Erkenntnisstand wurden Armenier Opfer des staatlichen Terrors und haben großes Leid ertragen müssen. Ich bin über dieses große Leid sehr betroffen und verurteile die staatlich organisierte Gewalt und Massaker gegen die Armenier und ihre systematische Vertreibung aus Anatolien. Es war für mich eine Ethnische Säuberung, die ganz klar zu verurteilen gilt. (...)
Parlamentarische Arbeit
Fragen an Mehmet Yildiz
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Frage zum Thema Schulen
16.03.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Yildiz,
es geht mir um eine neue Produktionsschule in Hamburg.
Die Gehörlosenschule in der Münzstraße ist demnächst freiwerdend.
Damit die Jugend eine gute Ausbildung bekommt, die Ihren Neigungen und Fähigkeiten entspricht bedarfs es mehr Ausbildungsplätze.
Die Fimen bilden nicht genug aus. Daher rege ich an eine Produktionsschule auf den Weg zu bringen. Damit mehr Jugendliche und junge Heranwachsende eine gute Ausbildung erhalten um für Ihre Zukunft gerüstet zu sein.
Wie sieht es damit aus?
Können SIe die ehemalige Gehörlosenschule dafür gebrauchen?

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
17.05.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Yildiz,

bitte schildern Sie Ihre und die Meinung der Partei "Die Linke" bezüglich a) der gelegentlich aufflackernden Diskussion um ein Verbot von sog. "Ballerspielen" für den PC und b) das momentan diskutierte (und wohl wieder fallengelassene) Verbot von sog. "Paintball", dem sportlichen schiessen mit Farbmarkierern.

Ich freue mich auf Ihre Antwort!

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
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Frage zum Thema Internationales
16.12.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Yildiz,

als sie 2008 Kandidat der Linke für die Bürgerschaft waren, stellte ich Ihnen die Frage, ob Sie das Verbrechen an den Armeniern als Völkermord bewerten oder nicht.

Vielleicht sind Sie so freundlich und beantworten mir diese SEIT 2 JAHREN UNBEANTWORTET GEBLIEBENE FRAGE jetzt:

Erkennen Sie im Gegensatz zu der offiziellen Geschichtsdarstellung und Politik der Republik Türkei den Völkermord an den Armeniern an?

Und wenn ja, befürworten Sie, dass die Republik Türkei dieses Verbrechen anerkennt?

Mit freundlichen Grüße
Antwort von Mehmet Yildiz
bisher keineEmpfehlungen
07.01.2011
Mehmet Yildiz
Sehr geehrter Herr ,

Das Verbrechen des Osmanischen Reichs an den Armeniern 1915 im ersten imperialistischen Weltkrieg ist ein dunkles Kapitel in der Geschichte der Türkei. Nach meinem Erkenntnisstand wurden Armenier Opfer des staatlichen Terrors und haben großes Leid ertragen müssen. Ich bin über dieses große Leid sehr betroffen und verurteile die staatlich organisierte Gewalt und Massaker gegen die Armenier und ihre systematische Vertreibung aus Anatolien. Es war für mich eine Ethnische Säuberung, die ganz klar zu verurteilen gilt.

1) Auch Deutschland muss hier zur Verantwortung gezogen werden, denn Deutschland war damals als engster militärischer Verbündeter des Osmanischen Reichs sowohl Mitwisser und teilweise Mittäter. (In den Akten des Auswärtigen Amts findet sich folgende Notiz des damaligen Reichskanzlers Bethmann Hollweg vom 17.12.1915: "Unser einziges Ziel ist, die Türkei bis zum Ende des Krieges an unserer Seite zu halten, gleichgültig, ob darüber Armenier zu Grunde gehen oder nicht") Ohne die "Duldung” der westlichen Mächte hätte sich das osmanische Reich diese Verbrechen weder zutrauen können noch durchführen können.
2) An hand der historischen Tatsachen, wie auch der gegenwärtigen internationalen Politik (Ausplünderung, Ausbeutung und Kriege) der reichen westlichen Staaten, ist von diesen Mächten in dieser Frage, wie sie diese Verbrechen auch nennen mögen, keine Lösung zu erwarten.
3) Es kann hier bei nicht um diplomatische "Klimmzüge” gehen, sondern darum die Freundschaft und Solidarität unter den Völkern zu stärken und zu fundieren.
4) Der Türkei fällt hierbei eine besondere Rolle und Aufgabe zu. Sie muss zunächst die historische Wahrheit anerkennen und in diesem Zusammenhang, in ihren internationalen Beziehungen, ins besondere im Kaukasus eine neutrale, zu allen Staaten und Völkern den gleichen Abstand oder Nähe einnehmen. Sie sollte von der Politik " Freundschaft zu Aserbeidschan- Feindschaft zu Armenien” weg kommen und alle Grenzen zu Armenien öffnen.
5) Die Erinnerungskultur und Erinnerungsarbeit sollen der Verständigung, Versöhnung, aber auch der Prävention von Gewalt, Vertreibung und Diskriminierung dienen und darf nicht neue Gräber zwischen den Völkern auftun.

Mit den besten Grüßen
Mehmet Yildiz
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Frage zum Thema Internationales
16.12.2010
Von:

Wie stehen sie zu den Völkermord der an den Armeniern, von der Türkei im Jahre 1915?!

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
17.12.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Yildiz,

als armenischstämmiger Bürger Hamburgs möchte ich gern wissen, ob sie den Völkermord an den Armeniern im Osmanischen Reich anerkennen oder nicht. Ich erwarte eine eindeutige Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

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