Mechthild Dyckmans (FDP)
Abgeordnete Bundestag

Grunddaten
Mechthild Dyckmans
© FDP-Bundestagsfraktion
Geburtstag
26.12.1950
Berufliche Qualifikation
Richterin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Kassel
Wahlkreis
Kassel
Ergebnis
7,8%
Landeslistenplatz
5, Hessen
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(...) Eine moderne Drogen- und Suchtpolitik muss auf mehreren Ebenen ansetzen, um das Nichtrauchen zu fördern. Eine Erhöhung von Tabaksteuern ist dabei nur eine von vielen Möglichkeiten, die Raucherquote zu senken. Die Tabaksteuer ist in der Vergangenheit bereits mehrmals erhöht worden. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Internationales
09.02.2010
Von:

Werte Frau Dyckmans,

wie kommt es, dass offensichtlich niemals Ergebnisse von Studien aus anderen Ländern von Ihnen zitiert bzw. ausgewertet und dementsprechend gehandelt wird?

Selbst Studien aus dem europäischen Umland scheinen in Deutschland nicht zu gelten.

Wie kommt das? Welche Sonderrolle spielt Deutschland?

mfg,
Antwort von Mechthild Dyckmans
bisher keineEmpfehlungen
24.02.2010
Mechthild Dyckmans
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre erneute Frage.

Seien Sie versichert, dass meine Mitarbeiter und ich stets bemüht sind, alle neuen wissenschaftliche Ergebnisse in unsere Stellungnahmen einzubeziehen und gesicherte Erkenntnisse zu berücksichtigen. Dazu gehört selbstverständlich auch die Kenntnisnahme und Auswertung von Studien aus dem europäischen Ausland. Gleiches gilt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachreferate im Ministerium.

Mit freundlichen Grüßen

Mechthild Dyckmans
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Frage zum Thema Umwelt
09.02.2010
Von:
-

Sehr geehrte Frau Dyckmans,

es ist auffällig in den Bundestagswahl gewesen, daß alle Parteien mit unterschiedlichsten Themen versuchten die Sympathien und Stimmen so viele Wähler wie möglich für sich zu gewinnen.
Nicht nur Fragen aus Politik und Wirtschaft, sondern auch Fragen aus dem Bereich Umwelt und Tierschutz waren sehr oft gestellt und von Politikern sehr ausführlich beantwortet. Offensichtlich haben viele Parteien die wachsende Popularität der Grünen mit wachsender Zahl der Menschen in Verbindung gebracht denen das Thema Tierschutz am Herzen liegt. Möglicherweise hat sich deshalb auch die FDP unter anderem für die Förderung des Tierschutzgedanken ausgesprochen. Um so größer die Ernüchterung, als man die schriftliche Anfrage von Frau Dr. Koch-Mehrin P-4662/09 an den EU Rat las, wo sie Maßnahmen gegen "Tierschutzextremisten" forderte . Extremisten werden herkömmlich mit Anschlägen, Gefährdung von Menschenleben und Demokratie in Verbindung gebracht. Dabei nennt Frau Koch-Mehrin keine konkreten Ereignisse die diese Maßnahmen begründen sollten, deswegen stellt diese Ausdrucksweise, meiner Meinung nach, Beleidigung für alle Tierschützer. Abgesehen davon ist es schade, dass Tierschutz nur "eine persönliche Neigung" der FDP Politiker geblieben ist, d.h. eine Angelegenheit die sich jeglichem öffentlichen Austritt FÜR den Tierschutz entzieht
Wenn Frau Dr. Koch-Mehrin mit gleicher Beschlossenheit und Lautstärke gegen dem "Extremismus contra Tiere" vorgehen würde, wie sie das gegen "Tierschutzextremisten" (die mir weit und breit nicht bekannt sind) macht, könnte die FDP ihre Bekenntnisse zum Tierschutz wirklich wahr nehmen und an der Glaubhaftigkeit gewinnen.

Meine Frage:
War die Ausdrucksweise von Frau Koch-Mehrin mit Parteikollegen abgesprochen, d.h. spiegelt dieses Vorgehen ohne gleiches die allgemeine Stimmung von der FDP in Bezug zu Tierschutz und Tierschützern?

Mit freundlichen Grüssen
-
Antwort von Mechthild Dyckmans
bisher keineEmpfehlungen
24.02.2010
Mechthild Dyckmans
Sehr geehrte Frau -,

ein konkreter Anlass für die Aussage von Frau Dr. Koch-Mehrin ist mir nicht bekannt. Hierzu bitte ich Sie, sich selbst an Frau Dr. Koch-Mehrin zu wenden.
Bezüglich der Handhabung des Themas Tierschutz seitens der FDP kann ich Ihnen sagen, dass wir uns bereits in den vergangenen Jahren verstärkt mit dieser Problematik auseinandergesetzt haben. Durch Mitarbeit der FDP wurde der Tierschutz als Staatsziel in der Verfassung verankert. Damit der Tierschutz nicht ein reines Lippenbekenntnis bleibt, setzt sich die FDP auf allen Ebenen dafür ein, eine Verbesserung bestehender Missstände herbeizuführen.

Mit freundlichen Grüßen

Mechthild Dyckmans
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Frage zum Thema Arbeit
11.02.2010
Von:

Sehr geehrte Frau Dyckmans!

Ich wäre dankbar von Ihnen zu erfahren, wie Sie zu dem Thema Zeitarbeit in Deutschland stehen.
Da sich diese in Deutschland dermaßen ausgebreitet hat, möchte ich von Ihnen gern wissen, wie Sie dagegen vorgehen werden. Es sollte , als man es eingeführt hat, nur dazu genutzt werden, daß Auftragsspitzen abgedeckt werden. Inzwischen bekommt man nur noch eine Stelle über Zeitarbeitsfirmen. Diese Zwischenagenturen bekommen das Geld, was eigentlich der verliehene Arbeiter weniger bekommt. Weshalb werden die Arbeitsstellen nicht von der Arbeitsagentur vermittelt. Dafür sind sie ja da. Ich wünschte mir, daß sofort Schluß ist mit diesen Verleihfirmen, die sich nur auf Kosten der Leiharbeiter gesund stoßen. Das sieht man daran, wie flächendeckend die sich ausgebreitet haben. Wann ist damit Schluß!!

Beste Grüße,
Antwort von Mechthild Dyckmans
1Empfehlung
02.03.2010
Mechthild Dyckmans
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 11. Februar 2010, in der Sie das Thema Zeitarbeit in Deutschland ansprechen. Auch wenn es zutreffend ist, dass in der Zeitarbeit niedrigere Löhne gezahlt werden als bei den direkt in den Unternehmen angestellten Beschäftigten, so sind die Zeitarbeitnehmer nicht schutzlos. Die Bundesagentur für Arbeit (BfA) agiert, wie Sie richtig festgestellt haben, nicht im direkten Verhältnis zwischen Arbeitnehmer, Verleih und Betrieb. Um eine Kontrolle durch die Bundesagentur für Arbeit gewährleisten zu können, muss jedoch jede Verleihfirma eine Erlaubnis von der BfA zur Arbeitnehmerüberlassung besitzen. Ein weiterer Schutz des Arbeitnehmers vor missbräuchlichem Verhalten der Zeitarbeitsunternehmen wird durch gängige Arbeitgeberpflichten, wie Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung gewährleistet. Für Arbeitnehmer existiert zudem ein Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.

Dazu kommt, dass die Branche nach Angaben der BfA insgesamt recht klein ist. Nur ca. 2,3% aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland sind bei Zeitarbeitsunternehmen angestellt.

Weiterhin liegt in der Zeitarbeit für viele Arbeitnehmer die einzige Alternative zur Arbeitslosigkeit, während sie für viele junge Arbeitnehmer die einzige Chance zum Eintritt in den Arbeitsmarkt darstellen kann. Etwa 10% der Arbeitnehmer, die in der Zeitarbeit beschäftigt sind, wechseln pro Monat zu dem Unternehmen, bei dem sie gerade eingesetzt sind. Dies ist der sogenannte "Klebeeffekt", der für eine wichtige Fluktuation in direkte Anstellungen hinein sorgt. Alles in allem Gründe, die aus meiner Sicht Zeitarbeit doch etwas anders erscheinen lassen, als Sie es dargestellt haben.

Mit freundlichen Grüßen
Mechthild Dyckmans
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
12.02.2010
Von:

Wie stehen Sie zu der Anfrage von Frau Koch - Mehrin bzgl der Wortwahl der Tierschutzextremisten. Frau Koch Mehrin hat ja in Brüssel mit dieser Wortwahl eine Anfrage gestartet, die unter Tierschützern ein großes Negativecho ausgelöst hat. In der Regel geht von Tierschützern wohl kein Extremismus aus, im Gegenteil eher von Tiernutzern gegen Tierschützern. Frau Koch-Mehrin ließ es auch an konkreten Angaben fehlen. Nun wüßten wir gern wie Sie, wie Ihre Partei grundätzlich zum Tierschutz und ihn vertretenden Tieschützern steht und vor allem : Ist Ihnen ein konkreter Anlaß für diese Anfrage und diese Formulierung bekannt?
Antwort von Mechthild Dyckmans
bisher keineEmpfehlungen
24.02.2010
Mechthild Dyckmans
Sehr geehrte Frau ,

wie ich bereits einer anderen Teilnehmerin von Abgeordnetenwatch mitgeteilt habe, ist mir ein konkreter Anlass für die Anfrage von Frau Dr. Koch-Mehrin nicht bekannt. Ich kann Ihnen auch nicht sagen, wie Frau Dr. Koch-Mehrin die Formulierung "Tierschutzextremisten" versteht. Dies bezüglich würde ich Sie bitten, sich an Frau Dr. Koch-Mehrin selbst zu wenden.
Für die FDP spielt der Tierschutz eine wichtige Rolle. Tiere gehören zum unmittelbaren Umfeld des Menschen und schenken uns Lebensfreude. Sie ermöglichen es uns vor allem auch soziale Kontakte zu schließen, weshalb sie als Mitgeschöpfe anerkannt und geschätzt werden müssen. Dies ist auch meine persönliche Meinung.

Mit freundlichen Grüßen

Mechthild Dyckmans
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
15.02.2010
Von:

Sehr geehrte Frau Dyckmans,

aus einer Pressemitteilung der Grünen konnte ich vor kurzem entnehmen , dass die Petition von Susanne Wiest, Reformvorschläge in der Sozialversicherung - Bedingungsloses Grundeinkommen vom 10.12.2008, öffentlich behandelt werden wird.

Eine offizielle Bestätigung des Bundestages dieser Pressemitteilung ist mir nicht bekannt, könnten Sie mir sagen, wie es damit weitergeht? Und wenn der Termin bekannt ist: müsste ich mich vorher anmelden, wenn ich persönlich an der Anhörung teilnehmen möchte?

Haben Sie eigentlich Einfluss darauf, um so etwas wie eine Maßregelung von Herrn Westerwelle zu verlangen? Ich finde es unerträglich, was dieser Mann (Herr Sarrazin, Herr Koch, Herr Mappus zähle ich auch dazu - diese Leute bedrohen den sozialen Frieden in unserem Land...) vom "Stapel" lässt.

Mit herzlichen Grüßen
Antwort von Mechthild Dyckmans
bisher keineEmpfehlungen
24.02.2010
Mechthild Dyckmans
Sehr geehrte Frau ,

meiner Kenntnis nach wird die Petition von Frau Wiest im Rahmen der Arbeit des Parlaments momentan geprüft. Einen genauen Termin kann ich Ihnen bedauerlicherweise noch nicht mitteilen, jedoch können Sie sich im Internet über den aktuellen Stand der Prüfung jederzeit unter dem Stichwort "Grundeinkommen" informieren: epetitionen.bundestag.de

Wenn Sie an einer öffentlichen Sitzung teilnehmen möchten, können Sie sich gerne an das Sekretariat des Petitionsausschusses wenden. Dort müssen Sie im Rahmen Ihrer Anmeldung Name und Geburtsdatum angeben sowie während Ihres Besuches einen gültigen Personalausweis mit sich führen. Tel: 030 227 35257, Fax: 030 227 36053, E-Mail: vorzimmer.peta@bundestag.de

Mit freundlichen Grüßen

Mechthild Dyckmans
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