Matthias Pröfrock (CDU)
Abgeordneter Baden-Württemberg 2011-2016

Angaben zur Person
Matthias Pröfrock
Geburtstag
14. Mai 1977
Berufliche Qualifikation
Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
Oberregierungsrat im Innenministerium
Wohnort
Korb
Wahlkreis
Waiblingen über Wahlkreis eingezogen
(...) Ich selbst führe den Titel bereits seit Anfang Mai nicht mehr. Nachdem die Universität Tübingen mir den Doktorgrad Anfang Juli entzogen hat, ist nunmehr lediglich die Anrede ohne den Doktorzusatz korrekt. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Soziales
20.01.2016
Von:
-

Sehr geehrter Herr Pröfrock,

Angesichts des Flüchtlingselends stelle ich mir gerade die Frage, ob es nicht sinnvoll wäre, alle Menschen, die ohne gültige Papiere zu uns kommen, zu einem Sozialpraktikum zu verpflichten. Es sollte ein ehrenamtliches Hospitationspraktikum sein von 1-3 Jahren Dauer, in einer sozialen Einrichtung analog zum freiwilligen sozialen Jahr - das würde den Menschen Beschäftigung bieten, klare Ansprechpersonen, Hilfe zur Integration, würde ihnen die Regelungsdichte in Deutschland klar vor Augen führen und würde diejenigen abschrecken, die in der Illusion leben, in Deutschland großes Geld verdienen zu können. Was für deutsche Jugendliche gut ist, kann für nicht-deutsche Menschen nicht schlecht sein. Es würde aufzeigen, wo wir hier einen Bedarf haben z.B. Demenzbegleitung, und es wäre kostenneutral möglich.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. -

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Frage zum Thema Gesetz zur Nutzung erneuerbarer Wärmeenergie in Baden- Württemberg
11.02.2016
Von:
-

Sehr geehrter Herr Pröfrock,

mich interessiert was unsere Politiker aus unserer Region gegen die immer stärker steigenden Strompreise unternehmen wollen.
Wir habe eine Wohnung die mit Nachtspeicheröfen beheizt wird. Warum bekommen ich keinen Bonus weil ich Stromspoecheranbieter bin? Nicht ganz ernst gemeint, aber warum eigentlich nicht?
Meine Stromkosten sind expolsionsarktig gestiegen. 2007 habe ich im Jahr 2100.- € bezahlt und 2014 waren es schon 4100.-€ Wo soll das noch hinführen?
Noch kann ich mir den Strom leisten, aber es gibt viele Mitmenschen die das bald nicht bezahlen können. Die Strompreisreduzierungen kommen nie beim Endver-braucher an. Energiefressende Betriebe werden entlastet, das kann ich in Teilen nachvollziehen, aber warum werden immer nur die Endverbraucher zur Kasse gebeten, die sich letztendlich nicht wehren können.
Ich finde es Schade, dass die Endkunden keine Lobbyverbände im Bundestag haben, dann würde auch wir endlich mitbestimmen können.

Mit freundlichen Grüßen

-

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Frage zum Thema Soziales
15.02.2016
Von:

Sehr geehrter Herr Pröfrock,

mit den aktuellen Plänen einer "Rechtsvereinfachung" sollen die Hartz-IV-Leistungen zum 60. Mal verändert und verschärft werden. Die vom Verfassungsgericht angemahnten Nachbesserungen (Energiekosten, Elektrogeräte, Regelbedarfe, Brillen) blieben außen vor, auch die angekündigte Entschärfung der Sanktionen scheiterte. Stattdessen erfolgen richtungslose Schlechter- und Besserstellungen mit wenig durchdachten Änderungen wie z.B.
• Statt der Entschärfung bedrohender Sanktionen soll nun auch bestraft werden, wenn Hilfebedürftigkeit nicht verringert wird - eine weitere Sonderstrafe, die es in anderen Sozialleistungen nicht gibt. Fiktive "Was-wäre-wenn-Verläufe" führen in neue Rechtsunsicherheit.
• Wohnkosten sind schon jetzt der strittigste Bereich. Nun sind weitere Hürden mit einer tückischen Obergrenze für die Heizkosten vorgesehen, die zu einer "Rechtsverkomplizierung" führen.
• Der Ausschluss von Azubis, Schülern und Studenten wurde großteils zurückgenommen - prima. Doch Studierende an Hochschulen in eigener Wohnung bleiben auf dem Weg "ganz nach oben" ausgeschlossen. Zusätzlich wird für sie die Hilfe bei Mietschulden beseitigt.
• Hilfe in den vielen Notlagen wird für die Nothelfer unnötig erschwert. Überbrückungsdarlehen können nicht mehr abgetreten werden, weil mit der Pfändbarkeit auch die Abtretbarkeit von Alg-II-Leistungen beseitigt wurde.

Eine weitergehende kritische Gesamtkommentierung gibt es in der Bundestagsausschussdrucksache 18(11)484.
Hartz-IV-Bezieher wurden in der Vergangenheit bereits stark abgestraft. Dieses Vorhaben verschärft den Rechtsruck von Menschen, die befürchten, mit der Flüchtlingswelle weiter an den Rand gedrückt zu werden. Gefragt ist eine hohe soziale Sensibilität der Politik.
In wie weit teilen Sie diese Bedenken? Was können Sie ggf. tun, um neue Schlechterstellungen oder Verschärfungen für die Betroffenen zu verhindern?

Freundliche Grüße

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