Martin Gabling (NPD)
Kandidat Landtagswahl Bayern 2008
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Martin Gabling
Jahrgang
1962
Berufliche Qualifikation
Versicherungsfachmann (BWV)
Ausgeübte Tätigkeit
NPD-Kreisvorsitzender Passau, Verwaltungsangestellter
Wohnort
-
Stimmkreis
Passau-Ost
Landeslistenplatz
7, Niederbayern
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Frage zum Thema Arbeit
01.09.2008
Von:

Wie will denn die NPD Arbeitsplätze schaffen?
Antwort von Martin Gabling
53Empfehlungen
05.09.2008
Sehr geehrter Herr ,

Sie sprechen eines der wichtigsten Themen der Zukunft an. Ich empfehle für ausführliche Informationen das Wahlprogramm der bayerischen Nationaldemokraten:

www.ausliebezuniederbayern.de

Dennoch will ich Ihnen meinen persönlichen Standpunkt darlegen.

Der arbeitsplatzvernichtenden Globalisierung kann nur begegnet werden, wenn der Staat seine Handlungsfähigkeit zurückgewinnt und dem globalen Markt Grenzen setzt. Der Freihandelsextremismus sorgt dafür, daß deutsche Unternehmen und ihre Mitarbeiter gegen Unternehmen konkurrieren müssen, die im Ausland durch Sozial- und Umweltdumping billiger produzieren können. Dieser Wettbewerbsungerechtigkeit muß durch ein nationales Abgabensystem begegnet werden. Wer im Ausland billig produziert, wird mit Anti-Lohndumping und Umweltschutzabgaben belegt, um hiesige Unternehmen mit ihren Sozial- und Umweltstandards zu schützen. Wer auf dem kaufkräftigen deutschen Markt Profite erzielen will, der soll hier entweder auch produzieren oder Ausgleichsabgaben zahlen, damit hiesige Unternehmen nicht in einen ruinösen Weltwettbewerb hineingezogen werden. Selbst die USA, die für andere immer den Freihandel propagieren, sichern ihren eigenen Binnenmarkt je nach Branche durch Schutzzölle ab. Die Globalisierung ist kein Naturgesetz, wie es von den Grünen bis hin zur CSU behauptet wird, sondern Ergebnis einer neoliberalen Politik. Wir werden durch einen radikalen Politikwechsel die Wirtschaft wieder in den Dienst des Volkes stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Martin Gabling
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Frage zum Thema Europa
04.09.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Gabling,

wie stehen Sie persönlich zum Einsatz deutscher Soldaten im Ausland? Würden Sie selbst als Soldat an Bundeswehreinsätzen im Rahmen der UN und Nato teilnehmen?

Herzliche Grüße

Antwort von Martin Gabling
41Empfehlungen
08.09.2008
Sehr geehrte Frau ,

zunächst möchte ich Ihnen mitteilen, daß ich meinen Grundwehrdienst geleistet habe.

Während meiner Ausbildung wurde mir im politischen Unterricht immer wieder erläutert, daß die Bundeswehr eine reine Verteidigungsarmee ist, die die Grenzen unseres Landes zu sichern und wenn nötig auch zu verteidigen hat. Aus Gewissensgründen würde ich heute den Wehrdienst verweigern, da die Bundeswehr heute als Hilfstruppe der USA und des internationalen Großkapitals überall auf der Welt eingesetzt wird. Die rot-grüne Bundesregierung hat den Anfang gemacht, indem sie die Bundeswehr zum Komplizen der USA im völkerrechtswidrigen Krieg gegen Serbien gemacht hat. Die Beteiligung an den ebenso völkerrechtswidrigen Kriegen in Afghanistan und Irak, die völkerrechtswidrige Abtrennung des Kosovo von Serbien - all dies verstößt eklatant gegen das Grundgesetz, ungeachtet der mühsamen Legitimierungsversuche durch Juristen, welche durch die verantwortlichen Politiker erst in ihre Funktionen berufen wurden. Die große Koalition unter der unsäglichen Angela Merkel wird die Bundeswehr in jedes von den USA befohlene Abenteuer führen. Dies zeigt sich in der unverschämten Haltung gegenüber Rußland im Kaukasus-Konflikt. In Afghanistan rotten das US-Militär unter der Parole "Kampf den Terroristen" eine ganze Generation von Afghanen aus, die sich der Besetzung ihres Landes durch fremde Truppen und der Regierung eines Lakaien von Washingtons Gnaden widersetzen. Wenn dabei, wie vor einigen Tagen geschehen, bei einem Angriff der Truppen der "freien Welt" sechzig afghanische Kinder und fünfzehn Frauen ums Leben kommen, wenn Bundeswehrsoldaten offenbar auch schon Frauen und Kinder getötet haben, so gehen Politik und Medien Schulter zuckend darüber hinweg. Eine Meldung unter vielen...
Es ist genug! Die Heimatschutzverbände werden aufgelöst, hervorragende Offiziere, wie General Günzel, aber auch national eingestellte und untadelige Soldaten, bekommen einem Tritt in den Hintern. Über kurz oder lang wird die Bundeswehr auch als Bürgerkriegstruppe im Inland eingesetzt werden, und zwar zur Absicherung der Herrschaft der inländerfeindlichen Altparteien. Die Bundeswehr ist ein Söldnerhaufen ohne Tradition und ohne Zukunft. Wer seinen Grundwehrdienst in dieser Armee ableisten will, um eine militärische Ausbildung zu erhalten, sollte dies tun. Wer es mit seinem Gewissen aber nicht mehr vereinbaren kann, seiner Wehrpflicht in einer Truppe nachzukommen, die nicht mehr den Interessen des Deutschen Volkes dient, sollte sich auch dem Grundwehrdienst entziehen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Martin Gabling
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft
07.09.2008
Von:
R.

Warum gibt es keine Veranstaltungen der NPD Passau zu den geschichtsträchtigen nationaldemokratischen Ereignissen wie Hambacher Fest, Verabschiedung der Bamberger Thesen, Wartburgfest?
Antwort von Martin Gabling
44Empfehlungen
08.09.2008
Sehr geehrter Herr ,

selbstverständlich werden Ereignisse die die Grundlagen eines demokratischen und freien Staates formulierten gewürdigt.
Gerade die Bamberger Artikel von 1848 forderten z.B. Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit oder eine gerechte Besteuerung.
Auch das Wartburgfest, als Studenten für einen Nationalstaat und eine freiheitliche Verfassung demonstrierten, ist den Mitgliedern der NPD Passau bekannt. Forderungen die mit Sicherheit heute wieder an Bedeutung zunehmen und auch wieder eingefordert werden müssen.
Die deutsche Kulturgeschichte hat eine Vielzahl geschichtsträchtiger Tage, deren es zu gedenken gäbe. Dies sollte allerdings mehr die Aufgabe des Geschichtsunterrichtes in den Schulen sein.

Die Probleme der heutigen Zeit wie z.B. HartzIV, Arbeitslosigkeit, steigende Preise, Sozialabbau stellen uns und die Bürger vor Aufgaben, die es gilt vorrangig zu bewältigen. Die Bevölkerung will eine Politik, die an der Zukunft ausgerichtet ist, was nicht heißen soll, daß die Geschichte in Vergessenheit geraten muß.

Gerne würde ich Sie zu einem unserer monatlichen Veranstaltungen einladen. Eine kurze Nachricht an martin.gabling@npd-passau.de genügt.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Gabling
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Frage zum Thema Energie
14.09.2008
Von:

Welche Konzepte hat die NPD gegen die steigenden Strompreise?
Antwort von Martin Gabling
29Empfehlungen
15.09.2008
Sehr geehrte Frau ,

erinnern Sie sich noch an die Kampagnen im Zuge der Globalisierung, daß die Stromversorgungen "privatisiert" werden müssen, um dem Stromkunden billigere Strompreise zukommen lassen zu können?

Es handelte sich um eine der üblichen Lügen von "gelobbten" Politikern. Kaum war die Stromversorgung, ein strategischer Wirtschaftsbereich, der niemals hätte privatisiert werden dürfen, in die Hände der Heuschrecken übergegangen, stiegen die Strompreise um ein vielfaches an.

Auch hier merkt der Verbraucher den "Segen der Globalisierung". Während die Gewinne der Konzerne steigen, Aktionäre mit steigenden Dividenden rechnen können, zahlt der Verbraucher die Zeche. Zum Dank werden aus Gründen der Gewinnmaximierung auch noch Arbeitsplätze abgebaut. Der nächste Schritt ist, daß E.ON sein Hochspannungsnetz mit einer Länge von 10.000 Kilometern nun auf Drängen der EU veräußern will. Im Gespräch stehen mehrere ausländische Investoren.

Überlegungen einer Rückabwicklung der Privatisierung sollten nicht außen vor gelassen werden, damit ehemaliges Volksvermögen den eigentlichen Eigentümern die Grundversorgung von bezahlbarer Energie sichert.

Die NPD fordert u.a.:

Die Landesregierung darf weitere Strompreiserhöhungen durch die Energiekonzerne nicht genehmigen - Das geht, denn die deutschen Stromversorger müssen Strompreisanhebungen für Haushaltskunden mit Ausnahme von Baden-Württemberg bei den zuständigen Wirtschafts- oder Umweltministerien der Bundesländer genehmigen lassen. Einleitung von kartellrechtlichen Verfahren gegen die Energiekonzerne, und wenn es sein muß, Zerschlagung der kartellartigen Konzernstrukturen! Angesichts der dramatischen Verteuerungen von Grundnahrungsmitteln und Energie müssen die Sätze für die Empfänger von Sozialleistungen wie Hartz IV, aber auch das BAföG und die Renten dringend angehoben werden!

Durch Setzung neuer Förder- und Forschungsschwerpunkte in den Bereichen Biomasse, Wasser- und Windkraft, Solar- und Geothermik wie auch der Photovoltaik und Brennstoffzellentechnologie und Förderung der Landwirtschaft als energetische Ressourcenbasis.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Martin Gabling
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Frage zum Thema Kultur und Medien
20.09.2008
Von:

Herr Gabling,

während sowohl CSU (Joachim Herrmann), als auch SPD (Paul Gantzer) dafür votieren, Spiele mit Gewaltinhalten (sog. "Killerspiele") auch für Erwachsene gänzlich zu verbieten, formiert sich zunehmend Widerstand dagegen, z.B. in Form von Aktionen wie "Ich wähle keine Spielekiller!". Als Familienvater einerseits und Spieler andererseits frage ich mich, wie Sie und Ihre Partei zu diesem kontroversen Thema stehen.

Antwort von Martin Gabling
14Empfehlungen
25.09.2008
Sehr geehrter Herr ,

zuerst möchte ich mich für das späte Antworten auf Ihre Frage entschuldigen. Die letzten Tage der heißen Wahlkampfphase lassen wenig Zeit übrig.

Ihre Frage bedürfte einer sehr ausführlichen Erörterung der Ursachen der Gewaltbereitschaft in unserer Gesellschaft. Leider kann dies hier nur kurz und oberflächlich behandelt werden.

Wenn ich auch selbst kein großer Freund von Computerspielen bin, muß ich zugeben, daß mein Sohn auch ab und zu am PC sitzt und spielt.

Meine persönliche Meinung hierzu ist, daß Verbote wenig bringen. Ich denke, daß es wesentlich gefährlicher ist, wenn unsere Jugend täglich Kriegsgewalt, real und teilweise Live in den Medien präsentiert bekommt. Wie soll ich meinem Sohn erklären, daß ein PC-Spiel gewaltverherrlichend sei, aber er in ein paar Jahren evtl. am Hindukusch als Bundeswehr-Söldner die imperialistischen Ziele der USA mit der Waffe erzwingen soll?
Die Problematik der Jugendgewalt beginnt wesentlich früher. Der Entfremdung unserer Kinder aus der familiären Obhut, indem Mütter gezwungen sind bereits Kleinkinder in sog. "Verwahranstalten" zu bringen, muß dringend Einhalt geboten werden. Bei der Mogelpackung "Elterngeld" soll eine Mutter 12 Monate oder weniger beim Baby bleiben, danach oder sogar im Wechsel soll der Vater noch schnell für 2 Monate oder mehr das Kind "betreuen" und dann die Krippenerzieherin - ständig wechseln die Bezugspersonen -, und letztlich sind emotionelle Schäden für das Kind nicht ausgeschlossen. Kindertherapeuten und Gehirnforscher warnen bereits vor den Gefahren einer frühen Fremdbetreuung. Kleinkinder in den ersten drei Lebensjahren sind am besten bei Ihren Müttern aufgehoben. Möglich wird dies durch ein sog. Müttergehalt von 1.000 Euro. Krippenplätze und Kindergärten kosten ebenfalls ca. 1.000 Euro im Monat. In einer aktuellen Umfrage gaben 70 % der Mütter an, daß sie bei Erhalt dieser Summe zu Hause blieben.

Ein weiterer Punkt den ich kurz ansprechen möchte, sind ethnische Konflikte in den Schulen mit dem entsprechenden Gewaltpotential.

Nicht nur in Großstädten wie München und Nürnberg stellen Kinder mit "Migrationhintergrund" inzwischen die Mehrheit. Spätestens um das Jahr 2040, darin sind sich Sozialexperten einig, werden aus deutschen Mehrheiten in allen größeren westdeutschen Kommunen Minderheiten, während Nichtdeutsche die Mehrheit stellen. Und dann?

Wir Nationaldemokraten lehnen eine solche Entwicklung ab, weil wir wollen, daß unsere Land auch künftig das Land der deutschen bleibt. Weil wir keine islamischen Parallelwelten in unseren Städten wollen. Und weil wir keine ethnischen Bürgerkriege wie auf dem Balkan oder Frankreich wollen.

Doch zurück zu Ihrer Frage. Soziale Bindung in der Familie, Förderung der Jugendarbeit in Vereinen, kulturelle Jugendarbeit, bezahlbare Freizeitangebote und eine Politik die der Jugend Perspektiven gibt, machen m.E. ein Verbot von PC-Spielen überflüssig. Kontrollmechanismen wie Altersbeschränkung, Zugangsbeschränkungen und ähnliches müßten genügen.

Allerdings will ich Ihnen nicht verheimlichen, daß lt. Parteiprogramm über ein Verbot von besonders brutalen/gewaltverherrlichenden Spielen nachgedacht wird.

Ich hoffe, Ihnen einen kleinen Einblick meiner persönlichen Einstellung gegeben zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Ihr Martin Gabling
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