Marlene Mortler (CSU)
Abgeordnete Bundestag

Angaben zur Person
Marlene Mortler
Geburtstag
16.10.1955
Berufliche Qualifikation
Meisterin der Ländlichen Hauswirtschaft
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Bundestages
Wohnort
Lauf
Wahlkreis
Roth über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
50,6%
Landeslistenplatz
5, Bayern
(...) Wie viele andere, die sich zurzeit an mich wenden, äußern auch Sie sich besorgt über den Tabakkonsum in Film- und Fernsehproduktionen. Ich kann Ihnen versichern, dass ich das sichtbare Zur-Schau-Stellen legaler und illegaler Drogen in Film und Fernsehen ebenfalls mit Sorge, zum Teil auch mit Verärgerung betrachte, vor allem dann, wenn es über milieunotwendige Darstellungen deutlich hinausgeht. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Gesundheit
29.01.2015
Von:

Sehr geehrte Frau Mortler
Das Interview mit ihnen welches am 28.1.2015 in der Huffingtonpost erschienen ist zeigt mir das sie sich ja doch noch mit dem Thema Drogenpoklitik befassen.
Sie sagen dort zum Thema Cannabis als Medizin: "Aber da, wo es seine Wirkung erzielt, müssen die Möglichkeiten, dass es Patienten verschrieben und erstattet werden kann, ausgeweitet werden. Und diese Möglichkeiten prüfen wir derzeit."
Ich würde nun gerne wissen wie lange ein solches "Prüfen" im Allgemeinen noch dauert? Handelt es sich um Wochen, Monate oder gar Jahre wo die als schulmedizinisch austherapiert geltenden Erlaubnisinhaber die Entscheidung treffen müssen ob sie ihre Leiden ertragen oder sich strafbar machen sollen.

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
30.01.2015
Von:

ALTERSGRENZE FÜR DROGEN

Sehr geehrte Frau Mortler,

Als Drogenbeauftragte haben Sie aktuell die Problematik der Freigabe von Cannabis verneint weil vor allem gesundheitliche Schäden bei jungen Menschen nachweisbar sind. So kann Cannabis bei jungen Menschen zu schweren psychischen Störungen führen, denn Ihre Gehirnbildung ist noch nicht abgeschlossen. Das betonen Wissenschaftler der Biologie immer wieder.
Dieses gefährdungspotential ist für Alkohol auch zutreffen.

Können Sie sich dafür stark machen, die Altergrenze für solche Drogen von derzeit 18 Jahren auf 21 Jahre heraufzusetzen?

mit freundlichen Grüßen

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
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Frage zum Thema Gesundheit
03.02.2015
Von:

Sehr geehrte Frau Mortler

Ich würder gerne von Ihnen wissen warum es z.B. keine Beahndlung für Opiatabhängige mit Cannabis zur Unterstützung clean von Opiaten zu bleiben) möglich ist?
Ich bin seit über 27 Jahren Abhängig und bin im Methadonprogramm. Soweit so gut. Allerdings habe ich Regelmässig Rückfälle bis zu dem Zeitpunkt an dem ich Cannabis unterstützend Abends nach der Arbeit konsumiert habe. Leider bekomme ich keine Sondergenehmigung da ich nicht ins Schema ( Schmerzpatient, MS oder ADHS ) passe.
Das heisst ich bin zwar als krank eingestuft aber darf durch das Cannabisverbot leider nicht komplett in die Gesellschaft integriert werden und kann daher auch nicht vollzeit arbeiten.
Warum kann es in Deutschland nicht wie es in vielen anderen Landern Europas praktiziert wird zu einer Regelung kommen das über 21 oder 25 Jährige Erwachsene Cannabis von 1-3 Pflanzen selbst zur Eigentherpie oder Eigenbedarf anbauen dürfen oder von Institutionen ( wie in Spanien oder Belgien ) getan wird? In diesen Ländern sind die Konsumentenzahlen nicht höher als in Ländern die es verbieten. Desweiteren kann es ja auch nicht sein das ich jetzt auf dem Schwarzmarkt kriminell sein muss um Abends zur Ruhe zukommen und nicht den Drang verspüre mir wieder Heroin zu kaufen:-( Das kann ich meine Familie nicht antun werde aber gezwungen dies zu tun.
Es ist wirklich an der Zeit das auch Deutschland nach Holland, Belgien, Spanien, Portugal USA und weitere handelt. Es wird seit mehr als 10 jahren immer wieder nur mit den alten und immer gleichen Argumenten von Seiten der CDU, CSU und SPD geantwortet.Dabei heisst es seit Jahren das die Politik sich mit Hochdruck an eine Regelung macht. Aber 10 jahre sind für uns als Konsumenten/POatienten leider nicht als Hochdruck zu sehen:-((

Hoffe auf eine kompetente Antwort.

Gruß

Antwort von Marlene Mortler
bisher keineEmpfehlungen
04.05.2015
Marlene Mortler
Sehr geehrter Herr ,

es ist gut und es verdient Anerkennung, dass Sie sich einer Substitutionsbehandlung unterziehen und das Sie sich Ihrer Suchterkrankung stellen.

Wie Herr Bundesminister Gröhe und ich bereits öffentlich geäußert haben, prüft das Bundesministerium für Gesundheit derzeit, unter welchen Bedingungen die medizinische Anwendung von Cannabisarzneimitteln in Deutschland, für einen bestimmten Patientkreis erweitert werden kann. Da sich das Vorhaben noch in der weiteren Prüfung und Diskussion befindet, kann ich Ihnen derzeit keine näheren Informationen zu einer zukünftigen Ausgestaltung eventueller Regelungen geben. Ich bitte dafür um Ihr Verständnis.

Jedoch möchte ich Sie darauf hinweisen, dass bislang keine Indikation dafür vorliegt, ob bei einer Substitutionsbehandlung eine zusätzliche Behandlung mit Cannabis medizinisch angebracht ist.

Mit freundlichen Grüßen

Marlene Mortler
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Frage zum Thema Gesundheit
04.02.2015
Von:

Werte Frau Mortler,

da laut Presseverkündung ( siehe www.spiegel.de ) nun endlich die Cannabispolitik für Patienten, die es benötigen, offener gestaltet werden soll, ist meine Frage an Sie, ob Sie oder ein Referent/in Ihres Büros die erste Regierungssprecherin sein werden, die auf der Cannabis-Großveranstaltung "Hanfparade" (siehe www.hanfparade.de bzw. www.hanfparade.de ) in irgendeiner Art+Weise dabei sein werden?

Es wäre doch spätestens damit an der Zeit, eine Cannabispolitik zu machen, die Menschen - auch auf der Straße - (politisch) anerkennt und mit ihnen arbeitet und nicht über ihre Köpfe hinweg. Darunter würde fallen zb. international anerkannte Safer-Use Standards wie die Ottawa Charta (siehe www.euro.who.int ) zu etablieren, die GIPA-Prinzipien zur Einbindung betroffener (HIV/AIDS-)Patienten zu beachten, sowie professionelle medizinische Informationen zu verbreiten.

mfg,
M.

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Frage zum Thema Gesundheit
09.02.2015
Von:

Sehr geehrte Frau Mortler,

in meinen Fragen geht es um das Thema E-Zigarette und Ihre Kompetenz in Bezug der Gleichen.

Ihnen, sofern Sie Ihre Recherchen ordentlich gestaltet haben, dürfte bekannt sein, dass die E-Zigarette kein Tabakprodukt ist. Um so mehr hat es mich gewundert, dass die E-Zigarette in einer Richtlinie auftaucht, wo sie vom Prinzip her nicht rein gehört, da kein Tabak im Liquid verwendet wird. Laut Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gehört die E-Zigarette auch nicht in die Arzneimittelverordnung, was auch Nachvollziehbar ist. Somit ist es vom Prinzip her ein reines Genussmittel und müsste als normales Lebensmittel eingestuft werden.
Davon abgesehen, das es schon viele Studien über dieses Produkt gibt, ist wohl eines schon bei etwas genauere Betrachtung auf jeden Fall erkennbar. Die E-Zigarette ist weit aus gesünder als die Tabakzigarette und kann dadurch Leben retten. Dies bestätigen immer mehr Ärzte und Professoren, die sich mit dieser Thematik auseinander gesetzt haben. (Und bitte nicht nur aus Sicht der WHO die Lage beurteilen, sondern sich ein eigenes Bild verschaffen.)

Nun meine Fragen:

Warum soll zum einen nun eine Extrabesteuerung Anwendung finden und zum anderen, warum wird die E-Zigarette nicht eher von staatlicher Seite aus gefördert, um vielen Bürgern in Deutschland aus der Sucht der Tabakzigarette zu helfen?

Natürlich finde ich eine gewisse Regulierung für Notwendig, die aber schon in der Fertigung und dem Vertrieb der Produkte rund um die E-Zigarette innerhalb von Deutschland Anwendung findet. Problematisch halte ich eventuell Produkte aus dem Ausland, da dort die Bestimmungen eventuell nicht so gehandhabt werden, wie in Deutschland. Dies wäre dann zu Prüfen.

Ich bitte um vorheriger Prüfung der Fakten und eine kompetente Antwort.

Vielen Dank vorab.


Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Marlene Mortler
2Empfehlungen
12.06.2015
Marlene Mortler
Sehr geehrter Herr ,

Ärztliche Fachgesellschaften wie die DPG, die WHO, das Bundesinstitut für Risikobewertung und das Deutsche Krebsforschungszentrum warnen vor den gesundheitlichen Gefahren, die durch das Inhalieren aller Formen der E-Zigarette mit aber auch ohne Nikotin ausgehen. Untersuchungen haben ergeben, dass beim Einatmen des Dampfes der E-Zigarette in den Aromen die Feinstpartikel eine erhebliche gesundheitliche Gefahr darstellen.

Bislang gibt es keine Regulierung von E-Zigaretten und Liquids. In einigen Liquides wurden sogar geringe Mengen an Giftstoffen (z.B. krebserregende Nitrosamine) bis zu nicht zugelassenen Medikamente (Appetitzügler, Potenzmittel) nachgewiesen. Insgesamt 7.000 verschiedene Inhaltsstoffe sind bekannt. Es ist nicht geklärt, in welcher Zusammensetzung der E-Zigaretten-Dampf von den Konsumenten wieder ausgeatmet wird. Es ist nicht auszuschließen, dass auch die Innenraumluft mit Schadstoffen belastet wird. Daher sind auch Gesundheitsrisiken auch für Passivraucher möglich.

Jeder Verbraucher muss sich darüber im klaren sein, dass er sich beim Gebrauch von E-Zigaretten auf ungeklärte gesundheitliche Gefahren einlässt. Sie sind keinesfalls harmlos.

Mit freundlichen Grüßen

Marlene Mortler
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