Markus Löning (FDP)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Markus Löning
Jahrgang
1960
Berufliche Qualifikation
Politikwissenschaftler (M.A.)
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, selbstständig, Inhaber und Geschäftsführer der Löning Werbeagentur
Wahlkreis
Berlin-Steglitz-Zehlendorf
Landeslistenplatz
1, über Liste eingezogen, Berlin
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(...) Ein solches Verbot wäre wieder einmal ein Paradebeispiel für wirkungslose Symbolpolitik, wie sie bei CDU/CSU und SPD leider an der Tagesordnung ist. (...) Wer ernsthaft glaubt, dass Spiele wie Paintball ursächlich für Gewalttätigkeit und Aggressivität sind, der müsste auch olympische Sportarten wie Fechten und Boxen, aber auch Völkerball verbieten. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
NEIN
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
nicht beteiligt
18.06.2009
Internetsperren
nicht beteiligt
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
nicht beteiligt
29.05.2009
Schuldenbremse
enthalten
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
JA
Fragen an Markus Löning
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Frage zum Thema Gesundheit
29.04.2008
Von:

Wie stehen Sie zur Ampelkennzeichnung bei Lebensmitteln. Wenn Sie dagegen sind würde ich gerne wissen warum.
Antwort von Markus Löning
7Empfehlungen
06.05.2008
Markus Löning
Sehr geehrter Herr ,

die FDP-Bundestagsfraktion hält eine Klassifizierung von Lebensmitteln in "gute" und "böse" Produkte für nicht zielführend. Das so genannte Ampelsystem ist ein zu eindimensionales System, denn es reduziert das Kaufverhalten auf eine viel zu simple Botschaft, nNachvollziehbare Kriterien für eine rote, gelbe oder grüne Kennzeichnung sind schwer zu definieren. Wann ist ein Lebensmittel "gut" und wann nicht?

Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung. Diese ist nicht zwangsläufig hergestellt, wenn nur "grüne" Lebensmittel konsumiert werden. Eine ausgewogene Ernährung ergibt sich aus einer gesunden Zusammenstellung. Diese wird aber durch eine Ampelkennzeichnung nicht garantiert. Stattdessen werden Ernährungszusammenhänge unwissenschaftlich reduziert. Gesunde Ernährung wird dementsprechend dadurch nicht gefördert, sondern eher fälschlich suggeriert. Eine informierte Kaufentscheidung wird nicht erleichtert.

Wir Liberale sind uns im Klaren, dass Verbraucher klare und verständliche Informationen über Nährwerte brauchen. Dazu ist die Selbstverpflichtung der Lebensmittelindustrie, auf verständlichere Weise Nährwertangaben auf die Verpackungen zu drucken, ein richtiger Weg. Denn dadurch wird Transparenz gewährleistet und der Kunde angemessen informiert.

Mit freundlichem Gruß
Markus Löning MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
17.05.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Markus Löning,

meine Frage an Sie lautet: Halten Sie es nicht auch für _denkbar_, dass "Al Kaida" in Wahrheit vielleicht nichts anderes sein könnte als die Schöpfung eines westlichen Geheimdienstes, der ein Interesse daran hat, einen (nach dem Politologen Carl Schmitt) definierten "Ausnahmezustand" aufrechtzuerhalten, der die Aufgabe hat, jegliche Ankündigungen und Durchführungen von Angriffskriegen vor dem eigenen Wahlvolk zu rechtfertigen? Und wer ist eigentlich dieser gewisse Osama Bin Laden? Vielleicht ein als Person instrumentalisiertes Phantom jener Geheimdienste und Militärs, die es seit sieben Jahren nicht schaffen, ihn zu fangen? Ein künstliches Pendant zu George Orwells "Immanuel Goldstein" aus seinem Roman "1984"? Was die deutsche Außenpolitik betrifft, habe ich persönlich das Gefühl, dass die Deutschen die von den USA geschaffene Geschichtsschreibung über den Elften September nicht untertänig und unhinterfragt in ihre eigene übernehmen sollten - vielmehr sollten sich gerade Grünen-Politiker ein Vorbild an japanischen Parlamentariern nehmen, die schon vor längerer Zeit eine Debatte darüber begonnen haben, inwieweit man den offiziellen Ausführungen der USA Glauben schenken darf. Die Debatte ist unter: www.exopolitik.org
zu sehen.
Antwort von Markus Löning
6Empfehlungen
19.05.2008
Markus Löning
Sehr geehrter Herr ,

lassen Sie mich in aller Deutlichkeit auf die von Ihnen gestellten Fragen antworten antworten: Nein, das halte ich nicht für denkbar! Und nein, ich halte Osama bin Laden nicht für ein Kunstprodukt! Die von Ihnen aufgeworfenen Fragen sind völlig abwegig. Ich empfehle Ihnen zur Lektüre: Rohan Gunaratna, Inside Al Qaeda: Global Network of Terror, 2003.

Mit freundlichem Gruß
Markus Löning MdB
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Frage zum Thema Finanzen
13.06.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Löning,

es geht um die Frage der Umsatzsteuer für gebrauchte Boote innerhalb der EU. Meine Rückfragen bei der Finanzbehörde und em Zoll ergaben keine klare Antwort. In einschlägigen Veröffentlichungen (ADAC, boote etc.) tauchen teils widersprechende Informationen auf.
Es geht um ein Boot, das von einer norwegischen Werft 1993 gebaut wurde und seitdem - soweit ich das nachforschen konnte - drei Vorbesitzer in land hatte. Zwei Kaufvertragskopien, in denen jeweils vom Vorbesitzer versichert wurde, dass alle Steuern und Zölle entrichtet wurden, liegen mir vor.
Es kann doch nicht in Ordnung sein, dass ich als Käufer eines gebrauchten Bootes von Privat nachforschen muss, ob der/die Vorbesitzer ihrer Steuerpflicht nachgekommen sind. Es gibt doch ein Steuergeheimnis. Danach muss der Vorbesitzer gar keine Auskunft über seine Steuerzahlungen geben.
Nach Auskunft des ADAC darf der Nachweis, dass die Mehrwertsteuer einmal in einem Land der EU bezahlt oder nachentrichtet wurde, grundsätzlich in jedem Hafen verlangt werden.
Ich wäre Ihnen sehr dankbar für eine Auskunft. Sollte das Thema "Nachversteuerung" für gebrauchte Boote tatsächlich in der Form existieren, dass der Käufer eines gebrauchten Bootes, das er in land von Privat kauft, für die Steuerpflicht des Erstbesitzers (auch in land) verantwortlich ist, so dürfte es wohl in vielen Fällen für den Käufer des gebrauchten Bootes unmöglich sein, den Nachweis der gezahlten EU-MWSt zu erbringen. Meines Wissens gibt es derartige Regelungen für gebrauchte Kfz in der EU nicht.

Mit besten Grüßen
Antwort von Markus Löning
3Empfehlungen
19.06.2008
Markus Löning
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihren Eintrag und Ihre Frage. Bitte sehen Sie es mir nach, dass ich kein ausgewiesener Finanzfachmann bin, sondern europapolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion. Daher kann ich Ihnen in Ihrer Angelegenheit leider nicht mit einer gerichtsfesten Rechtsauskunft dienen, sondern bin selbst auf Veröffentlichungen einschlägiger Experten bzw. entsprechender Organisatoren wie den ADAC
( www.adac.de ) angewiesen, auf deren Informationen sie ja bereits zurückgegriffen haben.

Da ich Ihnen keine sachlich unzutreffenden Informationen liefern möchte, empfehle ich Ihnen, den finanzpolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Hermann Otto Solms (Tel: 030-227-77456, Email: hermann.solms@bundestag.de) zu kontaktieren.

Mit freundlichem Gruß
Markus Löning MdB
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Frage zum Thema Soziales
13.06.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Löning,

als Parteimitglied ( 0512625932 ) habe ich eine ganz spezielle Frage, ob es möglich ist, Beiträge, die ich von der Krankenkasse für häusliche Pflege (meine Ehefrau hat Pflegestufe 2) auf mein Konto bei der Deutschen Rentenversicherung überwiesen bekomme, lieber in einen privaten Rentenversicherungsvertrag eingezahlt bekommen kann.
Ich bin Jahrgang 1958 und seit 1990 selbständig. Im Jahre 1986 hatte ich schon meinen 1. Vertrag für eine private Rente abgeschlossen. 1993 folgte ein 2. Vertrag. Ich hatte schon damals kein rechtes Vertrauen in unsere staatliche Rentenversorgung.
Heute habe ich die Bestätigung, daß bei der privaten Vorsorge mehr an Rente zu erwarten ist!
Es handelt sich hierbei immerhin um 250€ mtl.!
Ich empfinde diese staatliche Bevormundung als grobe Verletzung meiner Entscheidungsfreiheit!!!
Gibt es rechtliche Schritte für mich, diese 250€ in eine private Rentenversicherung umzuleiten?
Für eine etwaige Antwort bedanke ich mich im voraus bei Ihnen und verbleibe

hochachtungsvoll
Antwort von Markus Löning
6Empfehlungen
24.06.2008
Markus Löning
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Bedauerlicherweise kann ich Ihnen keine positive Antwort geben. Nach Rücksprache mit unseren Gesundheits- und Rentenexperten der Fraktion ist es leider nicht möglich, die Beiträge für die häusliche Pflege in einen privaten Rentenversicherungsvertrag einzuzahlen.

Ich verstehe Ihren Unmut, denn aus Sicht der FDP sollten Eigenverantwortung und private Alternativen vor staatlicher Bürokratie stehen. Ich möchte Ihnen versichern, dass Ihr Anliegen im Rahmen künftiger Gesetzgebungsprozesse von mir berücksichtigt wird.

Mit freundlichem Gruß,
Markus Löning MdB
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
29.06.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Löning

Der Ausbau und Erweiterung des Berliner U-Bahnnetzes BVG geht auch im Vergleich zu anderen Städten in Berlin keiner Weise vorran.

Es tut sich zwar jetzt etwas mit der U5/U55, aber das reicht nicht. Es wird zwar einiges in die Bestandsicherung der teilweise fast 100 Jahre alten Anlagen gesteckt, aber eine Erweiterung und Modernisierung findet kaum statt, wird auch offensichtlich vom Berliner Senat als nicht notwendig erachtet.

Gerade aber die Stichworte, Energieeinsparungen, Umweltverbesserung und Nachhaltigkeit zeigen es an, daß gerade der Ausbau der U-Bahn genau zu diesen Themen ein vor allem nachhaltigen Beitrag leisten kann.
Ausbau kostet Geld und das ist bekanntlich knapp, daher sollte der Fokus auf Maßnahmen mit vergleichweiser großer Wirkung gelegt werden.
Effektive Maßnahmen zur Erweiterung der des U-Bahn Netzes sind die sogenannten Lückenschlüsse und Verlängerungen, wo in einigen Fällen mit wenig Aufwand viel erreicht werden kann, was übrigens auch die BVG selbst so sieht. Oft fehlen nur weinige hundert Meter oder 1 bis 3 Stationen, um das Netz in der Effektivität deutlich zu steigern.

Zwei von mehreren Beispielen:
1. Lückenschluß Krumme Lanke - Mexikoplatz.
Im Bereich der Argentischenallee liegt bereits der Tunnel Nur wenige 100 m Verlängerung dazu der Bahnhof vor der S-Bahnbrücke würden genügen, einen weiteren effektiven Umsteigepunkt im Netz zu schaffen, der vor allem mehr Fahrgäste für die U3 bringen würde und auch eine ÖPNV-Verbindung zwischen Potsdam/Babelsberg und den Bereiche der FU und Innenstadt. Auf Grund der Vorratsbauten sowie der günstigen geologischen und baulichen Gegebenheiten würden die Kosten für den Lückenschluß bei nur geschätzten 20 bis 30 Mio Euro liegen, eine vergleichsweise kleine Summe für Investitionen dieser Art.
Antwort von Markus Löning
6Empfehlungen
01.07.2008
Markus Löning
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage zum Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) in Berlin. Sie können die FDP mit Ihrer Forderung an Ihrer Seite wissen. Unsere Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf fordert ebenfalls die Verlängerung der U3 von Krumme Lanke zum S-Bahnhof Mexikoplatz und hat einen entsprechenden Antrag bereits eingebracht.
Im Berliner Stadtgebiet begrüßt die FDP einen Ausbau dann, wenn der öffentliche Nahverkehr dadurch attraktiver wird. Deshalb unterstützt die FDP nicht nur den Ausbau der U5/55 zwischen Hauptbahnhof und Alexanderplatz, sondern spricht sich auch für eine Verlängerungsoption zum U-Bhf. Turmstraße und zum S-Bhf. Jungfernheide aus.
Allerdings muss bei diesen Projekten immer die schwierige finanzielle Lage Berlins mitbedacht werden. Darum stehen alle diese Projekte unter einem Haushaltsvorbehalt. Gleichwohl sollten Lückenschlüsse dort vorangetrieben werden, wo es sinnvoll ist, d.h. wenn der verkehrstechnische Nutzen höher ist als die finanziellen Kosten.

Mit freundlichem Gruß
Markus Löning MdB
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