Mario Döweling (FDP)
Abgeordneter Landtag Hessen

Grunddaten
Geburtstag
13.02.1980
Berufliche Qualifikation
Studium der Geschichte und Geographie (Lehramt Gymnasium)
Ausgeübte Tätigkeit
MdL, Gymnasiallehrer
Wohnort
-
Wahlkreis
Vogelsberg
Ergebnis
11,4%
Landeslistenplatz
15, über Liste eingezogen
weitere Profile
(...) 1.Wir müssen bildungspolitisch die Weichen stellen, damit jeder Jugendliche, der auf den Arbeitsmarkt entlassen wird ausreichend qualifiziert ist. (...) 2.Grundsätzlich ist der vor einigen Jahren im Zuge der Hartz-Reformen eingeführte Ansatz des Förderns und Forderns richtig und weiter zu entwickeln. (...)
Parlamentarische Arbeit
Fragen an Mario Döweling
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Kultur
20.05.2011
Von:

Lieber Herr Döweling,

meine Frage ist kurz und knapp:
Warum gerade die FDP, was waren Ihre Beweggründe um sich für eben diese Partei zu entscheiden??

Mit freundlichem Gruß

Antwort von Mario Döweling
bisher keineEmpfehlungen
31.05.2011
Mario Döweling
Sehr geehrte Frau ,

Ich werde versuchen ebenso kurz zu antworten: Die FDP ist die einzige Partei in Deutschland, die den Bürger vor den Staat stellt. Nicht der Bürger ist für den Staat da, sondern der Staat für den Bürger, wenn dieser in Notsituationen ist oder einer Dienstleistung des Staates bedarf. Natürlich hat ein mündiger Bürger neben seinen Bürgerrechten auch Pflichten, das gehört zur Beziehung zwischen Bürger und Staat dazu. Aber grundsätzlich ist es die Eigenverantwortung der Menschen, die für die Liberalen im Mittelpunkt steht. Der Staat darf und soll nicht das Leben des Einzelnen bis in das kleinste Detail regeln. Schließlich sind es die vielen kleinen und großen Entscheidungen, die man jeden Tag treffen muss, die den Reiz des Lebens ausmachen!

Mit freundlichen Grüßen

Mario Döweling
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Arbeit
25.05.2011
Von:

Sehr geehrter Hr. Döweling,

es ist mir unverständlich, dass ich seit mehreren Wochen in Alsfelder Geschäften Aushänge sehe, deren Inhalt ist, dass Arbeitskräfte gesucht werden. Um zu erfahren warum es in Alsfeld scheinbar schwer ist Arbeitskräfte zu gewinnen wurde ich beim Aldi Markt vorstellig und bekam dort die Auskunft, dass das Gesuch nach Arbeitskräften über 4 Wochen aushänge, sich jedoch bis heute keine einzige Person eingefunden hätte um Interessse an einer Arbeit zu bekunden. Wenn ich mir die Arbeitslosenstatistik von Alsfeld bzw. dem Vogelsbergkreis anschaue scheint hier etwas nicht zu stimmen. Nun zu meiner Frage, können Sie mir erklären warum es in Alsfeld wohl keine Arbeitslosen gibt, die sich für eine Anstellung bei Aldi, der, wie mir dort versichert wurde tarifliche Bezahlung garantiert und übertarifliche Leistungen bietet für eine dortige Anstellungung interessieren. Dieser negative Umstand wird mit öffentlichen Mitteln finanziert, was ich unerträglich finde. Müssen wir jetzt ausländische Arbeitskräfte anwerben um Stellen in Einzelhandel zu besetzen?

Auf baldige Auskunft hoffend, mfG
Antwort von Mario Döweling
bisher keineEmpfehlungen
31.05.2011
Mario Döweling
Sehr geehrter Herr ,

ihre Beobachtung wirft sicherlich einige Fragen auf, zu deren Beantwortung Ich auch nicht umfassend beitragen kann. So kann Ich lediglich Vermutungen anstellen, warum sich keine geeigneten Bewerber für die offenen Arbeitsstellen in den Geschäften finden. Grundsätzlich benötigt man für eine Anstellung beispielsweise im ALDI-Markt natürlich gewisse Qualifikationen und Schulabschlüsse, die vorhanden sein müssen. Auch eine gewisse zeitliche und räumliche Flexibilität wird wohl nötig sein.
Eigentlich müsste dies durch das Angebot an Arbeitskräften in der Region gewährleistet sein, auch wenn sich der demographische Wandel hier sicherlich langsam aber sicher bemerkbar macht. Ich denke allerdings nicht, dass wir hier ausländische Fachkräfte anwerben müssten. Sollte es in der Region keine geeigneten Bewerberinnen und Bewerber geben, sollten die Geschäfte, sowie die Arbeitsagentur, vielmehr versuchen, Arbeitskräfte aus dem Ballungsraum Rhein-Main anzuwerben. Aber das muss grundsätzlich der Markt regeln!
Politisch ergeben sich aus einer solchen Beobachtung zwei Konsequenzen:

1.Wir müssen bildungspolitisch die Weichen stellen, damit jeder Jugendliche, der auf den Arbeitsmarkt entlassen wird ausreichend qualifiziert ist. Auch die älteren Arbeitnehmerinnen und -nehmer müssen sich permanent weiter qualifizieren (lebenslanges Lernen).

2.Grundsätzlich ist der vor einigen Jahren im Zuge der Hartz-Reformen eingeführte Ansatz des Förderns und Forderns richtig und weiter zu entwickeln. Die Menschen die Arbeiten müssen mehr Geld zur Verfügung haben, als die die es nicht tun. Sonst geht der Anreiz einer Beschäftigung nachzugehen verloren!

Mit freundlichen Grüßen

Mario Döweling
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Kultur
17.07.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Döweling,

in der zweiten August-Hälfte wird sich der Hessische Landtag in zweiter Lesung mit der Reform der Rundfunkgebühren im Jahr 2013 beschäftigen. Damit die Reform 2013 in Kraft treten kann, muss jedes der 16 deutschen Länderparlamente zustimmen.

Meine Frage daher lautet: Werden auch Sie FÜR die Reform stimmen?

Geben Sie mir Gelegenheit, Ihnen ein paar Punkte zu nennen, die gegen diese Reform sprechen:

* Der ursprüngliche Plan von Paul Kirchhof, den Einzug der Gebühren künftig über Steuern oder das Einwohnermeldeamt zu regeln (ähnlich wie bei der Kirchensteuer) ist nicht umgesetzt worden. Die GEZ darf sich mehr denn je intime Daten vom Einwohnermeldeamt holen und wird damit die umfangreichste Datenbank Deutschlands über Haushalte und Firmen.

* Zwar sollen private Haushalte nicht mehr von der GEZ belästigt werden, wohl aber kleine und mittelständische Betriebe. Zudem müssen viele Betriebe (wie etwa Autohändler, in deren Verkaufsmodellen Radios vorhanden sind) mit erheblichen Mehrkosten rechnen.

* Künftig sind auch Schwerstbehinderte im Visier der GEZ, denn nur "Taubblinde" sollen befreit werden können.

* Hartz-IV-Empfänger sollen künftig zahlen, bekommen das Geld dann über das Wohngeld erstattet. Dies bedeutet ein Mehr an Bürokratie und kostet damit Kommunen und Steuerzahlern Geld.

* ARD und ZDF nehmen ab 2013 deutlich mehr Geld ein, denn die Bandbreite der zahlenden Personen wird viel größer, während die Gebühr weiter bei 17,98 Euro liegt. Was mit den Mehreinnahmen passieren soll, wird nicht vorgegeben.

* ARD und ZDF dürfen weiter Werbung und Sponsoring schalten. Damit ist die Chance vertan, den Öffentlich-Rechtlichen ein Stück Quoten- und Kommerzdruck zu nehmen.

* Inhaltliche Vorgaben bekommen ARD und ZDF überhaupt nicht, obwohl viele Bürgerinnen und Bürger die zunehmende Trivialisierung im Programm der Öffentlich-Rechtlichen kritisieren und daher erst recht eine solche Zwangsgebühr nicht einsehen.

Vielen Dank für Ihre Antwort.
Antwort von Mario Döweling
bisher keineEmpfehlungen
16.08.2011
Mario Döweling
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage auf abgeordnetenwatch.de vom 17. Juli 2011.

Die FDP tritt seit vielen Jahren für eine personenbezogene Medienabgabe ein. Insofern hätten wir uns im Rahmen der nun anstehenden Neuregelung eine noch weitergehendere Lösung vorstellen können, welche insbesondere auch eine Abschaffung der GEZ und damit die von Ihnen angesprochene Entbürokratisierung zur Folge gehabt hätte. Nach dem Gutachten, welches Prof. Kirchhof im Auftrag von ARD, ZDF und D-Radio erstellt und im April 2010 vorgelegt hat, zeichnete sich allerdings ab, dass es – in einem ersten Schritt – auf die von den Chefs der Staatskanzleien präferierte Haushaltsabgabe hinauslaufen wird.

Wir sind allerdings dennoch der Meinung, dass der Modellwechsel von einer geräteabhängigen hin zu einer geräteunabhängigen Rundfunkfinanzierung ein Schritt in die richtige Richtung ist.

Die FDP hatte gegenüber den ersten Referentenentwürfen, die vorgelegt wurden, große Bedenken im Hinblick auf viele, auch in Ihrer Frage formulierten Punkte. Deshalb haben wir das Thema innerhalb der FDP, vor allem mit den Kolleginnen und Kollegen die in anderen Bundesländern ebenfalls Regierungsverantwortung tragen, sehr intensiv diskutiert. Bis kurz vor Unterzeichnung des neuen Rundfunkänderungsstaatsvertrages standen wir in einem sehr engen Austausch mit unserem Koalitionspartner und konnten letztlich noch einige, wie ich finde wichtige Änderungen erreichen.

So wurden u.a. die privilegierten Betriebsstätten, die nur einen 1/3-Beitrag (5,99 €) zahlen, von 0 bis 4 auf 0 bis 8 Beschäftigte ausgeweitet, also verdoppelt. Auszubildende sind bei der Zahl der Beschäftigten nun explizit ausgenommen. Je ein KFZ je Betriebsstätte wird jetzt beitragsfrei gestellt und kann je einer Betriebsstätte beitragsfrei zugeordnet werden.

Deshalb werden wir dem Gesetzentwurf zur Ratifizierung in Hessen in der nun vorliegenden Fassung auch zustimmen

Für uns ist wichtig, dass wir zu einem einfachen, fairen und transparenten Gebührensystem kommen, das vor allem aufkommensneutral sein muss. Auf diese Aufkommensneutralität werden wir in der nächsten Zeit verstärkt achten.

Mit dem neuen Gebührenmodell werden wir einen Systemwechsel einleiten. Im Vorfeld der Beratungen hat es viele Berechnungen mit allerdings unterschiedlichen Zahlen gegeben. Deshalb haben wir uns länderübergreifend darauf verständigt und auch als Protokollnotiz im Rundfunkänderungsstaatsvertrag festgeschrieben, dass mit dem 19. KEF-Bericht eine zeitnahe Überprüfung der finanziellen Auswirkungen des Modellwechsels erfolgen soll. Diese Überprüfung werden wir sehr kritisch begleiten und – falls erforderlich – auf notwendige Nachjustierungen drängen.

Mit freundlichen Grüßen,
Mario Döweling
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Umwelt
09.08.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Döweling,

  • teilen Sie die Meinung von Herrn Rösler, dass der Natur- und Umweltschutz zu Gunsten des raschen Baus der Strom-"Autobahnen" ausgehebelt werden sollte ?

  • akzeptieren Sie, dass wir Verbraucher immer mehr durch das EEG belastet werden?

Ich habe noch viele weitere Fragen, möchte es aber heute bei den genannten belassen und
freue mich auf auf eine Antwort Ihrerseits.

Mit freundlichen Grüßen

Brunholde
Antwort von Mario Döweling
bisher keineEmpfehlungen
22.08.2012
Mario Döweling
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für ihre Frage vom 09.08.2012. Es ist immer schwierig, zu einem einzelnen Zitat Stellung zu nehmen, wenn man den Gesamtzusammenhang der Ausführungen nicht kennt.

Grundsätzlich sehe Ich aber generell die Notwendigkeit, dass wir in Deutschland zu schnelleren Genehmigungszeiten für Bauvorhaben kommen müssen. Wir leisten uns hier die höchsten Standards für Natur- und Artenschutz und nehmen eine Verschleppung und Erhöhung der Bau- und Planungskosten oft um das vielfache in Kauf! Das ist volkswirtschaftlich unverantwortlich. Um es klar zu sagen: Ich bin für eine geordnete Abwägung zwischen Naturschutz und verkehrstechnischen oder wirtschaftlichen Belangen, aber 30-40 Jahre Bauzeit für eine Autobahn wie die A 49 sind eindeutig zu viel!!!

Bei der speziellen Frage der Energiewende, die von allen Parteien im deutschen Bundestag befürwortet wird und die Ich ganz persönlich in der Geschwindigkeit der vollzogenen Kehrtwende und den gesteckten Zielen und dem dafür notwendigen Zeitraum kritisch sehe, ist rasches Handeln unumgänglich! Wie soll dieses Vorhaben gelingen, wenn man für die ohne Zweifel nötigen Stromtrassen von Nord- nach Süddeutschland mehrere Jahrzehnte Bau- und Planungszeitraum braucht?
Deshalb muss es hier ein beschleunigtes Verfahren geben, wenn die Energiewende in der angedachten Zeit erreicht werden soll!

Zu ihrer zweiten Frage: Das EEG hatte in den Anfängen der erneuerbaren Energien durchaus seinen Zweck. Allerdings hat der "Boom" der Photovoltaik gezeigt, was passiert, wenn solche Förderinstrumente nicht ständig an das Marktgeschehen angepasst werden. Leider sind die letzten Versuche, das EEG abzuändern mehr oder weniger gescheitert. Das EEG ist die gewaltigste und unsozialste Umverteilung von Geldern in der Geschichte. Nämlich vom Stromverbraucher, der es bezahlen muss, hin zu den Investoren. Das trifft uns alle, aber in besonderem Maße Bürgerinnen und Bürger mit geringem Einkommen. Es ist inzwischen mindestens bei Windkraft und Biomasse möglich, die Anlagen auch ohne die Förderung des EEG wirtschaftlich zu betreiben. Deshalb mehren sich die Stimmen, die eine Nachfolgeregelung für das EEG (die wegen der Energiewende notwendig ist) und ein Ende der bisherigen Förderpraxis fordern! (Siehe dazu die Äußerungen des Hessischen Wirtschaftsministers Florian Rentsch, FDP, vom 22.08.2012)

Ich hoffe, ihre Fragen hiermit beantwortet zu haben und stehe gerne für weitere Fragen zur Verfügung!

Mit freundlichen Grüßen
Mario Döweling
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Umwelt
26.09.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Döweling,

nachdem Sie Bürgerinteressen über Staatsinteressen stellen eine Frage zum EEG.
Im LEP ist ein Flächenziel von 2% für Windenergie angegeben. Auf dieser Fläche sollen bis 2050 etwa 28TWh Strom aus WKA´ s erzeugt werden. Hierzu wären ca. 4200 Anlagen mit einer Nennleistung von 3 MW/Anlage erforderlich. Im Vogelsbergkreis stehen, bei einem Anteil von ca. 7% an der Landesfläche, heute über 200 WKA´s. Bis 2050 müssten also nur noch etwa 50 weitere Anlagen hinzukommen. Insgesamt sind nach vorliegenden Informationen aus der Presse bereits m.a. 50 Anlagen für das lfd. Jahr in der Planung. Der Vogelsberg erreicht somit "sein Energieziel 2050" bereits in 2012/2013. Wie wollen Sie im Interesse der Bürger des VB-Kreises verhindern, dass der Ausbau bis 2050 fortschreitet und dann m.a. 800 Anlagen Menschen und Natur bedrohen? Könnten Sie sich öffentlich für ein Moratorium stark machen?
Ist den Politikern in Wiesbaden bewusst, dass auch mit 4200 WKA´s nur 25% der Grundlast zu sichern sind?

Ihrer Stellungnahme sehe ich mit Interesse entgegen und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Antwort von Mario Döweling
bisher keineEmpfehlungen
27.09.2012
Mario Döweling
Sehr geehrter Herr ,

die beabsichtigte Energiewende soll ganz sicherlich nicht nur mit Windenergie erreicht werden- von daher ist das auch jedem (zumindest in meiner Fraktion) klar, dass es mit WKAs alleine nicht geht. Auch Biomasse, Erdwärme, Wasserkraft und die bisher installierte Photovoltaik spielen eine Rolle- nicht zu vergessen das hohe Potential der Energieeinsparung. Ich hoffe das bald wieder ein gültiger Regionalplan vorliegt, der im Grundsatz die Vorranggebiete für Windenergie abgrenzt! Solange das nicht der Fall ist, kann jeder Investor beliebig WKAs aufstellen- außer die Gemeinde hat einen abweichenden Flächennutzungsplan erlassen! Das Ziel von ca 2% der Landesfläche lässt sich nicht beliebig auf den Vogelsberg herunter brechen wie sie dies tun! Vielmehr legt der Regionalplan für Mittelhessen ein Gesamtziel fest. Da dieser im Moment durch eine Klage der Stadt Alsfeld wie schon erwähnt außer Kraft ist, liegt der Ball bei den jeweiligen Gemeinden und nicht beim Hessischen Landtag. Wir haben lediglich über den Landesentwicklungsplan das Rahmenziel von ca 2% ausgegeben, sowie den Abstand von 1000m zu Wohngebäuden und die Abstände zu Vorkommen besonders gefährdeter Tierarten! Grundsätzlich war Ich immer ein Verfechter davon, das WKAs auf Gemeindeebene- also vor Ort geplant werden. Wenn die Mehrzahl der Bürger dafür ist und die Interessen sorgfältig abgewogen wurden (Landschaftsbild, Tourismus)- warum nicht? Leider hat sich bei den Gemeinden eine gewisse Goldgräberstimmung bzgl der erwarteten Einnahmen aus den WKAs breit gemacht. Ich kann hier nur raten, die von mir beschriebenen Interessen sorgfältig gegenüber den Einnahmen abzuwägen! Ein Moratorium kann also nur auf Gemeindeebene bzw in der Regionalversammlung Mittelhessen beschlossen werden, nicht im Hessischen Landtag! Ich denke persönlich, man sollte sich mehr auf das Repowering älterer Anlagen im Vogelsberg beschränken, um die Anzahl der "Spargel" in der Landschaft so gering wie möglich zu halten. Und natürlich kann es aus meiner Sicht nicht sein, dass Regionen wie Rhön oder Taunus WKA-Frei bleiben sollen! Wenn die Mehrheit der Bürger schon diese Energiewende wollte, dann müssen auch WKAs in Kauf genommen werden. Ich hätte mir persönlich eine andere Entwicklung mit etwas mehr Zeit und weiteren Forschungen gewünscht!

Mit freundlichen Grüßen

Mario Döweling
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Mario Döweling
  • Wurde Ihre Frage bereits gestellt?
    Durchsuchen Sie alle Fragen und Antworten in diesem Profil nach einem Stichwort:

Ihre Frage wurde bisher nicht gestellt?
Geben Sie bitte hier Ihre Kontaktdaten und Ihre Frage ein:

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  
    An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen. Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.

    Die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ist verpflichtend.
    Dies ist notwendig, um Sie über eine Antwort des Abgeordneten zu informieren oder bei Rückfragen kontaktieren zu können. Ihre E-Mail-Adresse wird weder an den Abgeordneten noch an Dritte weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist verpflichtend.
    Sie wird nicht veröffentlicht, aber an den Abgeordneten weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist optional.
    Sie wird nicht veröffentlicht und nur zur internen Verwendung bzw. für evtl. Rückfragen benötigt.

  • noch 2000 Zeichen

  • Spamschutz - wie viel ist 11 + 4:
  • Ich erkläre mich mit der Veröffentlichung meiner Frage auf abgeordnetenwatch.de einverstanden. Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
  • Folgende Felder wurden nicht ausgefüllt oder weisen Fehler auf:
    Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Wohnort

  • Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden. Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Moderations-Codex aufrufen
    Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.
    Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.