Marcus Reichenberg (GRÜNE)

Marcus Reichenberg
Liebe Bürger,

am 27. September 2009 steht die Wahl zum 17. Deutschen Bundestag an. Ich freue mich, wenn Sie mir und Bündnis 90/Die Grünen Ihre Stimme und damit uns Ihr Vertrauen schenken.

Unsere Demokratie ist ein wertvolles Gut - sie lebt vom Mitmachen! Deshalb bitte ich Sie, gehen Sie zur Wahl. Mit Ihrer Stimme setze ich mich ein für eine Ideologie zur Erreichung einer Liberal-kommunitaristisch, partizipatorisch demokratisch, sozial ökologischen Marktwirtschaft. Lesen Sie dazu mehr auf meiner Internetseite www.marcusreichenberg.name unter Vita und Ideologie. Mehr über meine Bundestagskandidatur erfahren Sie unter dem Menüpunkt Politik. Sowohl die Bundestagswahl von 2005 ist beschrieben, als auch die aktuellen Wahlkampfthemen.

Jederzeit können Sie mich als Bundestagskandidat "buchen". Mit meinem Vortrag: ÜBERRASCHUNG ... -Krise, erläutere ich die Topics zur Finanz-, Klima- und auch Milchkrise. Ich freue mich von Ihnen zu hören!

Mit sonnigen Grüßen
Ihr
Marcus Reichenberg
Marcus Reichenberg aktuell
Angaben zur Person
Jahrgang
1975
Berufliche Qualifikation
Energieberater [HWK], Solarteur und Biokraftstoffberater, Versicherungsfachwirt [IHK)
Ausgeübte Tätigkeit
Selbständig mit zwei mittelständischen Firmen
Wohnort
82362 Weilheim
Wahlkreis
Weilheim
Ergebnis
11,9%
Landeslistenplatz
-
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Frage zum Thema Gesundheit
19.07.2009
Von:

Die Zukunft des Penzberger Krankenhauses steht auf dem Spiel.
Die Pläne der landkreiseigenen Krankenhaus GmbH sehen vor das Penzberger Krankenhaus an einen privaten Investor zu verkaufen.
Erstes und wichtigstes Ziel muss sein, dass Krankenhaus in kommunaler Hand zu behalten.
Welche Vorschläge hat der Kandidat Marcus Reichenberg zur Rettung des Penzberger Krankenhauses anzubieten?
Antwort von Marcus Reichenberg
18Empfehlungen
21.07.2009
Marcus Reichenberg
Sie haben vollkommen recht! Bevor eine Schließung oder eine Privatisierung umgesetzt werden darf, müssen sich die Kommunalpolitiker darüber im Klaren sein, dass dann das Kapital zukünftig die Entscheidungen trifft und die "Daseins(für)sorge" für Penzberg aus der öffentlichen Hand genommen wird!
Ich selbst habe in meiner Funktion als Kreisrat bereits im Februar dieses Jahres einen Antrag zur "Modernisierung" der Kreiskrankenhaus GmbH gestellt. Dieser wurde leider nicht öffentlich behandelt und ist in das nichtöffentlich tagende Aufsichtsratsgremium verschoben worden (zu diesem Gremium habe selbst ich als Kreisrat keinen Zugang). In meinem Eilantrag an den Landrat, und in seiner Funktion als Gesellschafter der GmbH, gehe ich auf diesen Missstand ein. Hier fordere ich die Umstrukturierung des Aufsichtsrates, um zukünftig Transparenz zu gewährleisten (der Antrag findet sich auf meiner Internetseite unter Kreistag). Des Weiteren bin ich fest davon überzeugt, dass mit spezialisierten Wahlleistungen die gesetzlichen Regelleistungen zu finanzieren sind. Was ein privater Träger kann, müsste doch eigentlich ein gut funktionierender öffentlicher Träger, mit einer qualifizierten, strukturierten Geschäftsleitung, ebenfalls können - nämlich: wirtschaftlich zu arbeiten!
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Frage zum Thema Umweltpolitik
14.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Reichenberg,

Derzeit verspüren die Nutztierhalter von Kühen, Rindern, Schafen und Ziegen einen großen Druck ausgeübt von der EU, sowie Bund und Länder:
Es geht um die "Blauzungenkrankheit"-Zwangsimpfung
Wärend die EU, sowie die Veterinärämter als Exekutive, diese Impfung als "zwingend" notwendig sieht und diese daher zur Pflicht macht, sehen Landwirte mit betroffenen Zuchttieren keinen Handlungsbedarf. Der Grund: Durch Metalle im Impfstoff werden die Nutztiere vergiftet und sterben anhand dieses Impfstoffes. So die Berichte der Landwirte. Seitens des Bundesministeriums, sowie Landesministeriums (Bayern) für Landwirtschaft, werden jedoch sog. "Impfschäden" nicht beobachtet.

Jetzt haben sich gerade im Landkreis Weilheim-Schongau, viele mutige Landwirte zusammengetan. Zum Teil sind sie der Interessensgemeinschaft "Gesunde Tiere" (IggT) beigetreten und haben Klage gegen diese Zwangsimpfung erhoben, nachdem Beschwerden gegenüber dem Ministerium unbeantwortet und unberührt bleiben.
Auch ein Treffen der Landwirte, einiger Verbraucher, sowie der Öffentlichkeit vertreten durch die Presse mit dem Landrat Dr. Zeller (SPD) und dem zuständigen Veterinär Dr. Renner wurde ignoriert. Wobei "ignoriert" nicht ganz richtig ist: Ein Schreiben des Landratamtes (kaum eine Woche danach) forderte nochmalig auf die Impfung umgehend nachholen zu lassen. Jedoch war in diesem Schreiben weder eine offiziele Mahnung, noch irgendeine Fristsetzung.

Wie sehen Sie, als Bundestagskandidat, diese Sache?
Wird hier richtig gehandelt, wenn ein gefährlicher Impfstoff verwendet wird?
Werden Sie sich hier dafür einsetzen, dass diese Zwangsimpfung gestoppt wird?

Im übrigen hatte sich Österreich bereits vor Beginn der Impfung komplett verweigert diese Impfung durchzuführen. Und auch Frankreich, welches zuvor federführend war, hatte die Impfung in diesem Jahr abgebrochen.

Ich bedanke mich im Voraus für eine Antwort und
verbleibe mit freundlichen Grüßen

Antwort von Marcus Reichenberg
1Empfehlung
11.09.2009
Marcus Reichenberg
Sehr geehrter Herr ,

die Grünen im Kreistag Weilheim-Schongau waren von Anfang an gegen diese Impfung. Unser Fraktionssprecher Karl-Heinz Grehl setzt sich sehr für die Impfverweigerer ein. Er versuchte bereits mehrmals die Angelegenheit auf die Tagesordnung des Kreistages zu bekommen -> leider bisher, wegen der ablehnenden Haltung des staatlichen Landratsamtes, ohne Erfolg. Wir mußten uns diesbezüglich viele dumme Sprüche der CSU und vor allem von Seiten des Veterenäramtes anhören. Wir werden aber, wie bisher auch, weiter für die Belange der Impfverweigerer im Landratsamt eintreten.

Unsere grüne Landwirtschaftsbeauftragte Maria Lüdemann (BioLandwirtschaft) kämpft, wie Sie ja sicher wissen, seit zwei Jahren an der Seite alle Landwirte, die Ihre Tiere und damit auch die Verbraucher vor diesem Impfwahnsinn schützen wollen.

Lassen Sie es mich deshalb kurz ausdrücken:

Ich unterstützen die Aktionen der IggT!
Ich bin damit für die sofortige Abschaffung der Impfpflicht!
Ich werde, zusammen mit unserer Fraktion, die Durchsetzung der berechtigten Forderungen der Impfverweigerer vor Gericht wo immer möglich unterstützen.

Mit sonnigen Grüßen
Marcus Reichenberg
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
02.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Reichenberg,

da ich Kriegsdienstverweigerer bin, interessiert mich, wie Sie sich zur Frage der Wehrpflicht stellen:
  • Abschaffung,
  • Aussetzung,
  • Beibehalt?

Vielen Dank schon im Vorab für ihre Antwort.

Antwort von Marcus Reichenberg
1Empfehlung
11.09.2009
Marcus Reichenberg
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für ihre interessante und hochaktuelle Frage, die natürlich nicht pauschal und in einem Satz zu beantworten ist. Ich habe ebenfalls den Wehrdienst verweigert, und kann deswegen aus persönlicher Erfahrung die Diskussion über die Wehrpflicht gut nachvollziehen.

Zunächst einmal bin ich für die generelle Abschaffung der Wehrpflicht. An Stelle der heutigen Bundeswehr sollte meiner Meinung nach eine reine Berufsarmee treten, die auf 200.000 Soldatinnen und Soldaten beschränkt werden soll. Ihre Kernaufgabe muss in präventiven, internationalen Friedenseinsätzen liegen, um zu stabilisieren und zu schützen.

Damit im Falle eines drohenden Völkermords wie in Ruanda 1994 oder ähnlichen akuten Konflikten eine schnelle und integrierte Intervention möglich ist, sollte darüber hinaus auch eine Europäischen Friedenstruppe gegründet werden, der europaweit das alleinige Recht zum bewaffneten, aktiven Eingreifen übertragen werden sollte. Durch diese Hoheitsübertragung an die europäische Truppe kann verhindert werden, dass Streitkräfte zur Durchsetzung nationaler Partikularinteressen verwendet werden.

Entscheidungen über die Einsätze dieser Truppe kann ein spezielles Gremium treffen, um in Krisensituationen schnell reagieren zu können. Ich kann mir auch vorstellen, dass Entscheidungen darüber in Zukunft auch durch eine europaweite elektronische Volksabstimmung getroffen werden können. Zur genauen Definition von Krisensituationen und den daraus resultierenden Handlungsprämissen müsste ein institutionelles Rahmenwerk geschaffen werden, welches die völkerrechtlichen Richtlinien der Friedenstruppe vorgibt.

Mit der Abschaffung der Wehrpflicht ergibt sich jedoch die Frage, wie mit den daraus unbesetzten Zivildienststellen verfahren wird. Mein Vorschlag wäre eine verstärkte Förderung eines europäischen, geschlechterübergreifenden freiwilligen sozialen/ökologischen Jahres. Durch die Verbesserung der Austauschstrukturen sowie die Aufstockung des Zivi-Gehalts könnten die betroffenen Stellen im sozialen System attraktiv erhalten werden. Als weiterer Anreiz ist beispielsweise auch die volle Anrechnung des Zivi-Jahres in die Sozialversicherung möglich.

Meine Position deckt sich übrigens weitestgehend mit dem Grünen Wahlprogramm (siehe "Der Grüne neue Gesellschaftsvertrag" unter "Freiwilligenarmee im Dienst der Vereinten Nationen").

Mit sonnigen Grüßen

Marcus Reichenberg
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Frage zum Thema Bildung und Kultur
17.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Reichenberg,

wie ich im Parteiprogramm der Grünen lesen durfte wollen sie als eventuell regierende Partei für eine Gesamtschule bis zur 9 Klasse stehen!!!
Mir stellt sich jetzt aber die Frage wie sie diese Konzept umsetzten wollen, da die vorhandenen Schulgebäude auf ein Schulsystem mit einer Differenzierung zwischen Haupt-und Realschule sowie Gymnasium ausgerichtet sind???

marian hornung

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Frage zum Thema Gesundheit
24.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Reichenberg,

industriell zugesetzte Geschmacksverstärker sind keine Gewürze, sondern chemische Substanzen, die unabhängig vom Aroma eines Nahrungsmittels ein künstliches Hungergefühl im Gehirn simulieren.

Glutamat stellt eine Gefahr dar, denn es greift in das körpereigene System der Botenstoffe ein. Dort kann es die Körperfunktionen durcheinander bringen. Das Gefährlichste aber ist: Eine Überschwemmung der Nervensynapsen mit Glutamat hat eine zerstörerische Wirkungen auf die Hirnzellen, weil es die Neuronen tötet. Darum betont der renommierte Heidelberger Neurowissenschaftler und Alzheimer-Spez. Konrad Beyreuther, Prof. am Zentrum f. Molekulare Biologie der Ruprecht-Karls-Univ ersität Heidelberg sowie Staatsrat für Lebens- und Gesundheitsschutz u.damit Mitglied des Baden-Württembergischen Kabinetts: "Glutamat ist ein Nervenzellgift," und er findet das "Besorgniserregend": Der Stoff werde "heute bei allen neurogenerativen Erkrankungen als kritischer Punkt angesehen", weil er die Entstehung von Krankheiten fördern könne, bei denen das Hirn langsam abstirbt: Alzheimer vor allem, aber auch Parkinson und Multiple Sklerose.

Ein Nervenzellgift hat auch in kleinen Mengen nichts in Nahrungsmitteln verloren. Davon abgesehen summiert sich die Menge der Einnahme, da es inzwischen in Lebensmitteln fast überall zu finden ist.

Angemerkt sei auch, das Aspartam sehr bedenklich ist und selbst in Kinderprodukten häufig vorkommt.

Wie stehen Sie zu ungesunden/giftigen Zusatzstoffen (Glutamate/Aspartam usw.) und kommende, neuentwickelte, ungesunde Zusatzstoffe in Lebensmitteln?

Würden Sie sich dafür einsetzen, dass es zukünftig neue, entsprechende, Regeln bezüglich Deklarationen geben wird, die keine Tarnkappen (z.B. Hefe/Würze = Glutamate) mehr enthalten und es so der Industrie nicht mehr möglich gemacht wird und zu verschaukeln bezüglich Inhaltsangaben?

Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüssen

J.

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