Manuel Weuffen (GRÜNE)Kandidat Landtagswahl NRW 2010
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.
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Ziele von Manuel Weuffen
Für eine gerechte Bildungspolitik:Bildungspolitik muss dem Ziel verpflichtet sein, eine autonome Lebensgestaltung des Einzelnen, unabhängig von dessen sozialer oder ethnischer Herkunft zu gewährleisten, um den Grundstein für eine solidarische und freie Gesellschaft zu legen. Eben diese Unabhängigkeit der Bildung von partikular Interessen ist es, deren Förderung in Form einer radikalen Umgestaltung des schulischen aber auch universitären Bildungssystems es mit Vehemenz zu forcieren und umzusetzen gilt.
Deshalb fordern wir:
- Den rechtlichen Anspruch auf eine gebührenfreie frühkindliche Betreuung, die der Individualität des Kindes gerecht wird.
- Den Ausbau der Ganztagsbetreuung, um den gesellschaftlichen Entwicklungen adäquat begegnen zu können.
- Die Schaffung einer integrativen Gemeinschaftsschule, die ein längeres gemeinsames Lernen bis zum Ende der Regelschulzeit ermöglicht.
- Die Abschaffung des Zentral – und Turboabiturs.
- Die Abschaffung sozial – selektiver Studiengebühren, mit der Gegenfinanzierung in Form eines Bildungssoli.
- Die Reform der Bachelor – und Masterstudiengänge, hin zu mehr Autonomie und Freiheit der Studierenden.
Für eine nachhaltige Umweltpolitik:
Umweltpolitik muss dem Ziel verpflichtet sein, gemäß einer modernen Ethik der Nachhaltigkeit eben diese aus der Übereinkunft ökonomischer und ökologischer Interessen zu gewährleisten, ohne hierbei eine Gewichtung einzelner Interessen vorzunehmen. Es gilt den naturgegebenen, kurzsichtigen Egoismus zu überwinden, und im Namen nachfolgender Generationen Verantwortung für das eigene Handeln und die daraus erwachsenden ökologischen Konsequenzen zu tragen, um diese vor sich selbst, aber auch unseren Kindern verantworten zu können.
Deshalb fordern wir:
- Die Beibehaltung des Atomausstieges sowie die sofortige Aussetzung der nicht zu verantwortenden Kernforschung.
- Den progressiven Ausbau alternativer Energieformen und eine gezielte Stärkung der zugehörigen Forschungsprojekte als Stärkung des Wirtschaftsstandortes NRW.
- Die sofortige Aussetzung des Neubaus von Kohlekraftwerken, sowie die zeitnahe Abschaltung der Altblöcke.
- Die vermehrte Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs zur Senkung der CO2 – Emissionen.
- Die Rückkehr zu einer nachhaltigen Wirtschaft, die Ökologie und Ökonomie als miteinander vereinbar, nicht sich gegenseitig ausschließend begreift.