Manuel Höferlin (FDP)
Kandidat Bundestagswahl 2009
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Manuel Höferlin
Jahrgang
1973
Berufliche Qualifikation
Studium der Rechtswissenschaften, selbst. Kaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
Geschäftsführer
Wohnort
Harxheim
Wahlkreis
Worms
Ergebnis
9,7%
Landeslistenplatz
5, Rheinland-Pfalz
(...) Für uns steht das Kind im Mittelpunkt. Deshalb sind wir für Bildungs- und Betreuungsgutscheine, so dass Eltern selbst entscheiden können wo sie Ihre Kinder betreut sehen möchten. (...)
 
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Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
22.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Höferlin,

welche Haltung nehmen Sie und Ihre Partei gegenüber einem geplanten Verbot von Paintball und PC-Spielen (Ego-Shooter) ein, wie es schon am Ende der letzten Legislaturperiode debattiert wurde.

Freundliche Grüße,

Antwort von Manuel Höferlin
3Empfehlungen
23.09.2009
Manuel Höferlin
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für ihre Frage vom 22. September.

Ein Verbot des Paintballsportes oder von PC-Spielen lehnen ich und die FDP ab.

Dies wäre reine Symbolpolitik und würde die dahinterstehenden Probleme nicht berücksichtigen.
Ich halte die bestehenden gesetzlichen Regelungen, die die Ausübung des Sports sowie den Erwerb der "Markierer" für Volljährige erlauben, für ausreichend. Für PC-Spiele gibt es ähnliche Regelungen. Wer ernsthaft glaubt, dass Spiele wie Paintball ursächlich für Gewalttätigkeit und Aggressivität sind, der müsste auch olympische Sportarten wie Fechten und Boxen, aber auch Völkerball verbieten.

Das gesellschaftliche Problem der zunehmenden Gewalt, insbesondere bei Jugendlichen, lässt sich nur mit direkten Maßnahmen der Prävention angehen. Es muss vielmehr ein "Sich-Beschäftigen" mit Kindern und Jugendlichen stattfinden. Ein höhere Sensibilität in Bezug auf Vereinzelungs- und Isolationstendenzen helfen weitaus mehr als Verbote.

Ich setze mich gegen diese Art von Verbots- und Symbolpolitik ein und möchte vielmehr eine sach- und lösungsorientierte Politik zu diesem Thema voranbringen.

Mit herzlichen Grüßen

Manuel Höferlin
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