Lydia Fischer (CDU)
Abgeordnete Hamburg 2004-2008
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Grunddaten
Lydia Fischer
Jahrgang
1949
Berufliche Qualifikation
Erzieherin
Ausgeübte Tätigkeit
k.A.
Wohnort
-
Bezirk
Hamburg-Harburg
Landeslistenplatz
-, über Liste eingezogen
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(...) Der Bau der A 26 ist über mehr als 30 Jahre von linken Mehrheiten in der Harburger SPD blockiert worden.
Eine Verringerung der Verkehrsbelastung ist aus meiner Sicht nur durch die A 26 und durch eine Hafenquerspange über Wilhelmsburg durch wenig oder sogar unbesiedelte Gebiete möglich. Die A 26 benötigt jedoch, um die größtmögliche Entlastung der B 73 und der Wohngebiete zu ermöglichen funktionsfähige Anschlußstellen in Rübke und Süderelbe. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Einführung von Studiengebühren
26.06.2006
Von:

Sehr geehrte Frau Fischer!

Sie sollen diese Woche in der Bürgerschaft über die Einführung allgemeiner Studiengebühren entscheiden. Ich habe dazu einige Fragen, die ich gerne von Ihnen persönlich beantwortet wüsste. Dass es in Ihrer Fraktion eine Arbeitsteilung gibt und Herr Beuß der hochschulpolitische Sprecher der CDU ist, ist mir bekannt. Ich frage Sie persönlich, weil es mir nicht um offizielle Parteipositionen, sondern um Ihr Verhalten als Abgeordnete geht - ich unterstelle Ihnen wohlwollend, dass Sie Ihr Abstimmungsverhalten durch eigene Überlegungen begründen. Um Sie bestmöglich bei Ihrer Entscheidung zu unterstützen, werde ich Ihnen nicht nur einige Argumente für Gebührenfreiheit vorstellen, sondern auch auf Argumente für Studiengebühren eingehen. Weiterführende Informationen finden Sie z.B. im Protokoll der öffentlichen Anhörung unter www.buergerschaft-hh.de .


1. Zielgerichtet auf den individuellen Vorteil
Kern der Studiengebührendebatte sind sogenannte Steuerungs- oder Lenkungseffekte. Diese hätten verheerende Folgen: Wenn (Aus-)Bildung zur Ware definiert wird, werden aus Universitäten zunehmend Dienstleistungsanbieter. Studierende sollen nicht mehr als Mitglieder an der Weiterentwicklung ihrer Hochschule beteiligt sein, sondern als Kunden gelten und das Studienangebot indirekt über ihre Nachfrage beeinflussen. Der von Befürwortern gepriesene finanzielle Druck auf die Studierenden, der ein ‚zielgerichtetes’ Studierverhalten hervorbringen soll, ist damit in doppelter Weise schädlich: Erstens führen Studierende, die ihr Studienziel zunehmend in einem schnellen Abschluss sehen, tendenziell zu einer inhaltlichen Verflachung der Studiengänge, die immer weniger am wissenschaftlichen Inhalt und immer mehr an der reinen Berufsvorbereitung orientiert wären. Als zweite Folge ist zu befürchten, dass Gebührenzahler zunehmend in Studiengänge gezwungen wären, deren Abschlüsse eine gut bezahlte oder zumindest halbwegs sichere Berufsaussicht versprechen. Die wissenschaftliche Vielfalt würde in Breite, Tiefe und kritischem, auf die Lösung menschlicher Probleme orientiertem Inhalt zunehmend eingeschränkt und der gesellschaftliche Nutzen der Hochschulen damit immer geringer.

Was ist der Sinn von Hochschulen? Wem nützen Hochschulen?
Was halten Sie von Bildung als Emanzipation?


2. Studiengebühren verschlechtern die Studienbedingungen
Oft wird behauptet, man könne mit Studiengebühren die Studienbedingungen verbessern, sodass die Studierenden letztlich von den Gebühren profitierten. Ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass die Studienbedingungen nicht nur aus Bibliotheksöffnungszeiten und Betreuungsrelationen bestehen. Ein sehr wesentlicher Faktor sind die sozialen Bedingungen, unter denen wir studieren. Verschärfte Hetze und gesteigerte, zunehmend existenzielle Not verschlechtern die Studienbedingungen. Insbesondere verschlechtern sie die Bedingungen für ein Studium, dessen Horizont über die individuelle Optimierung für den Arbeitsmarkt hinausgeht.

Möchten Sie in Ihrer Küche so gerne einen Induktionsherd haben, dass Sie dafür auf die Nahrungsmittel verzichten würden?

Nebenbei bemerkt würden Studiengebühren keineswegs in vollem Umfang zusätzlich für die Lehre zur Verfügung stehen, wie in dem Gesetzentwurf behauptet wird. Nach universitätsinternen Berechnungen käme etwa ein Drittel wirklich an – der Rest geht im wesentlichen für teure Akkreditierungen und die Einrichtung des Ausfallfonds drauf, denn die Hochschulen sollen das Risiko für die Studienkredite tragen und müssen dafür schon jetzt bei ihren eigentlichen Aufgaben sparen.


3. Knappe Kassen – Studiengebühren alternativlos?
Die Hochschulen werden seit vielen Jahren massiv unterfinanziert. Darunter leiden alle Mitglieder der Universität, darunter leiden Forschung und Lehre, und besonders leidet darunter das gesellschaftskritische und damit gesellschaftlich produktive Potential der Hochschulen.

Sind Studiengebühren also der einzige Ausweg? Im Vergleich zum BIP gibt kein anderes OECD-Land so wenig Geld für Hochschulbildung aus wie Deutschland. Profit scheffelnde Unternehmen werden kaum oder gar nicht besteuert. Hamburg hat bundesweit die höchste Millionärsdichte. Der gesellschaftlich vorhandene Reichtum steht in einem krassen Missverhältnis zu den aktuellen sozial- und kulturpolitischen Armutszeugnissen. Kritische Wissenschaftsinhalte erfordern öffentliche Finanzierung.

Sind Studiengebühren etwas anderes als Umverteilung von unten nach oben?

Besonders pikant finde ich die Tatsache, dass das zur "sozialen Abfederung" ersonnene Kreditmodell (dessen vertragliche Details meines Wissens nicht einmal Ihnen bekannt sind) dazu führt, dass die ärmsten Studierenden durch die mit dem Kredit verbundenen Zinsen letztlich am meisten zahlen müssen – bis zu doppelt so viel wie die, für deren Familien die Gebühren kein Problem sind.


4. Soziale Gerechtigkeit durch Studiengebühren?
Gebührenbefürworter fragen: Ist es nicht ungerecht, dass auch die wenig verdienende Krankenschwester, die nicht studiert hat, mit ihren Steuern das Studium des reichen Chefarzt-Sohnes bezahlt? Jeder Kindergartenplatz kostet Geld, und das Studium soll kostenlos sein?

Wissenschaft und Hochschulbildung haben einen hohen gesamtgesellschaftlichen Wert, der entsprechend auch gesamtgesellschaftlich – d.h. durch Steuern – zu finanzieren ist. Für etwa 99,99% der Menschen in diesem Land ist es faktisch unmöglich, keinen Nutzen aus der Existenz von Hochschulen und Wissenschaften zu ziehen.
Ferner ergibt sich ein direkter Nutzen für Unternehmen, die Absolventen anstellen und Forschungsergebnisse verwerten. Diese Unternehmen wären nach meinem Dafürhalten entsprechend ihrer Profite am Steueraufkommen zu beteiligen.
Drittens tragen bei einer progressiven Einkommenssteuer alle überdurchschnittlich gut verdienenden Hochschulabsolventen auch überdurchschnittlich zur Finanzierung der Bildungsinstitutionen bei.

Die Krankenschwester muss häufig als Argument für Studiengebühren herhalten. Dabei würden im Zweifel ihre Kinder, und nicht die des Besserverdienenden durch Gebühren vom Studieren abgehalten.

Auch das habe ich schon gehört: Weil ohnehin hauptsächlich Kinder wohlhabender Eltern studieren, könne man auch getrost Studiengebühren erheben. Ich nenne das Zynismus, wenn soziale Ungleichheit und ein extrem selektives Bildungssystem zur Begründung für weitere soziale Selektion herhalten soll. Zum Vergleich mit Kita-Gebühren und Schul- bzw. Büchergeld kann ich nur sagen: Ich bin durchaus dafür, auch diese Bildungs- und Gleichheitshemmnisse abzuschaffen.

Glauben Sie an die Herstellung sozialer Gerechtigkeit durch Studiengebühren?
Was ist mit dem Weihnachtsmann?


5. Weniger Selektion durch mehr Selektion?
Wenn Senator Dräger einen besonderes guten Tag hat, kann er Studiengebühren auch als Mittel gegen die soziale Selektion im Bildungswesen verkaufen. Das geht dann etwa so: In Deutschland ist "die Chance, ein Hochschulstudium aufzunehmen, für Kinder der Herkunftsgruppe "hoch" mehr als sieben Mal größer als für Kinder, deren Vater der Herkunftsgruppe "niedrig" angehört." (17. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks)
Bildungschancen werden vererbt. In Deutschland sind die staatlichen Hochschulen gebührenfrei. In manchen Ländern, die Studiengebühren erheben, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder von Nichtakademikern an einer Hochschule landen, höher als in Deutschland. Daraus wird gefolgert, man könne der sozialen Selektion mit Studiengebühren entgegenwirken, oder ihre Wirkung sei zumindest neutral.

Kommt das auch Ihnen komisch vor?

Der Trick besteht darin, alle anderen Faktoren (wie z.B. das Schulsystem) auszublenden und Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Selbstverständlich sind Studiengebühren nicht das einzige Problem für gleiche Bildungschancen. Es ist allerdings reichlich abenteuerlich, ihre ausgrenzende Wirkung zu leugnen. "Rund ein Viertel der Studierenden bestreitet den Lebensunterhalt mit Einnahmen, die geringer sind als der Bedarfssatz, der von der Rechtsprechung oder nach dem BAföG als angemessen angesehen wird." – Auch das ist in der 17. Sozialerhebung des DSW zu lesen.

Welche Wirkung hätte in diesem Zusammenhang die Einführung von Studiengebühren?


6. "Der Akademische Senat der Universität Hamburg bekräftigt angesichts des Senats-Entwurfs für ein `Studienfinanzierungsgesetz` seine mehrfach beschlossene Ablehnung von Studiengebühren. Der Akademische Senat fordert daher den politischen Senat auf, den Entwurf zurückzunehmen, die Privatisierung von Bildungskosten zu beenden und den Weg einer bedarfsgerechten, öffentlichen Finanzierung der Bildungseinrichtungen und des Lernens einzuschlagen.”

Der Beschluss ist wörtlich zu nehmen.


7. Mut zur Menschlichkeit
Studiengebühren sind falsch, Ihre Zustimmung wäre fatal. Gebührenfreiheit, soziale Absicherung, öffentliche Hochschulfinanzierung und kritische Wissenschaft sind richtig. Wenn Sie gegen das "Studienfinanzierungsgesetz" stimmen, wird das sicher einen Teil Ihrer Fraktionskollegen gegen Sie aufbringen. Es erfordert einigen Charakter, sich so grundlegend mit seiner Partei anzulegen. Andererseits frage ich Sie: Welchen Wert hat es, sich mit einer Partei in Übereinstimmung zu befinden, die eine so unmenschliche Politik vertritt?

Ich wünsche Ihnen den Mut zur Menschlichkeit und grüße Sie erwartungsvoll!

Antwort von Lydia Fischer
3Empfehlungen
05.07.2006
Lydia Fischer
Sehr geehrter Herr ,

ich danke für Ihre Frage zu Studiengebühren. Sie werden sicherlich wissen, daß der Gesetzentwurf des Senats in den bürgerschaftlichen Beratungen, gerade was soziale Aspekte angeht erheblich verändert worden ist. Daran war ich als Sozialpolitikerin beteiligt. Sie sehen daran, daß auch mit den Fachleuten von Fraktion und Senat in einzelnen Fragen detailliert beraten wird.Im Grundsatz teile ich allerdings die Auffassung unserer Fachleute aus dem Wissenschaftsausschuß und darf mich zur Vermeidung von Wiederholungen und aus arbeitsökonomischen Gründen darauf beziehen.

Mit freundlichem Gruß

Lydia Fischer, MdHB
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Frage zum Thema CDU-Wahlrecht
02.10.2006
Von:

Sehr geehrte Frau Fischer,

am 27.09.2006 haben Sie in der Hamburgischen Bürgerschaft für das "Gesetz zur Änderung des Gesetzes über die Wahl zur hamburgischen Bürgerschaft, des Gesetzes über die Wahl zu den Bezirksversammlungen und des Bezirksverwaltungsgesetzes" gestimmt.

Ich würde von Ihnen gerne wissen, wodurch Sie Ihrer Meinung nach hierzu legitimiert sind.

Die letzten Wahlen zur Hamburgischen Bürgerschaft, aus der sich Ihr Mandat ableitet, wurden am 29. Februar 2004 durchgeführt. Knapp 3 1/2 später wurde paralell zur Europawahl der Volksentscheid "Mehr Bürgerrechte - Ein neues Wahlrecht für Hamburg" durchgeführt.
Mit 66,5% wurde der Gesetzentwurf des Volksbegehrens von den Hamburger Wählern angenommen. Der Gesetzentwurf der Bürgerschaft bekam 12,7% weniger an Stimmen (53,8%) und unterlag damit klar.

Womit begründen Sie, dass Sie wesentliche Elemente des per Volksentscheid eingeführten Wahlrechts ändern und die direkte Einflussnahme des Bügers beschneiden?

Bedenken Sie:

Nach Artikel 7, Abs. 1, der Verfassung der Freien und Hansestadt Hamburg sind Abgeordnete Vertreterinnen und Vertreter des ganzen Volkes und nur ihrem Gewissen unterworfen und an Aufträge nicht gebunden.

  • Sie sollen das ganze Volk vertreten!

Und nach Artikel 21, Abs. 1, Satz 1, Grundgesetz wirken die Parteien bei der politischen Willensbildung des Volkes mit.

  • Die Mitwirkung bei der politischen Willenbildung durch Parteien findet ihre Grenze dort, wo das Volk seinen politischen Willen eindeutig bekundet hat.

Ich ersuche Sie eindringlich Ihr Gewissen zu prüfen, Ihre Ansicht zur Wahlrechtsänderung zu überdenken und bei der zweiten Lesung des Änderungsgesetzes am 11. Oktober 2006 im Sinne der Volksabstimmung abzustimmen.

Haben Sie Mut und zeigen Sie Charakter. Machen Sie es Ihrem Fraktionskollegen Bruno Claußen gleich.

Vertreten Sie das Volk!

Mit freundlichen Grüßen

gez. - -
Antwort von Lydia Fischer
4Empfehlungen
06.10.2006
Lydia Fischer
Sehr geehrter Herr ,

ich danke für Ihre Frage. Sie können sicher sein,daß ich mir die Entscheidung nicht leicht gemacht habe. Sie ist nach langer intensiver Diskussion gefallen. Sie werden sicherlich der Presse entnommen haben, daß alle Harburger Abgeordneten Ihre Zustimmung während des bereits laufenden Verfahrens von Änderungen abhängig gemacht haben. Da Sie die Fragen auch an den Fraktionsvorsitzenden , Bernd Reinert, gerichtet haben, darf ich der Einfachheit halber zur Vermeidung unnötigen Schreibwerks auf dessen Antwort verweisen. Dessen Antwort ist mit mir inhaltlich abgestimmt. Lassen Sie mich ergänzen, daß das durch Volksentscheid geregelte Wahlrecht zwingend zu ändern war nachdem Wilhelmsburg durch Gesetz zum Bezirk Mitte wechselt. Ferner benachteiligt das bisherige Recht in krasser Weise die Wahlchancen von jungen talentierten, aber wenig bekannten Kandidaten und von solchen aus bevölkerungsschwächeren Regionen.

Mit freundlichem Gruß

Lydia Fischer , MdHB
Hamburg-Harburg, am 6.10.06
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Frage zum Thema Senioren
21.11.2007
Von:

Sehr geehrte Frau Fischer,

es geht noch einmal um die Vorfälle in dem Domicil- Senioren- "Pflege"heim, Heimfeld. Gefährliche Pflege, Körperverletzung, etc.
Wir hatten ja deshalb schon einmal telefoniert.
Jetzt geht es um Verstoß gegen das Datenschutzgesetz. (Hauszeitung) Können Sie nicht schnellstens etwas dagegen unternehmen, dass Frau Krause, die "Heimleiterin" des Domicil, die Hauszeitungen, in der u.a. auch meine Mutter als neue Bewohnerin begrüßt wird, nicht mehr auslegt?
Ich habe ihr das vor längerer Zeit schon untersagt. Im Internet wurde der Name meiner Mutter zwar entfernt, aber wie ich gestern abend erneut feststellen konnte, liegen im Heim immer noch die Zeitschriften mit dem Namen meiner Mutter aus!
Frau Krause denkt überhaupt nicht daran, wenigstens den Namen meiner Mutter zu schwärzen.
Geben Sie doch bitte einmal ein: Domicil Seniorenheim, dann Standorte, Aktuelles, Hauszeitung.
(Dei Zeitung kann man auch downloaden!)
Auf S. 22 + 23 (Willkommen in unserem Haus) werden 63 Namen genannt (der Name meiner Mutter wurde dort gelöscht) aber
in der im Domicil ausliegenden Ausgaben ist er nicht entfernt worden!
Wie mir der Mitarbeiter einer Zeitung sagte, sind einige davon schon verstorben und es soll dort auch ein Mann genannt werden, den man als den "Paten" von Harburg bezeichnet, der wäre bestimt nicht damit einverstanden, dass dort sein Name erwähnt wird!
Auf der nächsten Seite werden die Bewohner, die im Oktober und November Geburtstag haben bzw. hatten, genannt.
In vorherigen Ausgaben wurden auch die Namen der Bewohner, die gestorben sind, veröffentlicht!!
Das sind gravierende Verstöße gegen das Datenschutzgesetz!
Können Sie das bitte einmal direkt vor Ort überprüfen und sich dort eine Zeitung herausholen?
Das geht auch außerhalb der Bürozeiten, da diese im Eingang - rechts - ausliegen. (Ausgabe Oktober/November)
Auf dem Titel ist eine Bewohnerin mit dem Hund von Frau Krause abgebildet!

Mit freundlichen Grüßen

B.
Antwort von Lydia Fischer
8Empfehlungen
27.11.2007
Lydia Fischer
Sehr geehrte Frau ,

Sie weisen richtig darauf hin, daß wir wegen der Beanstandungen bei der Pflege Ihrer Mutter bereits eingehend miteinander telefoniert haben. Ich habe mich zur Klärung selbstverständlich unverzüglich mit dem zuständigen Gesundheitsamt und der Heimaufsicht in Verbindung gesetzt. Der Vorgang wird im vertraulichen Teil des Fachausschusses der Bezirksversammlung behandelt werden. Ich darf auch im Hinblick auf Fragen des Datenschutzes und von Persönlichkeitsrechten um Verständnis bitten, daß ich mit Ihnen in dieser Sache nicht öffentlich korrespondieren werde.

Mit freundlichem Gruß

Lydia Fischer MdHB
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
07.02.2008
Von:

Verkehr – Gigaliner + Gesamtverkehrskonzept für den Süderelberaum

Es ist nicht zu fassen:

Nachdem die Verkehrsministerkonferenz im Oktober 2007 die Zulassung der Riesen-Lkw mehrheitlich abgelehnt hat und festgelegt hatte, dass es auch keine weiteren Modellversuche mit diesen Giganten auf deutschen Straßen geben wird, hat nun Thüringen klamm heimlich der Lkw-Lobby nachgegeben und einen erneuten zwölfmonatigen Test zugelassen. In was für einem Land leben wir eigentlich, wo sinnvolle Mehrheitsbeschlüsse von Einzelinteressenten derart leicht umgestoßen werden können? Es sind bereits genug Untersuchungen und Erfahrungsberichte durchgeführt worden, die überwiegend die Nachteile dieser Kolosse auf bundesdeutschen Straßen nachgewiesen haben.

Außerdem bitte ich um Ihre Darlegung wie Sie und Ihre Partei den drohenden Verkehrskollaps im Süderelberaum verhindern wollen.

Höflich bitte ich Sie mir noch vor dem Wahltermin eine eindeutige Aussage zu diesen beiden Punkten zukommen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

www.b73-verkehr.de.tl
Antwort von Lydia Fischer
3Empfehlungen
10.02.2008
Lydia Fischer
Sehr geehrter Herr ,

ich danke für Ihr Interesse. Gigaliner werden bekanntlich in Hamburg aus guten Gründen abgelehnt. Das deckt sich mit der eindeutigen Haltung der CDU in Harburg, die wiederholt durch klare Aussagen in der Bezirksversammlung zum Ausdruck gebracht worden ist. Was Thüringen betrifft, haben wir allerdings in unserem föderativen Staat auf Angelegenheiten, die Landessache sind, keinen Einfluß. Sie müßten Ihre Frage dorthin richten.
Die wachsende Verkehrsbelastung im Süderelberaum macht mir auch große Sorgen. Über Jahrzehnte haben frühere Senate versäumt, Gesamtverkehrskonzepte zu entwickeln. Der Bau der A 26 ist über mehr als 30 Jahre von linken Mehrheiten in der Harburger SPD blockiert worden.
Eine Verringerung der Verkehrsbelastung ist aus meiner Sicht nur durch die A 26 und durch eine Hafenquerspange über Wilhelmsburg durch wenig oder sogar unbesiedelte Gebiete möglich. Die A 26 benötigt jedoch, um die größtmögliche Entlastung der B 73 und der Wohngebiete zu ermöglichen funktionsfähige Anschlußstellen in Rübke und Süderelbe. Auch der belastende Eisenbahnverkehr erfordert neue Lösungen. Die Strecke Hausbruch-Harburg hat für den Containerverkehr aus dem westlichen Hafengebiet keine ausreichenden Kapazitäten mehr. Wir benötigen daher eine Umfahrung Harburgs durch stärkere Nutzung von Trassen, die die Süderelbe queren. Langfristig besser wäre auch für den Bahnverkehr eine Südumfahrung Harburgs.

Mit freundlichem Gruß

Lydia Fischer (CDU)
Spitzenkandidatin Wahlkreis Süderelbe
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Frage zum Thema Gesundheit
04.03.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Fischer!

Warum gibt es in Hamburg noch nicht das Mammographie Screening? Fahre ich nur 5 Minuten mit dem Auto nach Neu Wulmstorf steht dort ein Mammobil. Also dort geht es doch, warum nicht hier? Angeblich sollte es schon 2007 sein, nun ist schon ein Jahr vergangen. Sollen die Hamburger Frauen keine lebensrettende Vorsorge erhalten? Wer ist dafür verantwortlich?

Mit freundlichem Gruß,
Antwort von Lydia Fischer
2Empfehlungen
14.03.2008
Lydia Fischer
Liebe Frau ,

ich danke für Ihre Frage vom 4.3.08. Selbstverständlich sollen und werden auch die Hamburgerinnen vom Mammographie-Screening profitieren.Auf Seiten der Politik wurden die notwendigen Rahmenbedingungen bereits 2006 geschaffen. Danach ist die Einrichtung von zwei Screening-Einheiten in Hamburg vorgesehen. Die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg hat dann ein Ausschreibungsverfahren durchgeführt. Leider hat es dann eine Klage eines unterlegenen Mitbewerbers im Auswahlverfahren gegeben. Das hat, da der Ausgang abzuwarten war, leider zu Verzögerungen geführt.

Nach dem aktuellen Stand kann voraussichtlich eine Screening Praxis ihren Betrieb in der Mönckebergstraße Mitte April 2008 aufnehmen. Nach meinen Informationen ist man bereits dabei, die Einladungen vorzubereiten.

Mit freundlichem Gruß

Lydia Fischer, MdHB
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