Lars Klingbeil (SPD)
Kandidat Bundestagswahl 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie das aktuelle Profil.

Grunddaten
Lars Klingbeil
Jahrgang
1978
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
wissenschaftlicher Mitarbeiter
Wohnort
Munster
Wahlkreis
Rotenburg I - Soltau - Fallingbostel
Ergebnis
35,3%
Landeslistenplatz
7, Niedersachsen
weitere Profile
(...) Wir wollen Mindestlöhne statt staatliche Lohnsubvention. Menschen die Arbeit und ein existenzsichernde Löhne haben, brauchen kein Grundeinkommen. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Lars Klingbeil hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
Fragen an Lars Klingbeil
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Soziales und Familie
07.09.2009
Von:

1. Wie sehen Sie die Zukunft der Gesundheits- Alten- Kinder- und Krankenpflege?

2. Wie stehen Sie zu den Bemühungen zur Gründung von Pflegekammer als Organ der beruflichen Selbstverwaltung?
Antwort von Lars Klingbeil
8Empfehlungen
11.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Fragen zum Thema Pflege vom 7. September 2009.

Die Deckung des Fachkräftebedarfs in der Pflege ist eine große Herausforderung in der Zukunft. Frank-Walter Steinmeier hat in seinem Deutschlandplan deutlich gemacht, dass die SPD im Bereich der Kranken- und Altenpflege Chancen für qualitatives Wachstum und Beschäftigung sieht. Zunächst muss weiter intensiv ausgebildet werden. Wir werden unsere Anstrengungen im Bereich Umschulung intensivieren, um auch über diesen Weg zusätzliche Fachkräfte heranzubilden. Weiter müssen wir unsere Anstrengungen verstärken, den Pflegeberuf weiter attraktiver zu machen. Dies hat zum einen mit der Entlohnung zu tun und zum anderen mit Entwicklungsmöglichkeiten im Beruf - zum Beispiel durch die Aufwertung um arztentlastende Tätigkeiten.

Die SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag bereitet eine parlamentarische Initiative zum Thema Pflegekammern vor. Ich begrüße diesen Einstieg in eine ergebnisoffene Diskussion. Angesichts vieler ungelöster Fragen und offener Baustellen im Pflegebereich ist der Ruf der Pflegenden nach einer angemessenen Wahrnehmung verständlich und ich kann ihn nur voll unterstützen. Pflegekammern sind aus meiner Sicht geeignet, berufliche Qualitätsstandards festzulegen und deren Einhaltung zu überwachen, so dass in verschiedenen Einrichtungen etwa gleich hohe Standards gelten - und das auf hohem Niveau. Zudem könnten sie als neue Akteure in Entscheidungsgremien die Bedürfnisse der Pflegenden und der Pflegebedürftigen mit mehr Gewicht vertreten.

Mit freundlichen Grüßen

Lars Klingbeil
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Gesundheit
08.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Klingbeil,

ich habe aus der aktuellen Presse erfahren das auf Druck der Industrie eine "Ampelkennzeichnung" von Lebensmitteln Europweit verboten werden soll und nur die GDA Kennzeichnung erlaubt werden soll.

Wie stehen Sie zur Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Lars Klingbeil
9Empfehlungen
11.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage vom 8. September. Ich setze mich ausdrücklich für die Einführung einer "Ampelkennzeichnung" ein. Meine Ziele in der Verbraucherpolitik sind Informationen, Transparenz und Sicherheit. Verbraucherinnen und Verbraucher wollen sich informieren. Sie sollen dazu mehr Rechte bekommen und schnell und unkompliziert Produkte vergleichen und eine bewusste Kaufentscheidung treffen können. Deshalb bin ich für die "Ampelkennzeichnung" für Nährwerte bei Lebensmitteln und klare Aussagen über Inhalte und Eigenschaften und Herkunft von Produkten.

Mit freundlichen Grüßen

Lars Klingbeil
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Lars Klingbeil
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.