Klaus Uwe Benneter (SPD)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Angaben zur Person
Klaus Uwe Benneter
Jahrgang
1947
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt und Notar
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, selbst. Rechtsanwalt und Notar
Wahlkreis
Berlin-Steglitz-Zehlendorf
Landeslistenplatz
3, über Liste eingezogen, Berlin
(...) Da Ihre Frage keine weitergehenden Angaben enthält, vermag ich nicht einzuschätzen, wie die Behörden in Ihrem Fall konkret tätig geworden sind. Ich bin aber der festen Überzeugung, dass wir hier eine Lösung finden müssen, damit Sie Ihr Umgangsrecht in ausreichendem Umfang wahrnehmen können. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Umwelt
21.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Benneter,

Ihnen ist bekannt, dass seit Jahren eine Bürgerinitiative, Einzelpersonen und Kollegen von Ihnen versuchen, Lärmminderungsmassnahmen an der Berliner AVUS zu erreichen. Geschehen ist bisher nichts, im Gegenteil, der Verkehr nimmt weiter erheblich zu und die Lärmbelastungen steigen. Sind Sie bereit, sich in der nächsten Legislaturperiode aktiv gegenüber dem Verkehrsministerium und dem Berliner Senat für die Ziele der Lärmreduktion auch in Ihrem Wahlkreis einzusetzen und z.B. dafür zu plädieren, dass endlich geeignete Lärmschutzwände, wie in Kleinmachnow und Babelsberg, aufgestellt werden, "Flüsterasphalt" aufgebracht wird und/oder kontrollierte(!) Geschwinigkeitsreduzierungen auf 60 Km/h im Bereich von Nikolassee eingeführt werden?

Mit freundlichen Grüßen H.

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
26.10.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Benneter,

ich habe eine Frage zur Quotenregelung.

Grundgesetz Artikel 3 lautet:

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Aus meiner Sicht verstößt die Quotenregelung, die besagt, daß bei gleicher Qualifikation Frauen bevorzugt eingestellt werden dürfen und sollen, eindeutig gegen Art.3(3) GG: "Niemand darf wegen seines Geschlechtes... bevorzugt oder benachteiligt werden".

Begründet wird dieser Verstoß gegen das GG oft mit Art.3(2): "Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."

Diese Begründung greift nicht: Zwar darf und soll der Staat bestehende Nachteile beseitigen. Aber selbstverständlich muß er sich dabei an bestehende Gesetze und erst Recht ans GG halten: Er dürfte z.B. nicht einfach 20 Männer entlassen und dafür 20 Frauen einstellen: Das verstößt gegen den Kündigungsschutz. Erst Recht darf der Staat nicht Frauen bevorzugt einstellen(Quotenregelung), denn das verstößt gegen nicht nur gegen irgendein Gesetz, sondern gegen das GG: Niemand darf aufgrund seines Geschlechts bevorzugt werden.
Wenn der Staat trotzdem Frauen bevorzugt einstellt, dann gibt er dem (nachträglich eingefügten) Art.3(2) einen VORRANG gegenüber dem Art.3(3). Aber wodurch ist ein solcher Vorrang gerechtfertigt?

Bitte gehen Sie bei Ihrer Antwort auf meine Argumentation ein, vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen


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