Klaus Brähmig (CDU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Klaus Brähmig
Jahrgang
1957
Berufliche Qualifikation
Elektrohandwerksmeister
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Sächsische Schweiz - Weißeritzkreis
Landeslistenplatz
7, Sachsen
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(...) Die Große Koalition stellt sich dieser Aufgabe und wirbt um Verständnis für die unabweisbar notwendigen Maßnahmen. Um wachsende gesellschaftliche und strukturelle Ungleichgewichte, wie den demografischen Wandel oder die massive Staatsverschuldung der Vorgängerregierung, bewältigen zu können, müssen wir das Verhältnis von Solidargemeinschaft und Eigenverantwortung neu justieren. Hierfür gilt: Mehr Eigenverantwortung – weniger staatliche Leistungen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
16.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Brähmig,

im Wochenkurier vom 22. Juli 2009 wurde das Interview mit Ihnen über den "Feuerwehr-
führerschein" veröffentlicht, dieses hat mich sehr interessiert.

Mein Sohn beendet demnächst seine schulische Ausbildung zum Rettungsassistenten, im Anschluß muß er ein Anerkennungsjahr in einer Lehrrettungswache absolvieren. Dies ist jedoch nur möglich wenn er einen LKW-Führerschein besitzt, das dieser sehr teuer und für junge Leute kaum bezahlbar ist, ist bekannt. Eine Alternative wäre da der "Feuerwehrführerschein". Er hat sich schon bei vielen Instutitionen, unter anderem der Führerscheinstelle des Landratsamtes, erkundigt, aber niemand konnte ihm Antworten auf seine Fragen geben.

Da Sie sich sehr für das neue Gesetz eingesetzt haben und auch weiterhin einsetzen werden, wie Sie in Ihrem Interview betonten, nun meine Frage an Sie. Können Sie mir bzw. uns mitteilen, wer darüber genaue Auskunft geben oder wo man genaueres nachlesen kann?

Vielen Dank für Ihre Bemühungen!

Mit freundlichen Grüßen

Marcel und
Antwort von Klaus Brähmig
bisher keineEmpfehlungen
18.08.2009
Klaus Brähmig
Sehr geehrte Herren ,

bezüglich des so genannten "Feuerwehrführerscheins" ist der Sachstand der Folgende:

Noch vor der Sommerpause hat der Bundestag ein dementsprechendes Gesetz verabschiedet. Die Zustimmung des Bundesrates ist ebenfalls bereits erfolgt, so dass die Frage der Umsetzung nun Sache der Länder ist. Im Freistaat Sachsen liegt die Federführung dabei beim Sächsischen Staatsministerium des Innern. Da in Sachsen die Umsetzung des "Feuerwehrführerscheins" eines Gesetzes bedarf, wurde mir mitgeteilt, dass mit diesem im Jahr 2009 nicht mehr zu rechnen ist, sondern erst im Jahr 2010. Dies bedeutet, dass auch erst ab dem kommenden Jahr eine derartige Befähigung erlangt werden kann. Da innerhalb der Sächsischen Staatsregierung der Vorgang derzeit noch zwischen den zuständigen Ressorts abgestimmt wird, kann ich Ihnen zu der späteren Vorgehensweise zur Erlangung eines "Feuerwehrführerscheins" noch keine Auskunft geben.

Da die Frage der Ausführung nun Sache der Länder ist, würde ich vorschlagen, dass Sie sich Anfang 2010 einmal mit dem dafür zuständigen Sächsischen Staatsministerium des Innern unter Telefon: 0351 - 5640 in Verbindung setzen, um die relevanten Informationen direkt von dort zu erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Brähmig, MdB
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Frage zum Thema Arbeit
21.08.2009
Von:
Uwe

Herr Brähming

heute habe ich bei Welt-Online einen sehr Interessanten Artikel gelesen und war etwas beunruhigt. In diesen stand unter anderen:
"Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt sagte, in einigen Wirtschaftsbereichen wäre eine Senkung der Tariflöhne angesichts massiver Geschäftseinbrüche betriebswirtschaftlich gerechtfertigt." Nun stellt sich die Frage, als die Industrie Milliarden von Gewinne gemacht haben wieso wurde da der Arbeitnehmer nicht daran beteiligt wenn er nun in der Kriese lt. Herrn Hundt auf Lohn verzichten soll?
(Link: www.welt.de )

Als nächstes, auch bei Welt-Online folgender Auszug aus der heutigen Ausgabe: "durch das Statistischen Bundesamt berichtete, galten im vergangenen Jahr 12,3 Prozent der Erwerbstätigen in Mecklenburg-Vorpommern als armutsgefährdet. Wenig besser gestellt seien nach dieser Statistik die Menschen in Sachsen-Anhalt mit einem Armutsrisiko von 11,6 Prozent oder in Sachsen (10,4)."
(Link: www.welt.de )

Ist das von der Politik so gewollt das man trotz Erwerbstätigkeit in Armut verfällt. Ich meine, es ist eine Schande für eine so reiche Industrienation wie Deutschland. Mir ist klar das die Politik keine richtige Ahnung von der Realität hat denn das sieht man schon bei diversen Talkrunden mit Namhaften Politikern die ja bekanntlich davon ausgehen das ein Facharbeiter in Deutschland 60.000,- € Einkommen hat.
Nun meine Frage an Sie Herr Brähmig, wie wird dem entgegengesteuert das die Erwerbstätigen, und das sind nicht nur ungelernte Arbeitskräfte, nicht in Armut trotz Arbeit verfallen? Gibt es dazu ein Konzept den mit Aufstockungsbeträge durch Harz 4 ist eine Teilhabe an der Gesellschaft so gut wie unmöglich.
Antwort von Klaus Brähmig
bisher keineEmpfehlungen
24.08.2009
Klaus Brähmig
Sehr geehrter Herr ,

in den Jahren vor der Krise haben die Tarifparteien moderate Abschlüsse getätigt, die Deutschland auf einen guten Weg gebracht haben. Die Einkommenszuwächse führten zu Wirtschaftswachstum und die Lohnkosten blieben moderat und sorgten damit für eine deutlich sinkende Arbeitslosenzahl. Insofern kann ich Ihre erste Frage inhaltlich nicht nachvollziehen.

Bisher habe ich mehrfach über Abgeordnetenwatch auf Ihre Fragen umfassend und individuell geantwortet. Bitte haben Sie aber Verständnis, dass ich und mein Team nicht über die personellen Ressourcen verfügen, jede politische Thematik zu diskutieren, die Sie unterschiedlichen Tageszeitungen entnehmen.

Als Bürger meines Wahlkreises haben Sie ein Anrecht auf politische Transparenz, Informationen über meine Politik und meine Tätigkeit im Wahlkreis. Meine Internetseite sorgt bereits für eine kurze Übersicht über meine wichtigsten Politikfelder und mein Arbeitspensum. Weiterhin können Sie jederzeit mit meinen Wahlkreisbüros in Pirna, Dippoldiswalde und Freital einen Termin für die nächste Bürgersprechstunde vereinbaren und dort den direkten Kontakt mit mir suchen. Auch in der Zukunft werde ich es vorziehen, mit realen Menschen in einem realen Umfeld - beispielsweise in der Sprechstunde, auf der Straße oder im Betrieb - ins Gespräch zu kommen. Meine Hauptaufgabe sehe ich beispielsweise darin, Petenten aus dem Wahlkreis bei der Durchsetzung Ihrer Interessen gegenüber Behörden in Stadt, Land und Bund zu helfen. Durch entsprechende Hilfestellungen will ich in meiner Heimat Arbeitplätze erhalten und neue schaffen. Meines Erachtens bringt das den Menschen, die mich gewählt haben, mehr, als hier im Internet "akademische Diskussionen" im virtuellen Raum zu führen.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Brähmig MdB
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