Kirsten Lühmann (SPD)
Abgeordnete Bundestag

Grunddaten
Kirsten Lühmann
© spdfraktion.de
Geburtstag
28.04.1964
Berufliche Qualifikation
Polizeibeamtin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Hermannsburg
Wahlkreis
Celle - Uelzen
Ergebnis
32,3%
Landeslistenplatz
8, Niedersachsen
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(...) Damit sieht die DGU das Tragen eines Fahrradhelmes als Schutzmaßnahme als wissenschaftlich erwiesen an. Dennoch gibt es meiner Ansicht nach Gründe, die gegen eine generelle Helmpflicht für Fahrradfahrende sprechen. Die Einführung einer generellen Helmpflicht führt Studien zufolge zu einem Rückgang der Fahrradnutzung und damit zu einer Zunahme des Autoverkehrs. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
27.09.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Lühmann

am Donnerstag stimmen Sie über die Zukunft Europas ab.

EFSF und ESM, sind erste Schritte zur Bundesrepublik Europa! Damit sind dann die Vereinigten Staaten von Europa hinfällig. Der EFSF ist quasi ein Länderfinanzausgleich.
Über die folgenden Anträge wird am Donnerstag im Bundestag entschieden, dies sind die ersten Schritte auf dem Weg zum Europäischen Länderfinanzausgleich. Ich finde das erschreckend! Meine Vorstellung von einem geeinten Europa münzte immer auf dem Vorbild der USA, souveräne Staaten, die die Finanzhoheit behalten und qausi nur überörtlich zusammenarbeiten und ansonsten in gesunder Konkurrenz zueinander stehen. Die Einführung von EFSF und ESM, aber ist der sichere Weg in die Schuldenunion, also in einen ewigen Länderfinanzausgleich. Das heißt die starken Regionen geben ihre erwirtschafteten Überschüsse ab an die schwachen Regionen. Also werden wir so immer den Griechen deren Beamte bezahlen. So stelle ich mir Europa nicht vor, ich möchte die United States of Europe und nicht die Federal Republic of Europe!

dipbt.bundestag.de

dipbt.bundestag.de

Und hier mal der ESM Vertrag:
www.youblisher.com

Aus meiner Sicht ist damit ein Europa wie ich es mir immer erdacht habe unmöglich. Sie entscheiden also über mehr als nur eine Finanzhilfe, Sie stellen die Weichen in welche Richtung Europa zu gehen hat. Wenn Sie also den Gesetzen am Donnerstag zustimmen und dann demnächst auch noch dem ESM zustimmen, somit haben Sie dann das Schicksal von Europa besiegelt. Ich werde dann nicht mehr in diesem Europa leben wollen. Mir bliebe dann nur noch eine Wahl, die USA!

Warum wollen Sie die Bundesrepublik Europa?

Mit freundlichen Grüßen


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Frage zum Thema Finanzen
25.11.2011
Von:
-

Sehr geehrte Frau Lühmann,

die SPD schlägt die Einführung einer Vermögensteuer vor. Wie stellt sich denn die SPD die genauere Ausgestaltung vor ? Welche Vermögensbestandteile sollen einbezogen werden (z.B. selbstbewohntes Eigenheim) ? Wird es Freibeträge geben? Besteuerung von Betriebsvermögen (z.B. Handwerksbetrieb) ? Vermeidung von Doppelbesteuerung (z.B. Anfall der Steuer im Unternehmen und dann nochmal Besteuerung bei den Anteilseigner) ? Wie hoch schätzt die SPD die Erhebungskosten der Vermögensteuer ?

Vielen Dank für Ihre Antwort im voraus.

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Frage zum Thema Soziales
04.12.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Lühmann,

es wäre nett, wenn Sie auf meine Frage vom 10.03.2011 antworten würden, da sie doch für uns alle von fundamentaler Bedeutung ist, was das Verständnis Beamtenpension zu Renten anbelangt.

Mit freundlichen Grüßen

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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
20.12.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Lühmann!!
Es ist unglaublich!Eine Fahrpreiserhöhung bei Fernreisen um 4,6 %, die Online-Platzkartenpreiserhöhung von 2,50 auf 4,00 Euro und der Wegfall von Sparpreis 25 und 50 ergibt in der Summe eine immense Preiserhöhung!
Während ich in der Vergangenheit mit der Kombination von Sparpreis 25 oder 50 mit meiner Bahncard 25 für eine Fahrt Hannover - Berlin - Hannover mit ICE und Platzkarten
zwischen 48 und 58 EURO bezahlt habe, muss ich nunmehr einen Preis von 84 EURO kalkulieren!

Eine Frechheit, zu behaupten, die Sparpreise wurden selten in Anspruch genommen! Bei der Buchung war es in der Vergangenheit immer schwierig, noch Sparpreise zu bekommen.
Entweder, das Angebot war zu knapper als beworben oder der Zuspruch zu groß - aber irgendetwas stimmt hier nicht in der Argumentation der Bahn!
Es fällt schwer, bei einer derartigen Erhöhung, noch für die Bahn zu werben oder gegen eine Privatisierung zu sein - warum eigentlich nicht?

Wie stehen Sie zu dieser exorbitanten Erhöhung und was sehen Sie für Möglichkeiten, wieder attraktive Angebote in ausreichender Zahl anzubieten?

Viele Grüße

Antwort von Kirsten Lühmann
bisher keineEmpfehlungen
21.12.2011
Kirsten Lühmann
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Mail zum Thema Bahnpreiserhöhung.

Ich sehe das Problem sehr ähnlich wie Sie: Der 11. Dezember wird ein schwarzer Tag für die Verkehrswende in Deutschland. Denn da erhöht die Deutsche Bahn AG die Preise für Fahrkarten im Nah- und Fernverkehr, für Platzreservierungen über das Internet sowie für die BahnCards, Sparpreise werden gestrichen, Bedienzuschläge werden mehr und der Mitfahrerrabatt wird begrenzt.

Für Sie und die allermeisten Bürgerinnen und Bürger ist das – verständlicherweise –
schwer nachzuvollziehen. Wir möchten nur drei Gründe nennen:

Da hört man – erstens –, dass die Deutsche Bahn AG in diesem Jahr einen Rekordgewinn von mehr als zwei Milliarden Euro einfahren wird. Da hat man – zweitens – das Chaos im Winter, die kaputten Klimaanlagen im Sommer oder die Verspätungen und Zugausfälle vor Augen. Und da fragen sich die Bürgerinnen und Bürger – drittens – wie ausgerechnet eine Preiserhöhung dazu motivieren soll, sich nicht für das Auto oder das Flugzeug zu entscheiden, sondern auf die Bahn umzusteigen.

Die SPD Bundestagsfraktion fordert deshalb: Bahnfahren muss billiger werden in Deutschland, denn die Menschen brauchen Alternativen im Verkehrsbereich. Und eine Alternative zum Auto ist das Bahnfahren.

Für eine verkehrspolitische Wende aber vor allem von Seiten der Bundesregierung wirksam eingegriffen werden. Denn als Eigentümerin der Deutsche Bahn AG ist die Bundesregierung an erster Stelle gefordert, Maßnahmen für günstigeren und zuverlässigeren Schienenverkehr umzusetzen.

Wir in der SPD-Bundestagsfraktion sind uns einig: Bahnfahren muss günstiger werden, damit auch Menschen ohne Pkw mobil sein können. Und als Eigentümer der DB AG könnte die Bundesregierung das auch umsetzen – allerdings nicht, wenn sie weiterhin hohe Gewinne von der Bahn fordert, die dann in den Bundeshaushalt fließen.

Mit freundlichen Grüßen
Kirsten Lühmann
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Frage zum Thema Soziales
02.02.2012
Von:

Hallo Frau Lühmann,

ist die SPD bereit erwerbsunfähig gewordene Frührentner besser zu stellen als
18 Jährige ( Hartz 4 ) oder sollen die nach 20-30 -40 Jahren Arbeit bei der
Grundsicherung das selbe erhalten ??
Was will die SPD ?--Mindestrente für erkrankte,welche auch keine Nebenjobs mehr
ausüben können--oder nur sozial wichtig ....!!!???? Agenda

Mfg

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