Kerstin Andreae (GRÜNE)
Kandidatin Bundestagswahl 2009
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Kerstin Andreae
Zur Person Kerstin Andreae
• 1968 geboren in Schramberg im Schwarzwald

• 1979 - 1988 Gymnasium Schramberg

• 2000 Geburt meines Sohnes Mauritz

• 2009 Geburt meiner Tochter Emma





Akademisches und Berufliches



• 1990 - 1996 Studium der Politischen Wissenschaft und der

Volkswirtschaftslehre an der Universität Freiburg

• 1996 Abschluss als Diplom-Volkswirtin

• 1997 - 1998 Mitarbeit bei mediKUR, Agentur für Gesundheits-

und Kurtechnologie in Hamm

• 1998 Pressereferentin und Wahlkampfkoordinatorin

für Wilfried Telkämper, MdEP

• 1998 - 2000 Projektmanagerin beim Sozialwissenschaftlichen

Frauenforschungsinstitut, Ev. Fachhochschule Freiburg

• 2001 - 2002 Mitarbeit bei "Das Grüne Emissionshaus",

Projektentwickler und Finanzdienstleister im Bereich Erneuerbarer-Energien



Politisches Engagement



• 1991 - 1993 Landesvorstand der Grün-Alternativen Jugend

Baden-Württemberg

• 1992 - 1999 Kreisvorstand von Bündnis 90/Die Grünen

Freiburg

• 1999 Landesvorstand Bündnis 90/Die Grünen Baden-

Württemberg

• 1999 - 2002 Gemeinderätin in Freiburg

• ab 2002 Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Freiburg





Ämter und Aufgaben im Deutscher Bundestag



• Sprecherin für Wirtschaftspolitik der Grünen Bundestagsfraktion

• Obfrau und Mitglied im Wirtschaftsausschusses

• Mitglied im Unterausschuss Regionale Wirtschaftspolitik

• Stellvertretendes Mitglied im Haushaltsausschuss

• Stellvertretendes Mitglied des Auschusses für Verkehr, Bau und

Wohnungswesen

• Stellvertretendes Mitglied im Unterausschuss ERP-Wirtschaftspläne



Andere Institutionen



• Mitglied der Verbandsversammlung und des Verwaltungs-

ausschusses des Regionalverbandes Südlicher Oberrhein

• Beiratsmitglied der Bundesnetzagentur

• Beiratsmitglied des Mittelstandsbeirates im Bundesministerium für Wirtschaft

und Technologie

• Beiratsmitglied der Europäischen Akademie für Frauen in

Politik und Wirtschaft

• Stellvertr. Mitglied der 10. Synode der Evangelischen Kirche in

Deutschland

• Mitglied des Beirats der Evangelischen Fachhochschule

Freiburg

• Mitglied des Beirats der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

• Mitglied des Kuratoriums Aids-Hilfe Freiburg e.V.

• Mitglied im Bürgerverein Oberwiehre-Waldsee e.V.

• Mitglied im Förderverein wohnungsloser Frauen OFF

• Mitglied im Trinationalen Atomschutzverband TRAS

• Schirmherrin des Fördervereins der KITA des Klinikums Freiburg

• Patin für M.O.B.I.L.I.S. - SportMed. Schulungsprogramm Adipositas

• Schirmherrin von ScOLAIRE am Dt.-franz. Gymnasium Freiburg
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Kerstin Andreae hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Umweltpolitik
25.09.2009
Von:

Sind sie gegen Atomkraft?
Antwort von Kerstin Andreae
bisher keineEmpfehlungen
28.09.2009
Kerstin Andreae
Sehr geehrter Herr ,

der Kampf gegen Atomkraft ist schon immer eines der wichtigsten Anliegen der Grünen gewesen. In der rot-grünen Regierungszeit haben wir den Atomausstieg durchgesetzt. Eine Regierung aus FDP und CDU wird versuchen, den Atomaustieg zu kippen. Das wollen wir verhindern. Wir wollen keine Laufzeitverlängerungen und erst recht keine neuen Atomkraftwerke. Die Atomkraft ist eine teure Hochrisikotechnologie und sie ist nicht nur heute gefährlich. Atommüll strahlt noch Jahrtausende weiter. Und dass es für den radioaktiven Müll keine sichere Entsorgung gibt, wissen wir nicht erst seit den Skandalen um die Lagerstätten Asse und Gorleben. Eine Laufzeitverlängerung für deutsche AKW würde der Atomwirtschaft Zusatzgewinne von ein bis zwei Millionen Euro pro Tag und Reaktor einbringen. Die großen Energiekonzerne argumentieren nicht mit möglichen Gewinnen, sondern mit Klimaschutz und Stromknappheit für die Atomkraft. Doch Atomkraft als wirksames Mittel gegen den Klimawandel ist eine Illusion. Die USA als größter Atomkraftnutzer haben weltweit sogar den höchsten CO2-Ausstoß pro Kopf. Vom Uranabbau bis zur Entsorgung erzeugt die Atomkraftnutzung erhebliche Mengen an CO2, die den ohnehin marginalen Beitrag der Atomkraft zum Klimaschutz weiter reduzieren.Statt auf Laufzeitverlängerungen für AKWs zu setzen, müssen wir im Kampf gegen den Klimawandel die Erneuerbaren Energien massiv ausbauen und Energie sparen. Heute schon stammen 15 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen. Wind, Wasser und Sonne sind die Energieträger der Zukunft. Wer heute stattdessen auf Atom setzt, gefährdet den Ausbau der Erneuerbaren, bremst den Klimaschutz, belastet künftige Generationen mit strahlendem Müll und setzt 250.000 Arbeitsplätze im Bereich der Erneuerbaren aufs Spiel. Das kam und kommt für uns Grüne überhaupt nicht in Frage. Wir werden alles dafür tun, dass der Ausstieg aus der Atomenergie auch unter schwarz-gelb nicht rückgängig gemacht wird!

Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Andreae
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