Katrin Göring-Eckardt (DIE GRÜNEN)
Abgeordnete Bundestag 2013-2017

Angaben zur Person
Katrin Göring-Eckardt
Geburtstag
03.05.1966
Berufliche Qualifikation
Politikerin
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Bundestages, Fraktionsvorsitzende
Wohnort
Ingersleben
Wahlkreis
Gotha - Ilm-Kreis
Landeslistenplatz
1, Thüringen
(...) Ich bin sicher, dass es in dieser komplexen und schwierigen Situation nicht um eine Entscheidung zwischen Saddam Hussein und dem IS geht. Ob und wie sich die Situation entwickelt hätte, wenn es nicht zum Irakkrieg gekommen wäre, lässt sich nur mutmaßen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Umwelt
19.06.2017
Von:

Sehr geehrte Frau Göring-Eckhardt,

ich möchte gerne wissen, wie Sie als Spitzenkandidatin der Grünen für die Bundestagswahl 2017 zur Umweltpolitik ihres Kollegen Dr. Habeck in Schleswig-Holstein stehen (Nachfolgend 2 Beispiele) und warum die Grünen kein klares Bekenntnis gegen CETA und TTIP in ihr Wahlprogramm aufgenommen haben. "Ehe für alle" ist mir persönlich eindeutig zu wenig.

1. Die Grünen in Schleswig-Holstein wollen unbedingt mitregieren – und brechen dafür bereits in den Koalitionsverhandlungen ihre Wahlversprechen. Vor der Wahl versprachen die grünen Spitzenkandidaten noch: "Die feste Fehmarnbelt-Querung lehnen wir aus ökonomischen und ökologischen Gründen weiterhin ab." Jetzt hat Umweltminister Habeck (Grüne) in den Koalitionsverhandlungen grünes Licht für den skandalösen und ökonomisch sinnlosen Fehmarnbelttunnel gegeben.

2. Auch in der Ölförderungspolitik macht der Umweltminister weiter wie bisher: Die DEA will ihre Ölbohrungen im Weltnaturerbe Wattenmeer ausweiten – und Habeck tut offensichtlich alles, um sie darin zu unterstützen. Drei juristische Gutachten (eins davon von Habeck selbst in Auftrag gegeben) haben festgestellt, dass eine Ausweitung der Bohrungen im Wattenmeer rechtlich unzulässig ist. Minister Habeck weiß das seit sechs Monaten. Dennoch hält er die Option auf weitere Bohrungen mitten im Wattenmeer offen – anstatt, wie es seine Aufgabe als zuständiger Politiker wäre, den Antrag der DEA endlich abzulehnen, da das Vorhaben geltendem Recht widerspricht.

Mit freundlichen Grüßen

-Theo

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