Katja Suding (FDP)
Kandidatin Bürgerschaftswahl Hamburg 2011
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Angaben zur Person
Katja Suding
Jahrgang
1975
Berufliche Qualifikation
Kommunikationsberaterin
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wahlkreis
Blankenese , Listenplatz 1, Stimmen (Wahlkreis): 22.354, 9,5%über Wahlkreis eingezogen
Landeslistenplatz
1, Stimmen (Liste): 73.700
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(...) Was im letzten Wahlkampf galt, gilt auch heute. Wir halten das Hamburger Hundegesetz für falsch und möchten es nach wie vor ändern. (...)
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Frage zum Thema Wirtschaft
08.02.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Suding,

an Hand Ihrer bisher gegebenen Antworten entsteht mir der Eindruck, Sie wissen nicht, wovon Sie sprechen. Das Thema Schulreform mit einem kurzen Satz abzutun, ist schon eine Meisterleistung. Geht es inhaltlich auch tiefer und fundierter? Es interessiert niemanden, dass die FDP die Schulreform-Gegner unterstützt hat, uns interessiert, was die FDP in Zukunft für die Bildung unserer Kinder tun möchte. Wie ist das Bildungskonzept Ihrer Partei? Wo werden Sie ansetzen? Was wird in Problemstadtteilen getan? Wie sieht es mit weiteren Ganztagsschulen aus?

Ähnlich aussagelose antworten auf die Frage nach der Hundeverordnung. Im Zweifel weiß niemand mehr, wie die FDP im letzten Wahlkampf dazu stand. Ihre Aussage hier, die FDP ist gegen die Hundeverordnung ohne nähere Begründung lässt mich vermuten, dass Sie keine Ahnung haben, wie sich diese Verordnung überhaupt zusammensetzt. Halten Sie die Hundeführerschein für richtig? Soll dieser beibehalten werden? Wollen Sie die Rassen, die als sogenannte Listenhunde Kategorie 1 geführt werden, neu überdenken? Will die FDP den allgemeinen Leinenzwang in Parks aufheben? Sofern dieser beibehalten werden soll, werden Sie dafür sorgen, dass es mehr und vorallem größere Freilaufflächen für Hunde gibt? Was ist mit Familien, die Kinder und Hunde haben?

Sie wollen kleine und mittlere Betriebe fördern. Wie soll das aussehen? Wo wollen Sie ansetzen? Als Kleinunternehmer kann ich mir beispielsweise die Mieten in attraktiven Lagen nicht leisten. Nun steigen aber auch zunehmend die Mieten in weniger attraktiven Bezirken. Geht es so weiter, muß ich mir überlegen, meine kleine Firma zu schliessen oder aber nach Schleswig-Holstein zu verlagern. Was ist mit der Bürokratie, die gerade für uns Kleinunternehmer sehr zeitaufwendig ist. Was werden Sie für mich und viele andere Betroffene tun?

Herzlichst
P.
Antwort von Katja Suding
bisher keineEmpfehlungen
08.03.2011
Katja Suding
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich gerne beantworte. Im Interesse aller Leser verzichte ich an dieser Stelle darauf, den gesamten Bildungsteil unseres Wahlprogramms aufzunehmen. Zwei unserer wesentlichen Ansatzpunkte in der Bildungspolitik sind zum einen eine deutliche Qualitätsverbesserung des Unterrichtes mit vielfältigen Mitteln, denn diese ist für den Lernerfolg entscheidend. Dazu gehören zum Beispiel mehr Ganztagsschulen als flächendeckendes optionales Angebot, eine bessre Lehrerausbildung und die Bildungsvielfalt, die wir erreichen, wenn Schulen selbstverantwortlich eigene Profile, Ideen und Konzepte umsetzen können.
Und wir streben vor allem ein längeres gemeinsames Lernen durch mehr und bessere frühkindliche Bildung an. Dieser Bereich ist entscheidend, um die Bildungs- und Zukunftschancen weniger von der sozialen Herkunft abhängig zu machen. Damit verbessern sich langfristig auch die Chancen für Kinder aus "Problemstadtteilen".

Wir halten die geltende Hundeverordnung mit ihren Rasselisten für methodisch verfehlt. Der Staat ist gehalten, seine Bürger vor allen gefährlichen Hunden zu schützen, nicht nur vor solchen bestimmter Rassen, sofern sich Hunde diesen überhaupt sicher zuordnen lassen, was nach Stand der Wissenschaft i.d.R. unmöglich ist. Für die Wirksamkeit dieses Schutzes ist ein wirksamer Vollzug des Staates nötig, kein Gesetzessymbolismus. Vorrangig sollten die zuständigen Stellen konsequent gegen Hunde und deren Halter vorgehen, die bereits einschlägig auffällig wurden, insbesondere durch Beißvorfälle. Eine Hatz auf unauffällige Hunde aus Rassegründen hat zurückzustehen.
Der Hundeführerschein ist kein perfekter, aber ein hilfreicher Weg, um das Problem am anderen Ende der Leine von Problemhunden anzugehen, vor allem das häufige Problem mangelnder Sachkunde bei Haltern. Anstelle eines starren Zwangsmodells bevorzugen wir aber eine Lenkung durch ein entsprechendes Bonus-/Malus-System bei der Hundesteuer.

Wir wollen für eine zügige Ausweisung von mehr Gewerbeflächen sorgen. Außerdem werden wir darauf drängen, die zahlreichen zurückgehaltenen Gewerbeflächen und Konversionsflächen im Eigentum/Besitz der FHH dem Markt zuzuführen. Dadurch würde den Kostensteigerungen bei Gewerbemieten entgegengewirkt.
Wir wollen, dass Gewerbetreibende und Unternehmer sich für Genehmigungen nur noch an eine Stelle wenden müssen (das Prinzip "one face to the customer"), anstatt durch einen Dschungel von Bezirksämtern- und Fachbehörden zu irren. Durch den Abbau von Doppel- Dreifach- und Vielfachzuständigkeiten sollen Entscheidungswege gestrafft und beschleunigt werden. Im Rahmen des bundesgesetzlich möglichen sollen Unternehmen von Berichtspflichten entlastet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Katja Suding
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Frage zum Thema Finanzen und Verwaltung
08.02.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Suding,

nachdem die FDP sich immer für Steuervereinfachung ausgesprochen hatte, war ich doch etwas konsterniert, als nach der BUndestagswahl die erste spürbare FDP- Aktion die EInführung einer erneuten Steuerausnahme für das Hotelgewerbe war. Wäre es nicht sinnvoller gewesen alle Mehrwertsteuerausnahmeregelungen abzuschaffen und hätte das nicht auch dem FDP Programm entsprochen? Dann hätte sogar die Mehrwertsteuer auf 16,5 % abgesenkt werden können. Sie hätten damit zwei FDP Forderungen erfüllen können. Was glauben SIe : Warum ist das nicht geschehen und welche Maßnahmen werden Sie ergreifen , um Ihre Glaubwürdigkeit beim Wähler wieder herzustellen

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Katja Suding
bisher keineEmpfehlungen
08.03.2011
Katja Suding
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich gerne beantworte. Aus meiner Sicht wäre es sinnvoller gewesen, gleich eine grundsätzliche Mehrwertsteuerreform umzusetzen. Das war aber leider im Rahmen der Koalitionsverhandlungen nicht durchsetzbar. Durchsetzbar war aufgrund der Position der CSU (die in diesem Fall nah bei der FDP und sogar der Linkspartei lag) aber immerhin unser Wahlversprechen hinsichtlich des Hotelgewerbes. Wir arbeiten aber trotz aller Widerstände unserer Koalitionspartner im Bund weiterhin an einer grundsätzlichen Mehrwertsteuerreform, bei der dann auch die neue Ausnahmeregelung für das Hotelgewerbe zu prüfen ist.

Mit freundlichen Grüßen
Katja Suding
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
09.02.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Suding!

Seit 2001 wurden die Polizeibeamten finanziell mit folgenden Kürzungen / Einschnitten belastet:

  • faktische Gehaltskürzung durch Rückfall der wöchentlichen Arbeitszeit auf 38 Std. mit entsprechender Gehaltsanpassung
  • faktische Gehaltskürzung durch Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit von 38 auf 40 Std. ohne Gehaltserhöhung
  • Wegfall der "freien Heilfürsorge"
  • Wegfall der Sonderzahlung für Polizeibeamte zum Eintritt in den Ruhestand
  • Wegfall des Urlaubsgeldes für Beamte über dem Amt A8
  • Beabsichtigte Reduzierung der Sonderzahlung "Weihnachtsgeld"

Wie sieht ein fairer Ausgleich für diese Rückschritte, in der gesetzlich zugesicherten Alimentierung durch den Staat, für die Beamten aus?

Für welche Maßnahmen stehen Sie ein, damit nicht weiter an der Motivation der Polizeibeamten gespart wird?

Mit freundlichen Grüßen

T.

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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung
09.02.2011
Von:
E.

Sehr geehrte Frau Suding,

die Fragen, die an Sie eingestellt wurden, scheinen Sie nicht sonderlich zu interessieren - aber glauben Sie ernsthaft ohne Foto zwecks Beanntheitsgrad-Erhöhung und ohne Interesse für die Seite Abgeordnetenwatch bzw. Bürgerbeteiliguhng an der Kandidatenbefragung über die 5 % Hürde zu kommen....?

Mit freundlichen Grüßen M. E.

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Frage zum Thema Soziales
12.02.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Suding,

wie stehen Sie zu dem Thema: bedingungsloses Grundeinkommen und Konsum, bzw. Verbrauchsbesteuerung?

Mit freundlichen Grüssen
G.
Antwort von Katja Suding
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08.03.2011
Katja Suding
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich gerne beantworte. Zu diesem rein bundespolitischen Thema arbeitet die FDP sein vielen Jahren dafür, dass unser höchst ineffizientes und teures System aus mehr als 14.000 sozialen Transferleistungen durch Institutionen in mehr als 700 unterschiedlichen Rechtsformen durch das System des liberalen Bürgergeldes ersetzt wird. Wir werden von Hamburg aus alles uns mögliche zur Unterstützung leisten.

Mit freundlichen Grüßen
Katja Suding
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