Kathrin Sonnenholzner (SPD)
Abgeordnete Bayern 2008-2013
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Angaben zur Person
Kathrin Sonnenholzner
Jahrgang
1956
Berufliche Qualifikation
Studium der Romanistik und Medizin
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
-
Stimmkreis
Fürstenfeldbruck-Ost
(...) Nachdem ich lange angeschaut habe, dass freiwillige Selbstverpflichtungen z.B. der DAX-Unternehmen keine nennenswerten Konsequenzen hatten, die Gender-Pay-Gap immer noch bei 22% liegt, Frauen in fast allen Bereichen besser qualifiziert aber in Führungspositionen schlecht vertreten sind (von der Staatsverwaltung über die Universitäten bis zu den Betrieben) muss sich jetzt endlich rascher etwas ändern. Für die Frauenquote in den Aufsichtsräten hat sich meine Fraktion im Landtag klar ausgesprochen. Ich unterstütze auch Aufrufe einzelner Berufsgruppen wie der Journalistinnen oder der Ärztinnen für entsprechende Quotierungen. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
26.11.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Sonnenholzer,

nachdem Ihr Bundesvorsitzender sich klar für bundesweite Volksentscheide ausgesprochen hat meine Frage an Sie welche Aktivitäten Sie persönlich hierzu im Landkreis FFB und in Bayern in den nächsten 6 Monaten zu diesem Thema planen.

Wann meinen Sie wird die SPD im Bund eine Grundgesetzänderung zu diesem Thema zur Abstimmung vorlegen ?
Welche Aktivitäten hierzu planen Sie persönlich ?

Mit freundlichen Grüßen

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Frage zum Thema Verbraucherschutz
13.02.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Sonnenholzner,

ihre Partei in Bayern vertritt in der Öffentlichkeit die Meinung, eine weitergehende Liberalisierung des Cannabiskonsums wäre der falsche Ansatz. Ich frage mich, wie die entsprechenden Leute zu solch einer Aussage kommen. Ich frage mich jeden Tag, warum ist es die traurige Realität, dass
Menschen in Deutschland wegen des Verkaufs oder Besitzes von Cannabisprodukten, die nach neusten Erkenntnissen an sich nicht schädlich für Menschen sind, Gefängnisstrafen oder hohe Geldstrafen auf sich nehmen müssen.

Warum ist Alkohol und Tabak dann erlaubt, ein sogenannter Kavaliersdelikt, meiner Meinung nach lassen sich die Leute zu sehr feiern in ihren Rollen als Ärzte und Politiker. Ich erinnere Sie daran, dass der Konsum von Cannabisprodukten eine Normalität in unsere Gesellschaft darstellt, und dass Leute diskriminiert und als unfähig zur Vernunft dargestellt werden, Menschen werden verhaftet, die niemandem Schaden zufügen.

Mit freundlichen Grüßen, .

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Frage zum Thema Familie
16.12.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Sonnenholzner,
Ich interessiere mich persönlich sehr für Ihre Arbeit. Für mich und meinen Freundeskreis ist die Frage der Frauenquote für die kommende Wahl entscheidend.
Gerne würde ich daher Ihre Meinung zu diesem Thema erfahren und wie Sie im Falle einer Abstimmung über die Frauenquote votieren würden.
Über eine baldige und ausführliche Antwort freue ich mich!
Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Kathrin Sonnenholzner
bisher keineEmpfehlungen
20.12.2012
Kathrin Sonnenholzner
Sehr geehrte Frau ,

ich würde in jedem Fall für eine verbindliche Frauenquote votieren. Nachdem ich lange angeschaut habe, dass freiwillige Selbstverpflichtungen z.B. der DAX-Unternehmen keine nennenswerten Konsequenzen hatten, die Gender-Pay-Gap immer noch bei 22% liegt, Frauen in fast allen Bereichen besser qualifiziert aber in Führungspositionen schlecht vertreten sind (von der Staatsverwaltung über die Universitäten bis zu den Betrieben) muss sich jetzt endlich rascher etwas ändern. Für die Frauenquote in den Aufsichtsräten hat sich meine Fraktion im Landtag klar ausgesprochen. Ich unterstütze auch Aufrufe einzelner Berufsgruppen wie der Journalistinnen oder der Ärztinnen für entsprechende Quotierungen.

Ein interessanter link zum Thema ist die folgende jüngst veröffentlichte Studie:

www.oecd.org

www.oecd-ilibrary.org


Mit freundlichen Grüßen

Kathrin Sonnenholzner
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Frage zum Thema Frauen
26.01.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Sonnenholzner,

in ihrer Antwort auf die Frage von Frau Bauer schreiben Sie: " Ich unterstütze auch Aufrufe einzelner Berufsgruppen wie der Journalistinnen oder der Ärztinnen für entsprechende Quotierungen."

Diese Aussage verwundert mich dann doch etwas, da Frauen in Arztberufen einen Anteil von ca. 45% und im publizistischen Berufen einen Anteil von ca. 47% haben*.
Insgesamt erachte ich die Forderung nach einer allgemeinen Frauenquote von 40% (oder 50%) auch wenig zielführend und auf Dauer (für Männer) diskriminierend:
1. Wenn schon Gleichstellung, dann bitte Mindest-Quoten für beide Geschlechter (z.B.: 40%/40%)
2. Sie führen bei Führungspositionen Universitäten und die Staatsverwaltung an:
  • der Frauenanteil bei Ingenieuren beträgt nur 13%, bei der Ing.-Ausbildung dürfte die Frauen-Quote damit 15% meiner Meinung nach haben.
  • der Frauenanteil bei Verwaltungsfachleuten ist 70%, damit wäre eine Frauen-Quote von 70% angebracht.
  • fordern Sie überall 50%, benachteiligen Sie bei den Ing. die Männer, bei den Verwaltungsfachleuten dagegen die Frauen.

Meine Meinung: wer es mit der Gleichstellung ernst meint, darf weder Frauen noch Männer benachteiligen. Um Benachteiligungen zu beseitigen kann man gerne Quoten festlegen, diese sollten aber die prozentuale Verteilung der Geschlechter in den jeweiligen Bereichen berücksichtigen und nicht starre Quoten vorgeben.

Nach meinen doch etwas langen Text würde mich interessieren:
1. wie Sie zu Ihrer anfänglich zitierten Ausführung (Ärztinnen, Journalistinnen) kommen?
2. was Sie persönlich von "meiner" Quotenregelung halten?
3. was Ihre Partei von "meiner" Frauenquote halten würde?

Viele Grüße

R.

*Quelle: www.destatis.de
**Quelle: de.wikipedia.org

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