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Hallo Frau Fegebank,
in der ´Welt´ lassen Sie sich mit folgendem Spruch zitieren: "Olaf Scholz macht eine solide, klare und verlässliche Politik." [
www.welt.de ]
Diese Aussage hat mich meinen Morgenkaffee feinsprühend über den Frühstückstisch verteilen lassen.
Weiter steht dort, "Es reiche als Opposition nicht, auf Fehler des Senates zu warten."
Das stimmt generell so. Nur: Hier in Hamburg muss man schon mit reichlich Blindheit geschlagen sein, um die
- unsolide
- unklare
- und nur für die Konzerne verlässliche Politik
von King Olaf nicht zu erkennen.
Kurze Übersicht gefällig? Ob igs, IBA, HPA, HAB-Begünstigung, Moorburgtrasse, Stadtbahn [
www.taz.de ] (ein – ehemals? – grünes Projekt übrigens [
www.nahverkehrhamburg.de ] ) oder sein arrogantes Gebahren gegenüber der Netz-Initiative [
www.mopo.de ] und Bürgerbeteiligung allgemein.
Allein diese Punkte müssten auch der trägsten Oppositionspartei wie Vorlagen auf dem Silbertablett vorkommen. Aber Sie brauchen laut ´Welt´ noch "zum einen Geduld, andererseits aber auch Angriffslust und Kreativität". – Nun ja.
Apropos Bürgerbeteiligung:
Bei ´Schalthoff live´ präsentierten Sie ein interessantes Demokratieverständnis. Dort mussten Sie "in dieser Deutlichkeit sagen", dass Sie " ´ne gewisse Härte und auch Hartnäckigkeit gegenüber ´Mehr Demokratie´ " erwarten [16:07 – 16:17 im 2. Clip]. Zudem brachten Sie – ohne Not – die vermeintliche Notwendigkeit von Quoren ins Spiel.
Dazu fällt mir nicht mehr viel ein.
Außer dieser Frage: Können Sie mir helfen, die Diskrepanz zwischen der Tatsache, dass die GAL Bündnispartner einer Transparenz-Initiative ist und Ihrer Forderung, welche eben genau diese Initiative behindern wird, aufzulösen?
Gruß,
