Karin Machner (NPD)
Kandidatin Landtagswahl Bayern 2008
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Karin Machner
Jahrgang
1940
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
Rentnerin
Wohnort
-
Stimmkreis
Regensburg-Stadt
Landeslistenplatz
8, Oberpfalz
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Frage zum Thema Familie und Generationen
31.08.2008
Von:

Hallo Frau Machner,

wie will die NPD das Müttergehalt umsetzen und finanzieren? Ich halte die Idee für gut und sozial gerecht, habe aber Zweifel, ob es es finanzierbar ist.

Viele Grüße

Antwort von Karin Machner
36Empfehlungen
06.09.2008
Guten Tag Herr ,
 
erstmals vielen Dank für Ihre Frage an mich. Gerne bin ich bereit Ihnen eine ausführliche Antwort zu geben.
 
Eine seit über 40 Jahren verfehlte Politik der etablierten Parteien hat das heutige Deutschland zu einem kinderarmen Land gemacht. Dies dämmert nun auch der herrschenden Klasse. Daher versucht man mit Instrumenten wie Elterngeld und Krippenplätze die demographische Katastrophe zu verhindern.
Diese Versuche sind aber nur kosmetische Eingriffe,  die nicht erfolgreich sein werden. Wir benötigen in Deutschland einen grundlegenden Wertewandel, der  die Familien stärkt. Dies bedeutet:
Kein deutsches Paar soll von seinem Kinderwunsch Abstand nehmen müssen, nur weil die Finanz- und Wohnraumsituation dies nicht zulässt. Außerdem soll ein Partner sich vollständig der Kindererziehung widmen können, ohne dass der Familie hierdurch gravierende finanzielle Nachteile entstehen.
Deshalb setzt sich die Nationaldemokratische Partei Deutschlands für ein Müttergehalt von 1000 Euro im Monat ein.
Im Gegensatz zu dem zum 1. Januar 2007 von der Bundesregierung verabschiedeten Elterngeld, von mind.  300 Euro im Monat und auf 12 bis max. 14 Monate  begrenzt, sieht das Müttergehalt-Konzept der NPD eine wesentlich längere Laufzeit vor. So wird das Müttergehalt auch noch für schulpflichtige Kinder gezahlt.
Mit steigender Kinderzahl würde auch eine Erhöhung des Müttergehalts erfolgen. Mit dem Müttergehalt verfolgt die NPD ein ganz anderes familienpolitisches Konzept als die etablierten Parteien. Das Ziel der NPD ist es, dass die Eltern, insbesondere die Mütter, sich intensiv um die Erziehung ihrer Kinder kümmern können. Eine baldmöglichste Fremdbetreuung durch Kinderkrippen lehnt die NPD ab.  Eine moderne Familienpolitik muss Müttern und Kindern Zeit und Raum zur gesunden Entwicklung geben, während eine zu früh einsetzende Fremderziehung durch ständig wechselnde Bezugspersonen zu emotionalen Schäden bei den Kindern führen kann. Zur Finanzierung des Müttergehalts:
 
Die Milliarden-Summen, die heute in die verschiedensten Töpfe wie Kindergeld und Elterngeld fließen, würden dann für das Müttergehalt verwendet. Außerdem würde die NPD den Ausbau von Krippenplätzen stoppen und die dadurch eingesparten Milliarden in das Müttergehalt investieren.
Außerdem ist in Deutschland Geld genug da, es wird nur ungerecht verteilt und vor allem für nichtdeutsche Aufgaben zweckentfremdet. So werden Unsummen beispielsweise an die EU verschleudert (10,47 Milliarden Euro Nettozahlungen pro Jahr an Brüssel.), über 2 Milliarden Euro kosten uns die unsinnigen zahlreichen Auslandseinsätze der Bundeswehr usw. usf.
Die NPD würde eine solche Zweckenfremdung beenden und die freibleibenden Gelder gezielt für das deutsche Volk verwenden, z.B. auch  für das Müttergehalt.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Karin Machner
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Frage zum Thema Kultur und Medien
03.09.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Machner,

Wieso sind in ganz Regensburg keinerlei Wahlplakate ihrer Partei zu finden? Fehlen die finanziellen Mittel, haben sie Angst vor Vandalismus bzw. entfernen der Plakate durch politische Gegner?

Ausserdem würden mich die entscheideneden Unterschiede ihrer Partei bezüglich den Repuplikanern interessieren!

Welche sog. Ausländer würden sie in Deutschland integrieren wollen, welche Vorraussetzungen müssten diese mit sich bringen, oder sind sie gar strikt dagegen nicht in der BRD geborenen Menschen eine neue Heimat zu bieten? Und wie stehen sie zu in der BRD geborenen dunkelhäutigen Menschen? Sind diese nicht auch Deutsche? Diese Frage zwingt sich mir gerade wegen dem damaligen NPD - WM - Planer auf, welcher provokant andeutete, dass ihre Partei einen schwarzen Spieler in der Nationalmannschaft nicht gutheisst!?

Vielen Dank im Vorraus für die Beantwortung meiner Fragen,

mit freundlichen Grüßen,

Antwort von Karin Machner
18Empfehlungen
16.09.2008
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Fragen.

Zur Frage Nr. 1. Plakatierung in Regensburg.

Das Sie zur Zeit in Regensburg kaum Plakate der NPD finden hat drei Gründe:

1. Mit zahlreichen Auflagen erschwert die Stadt Regensburg eine effektive Plakatierung. So darf nur in bestimmten Straßen und auch nur eine bestimmte Anzahl von Plakaten aufgestellt werden. Ob die anderen Parteien auch solche Auflagen erhalten muss angezweifelt werden, denn wie kann es sein, dass die CSU im Bahnhofsbereich Plakate aufstellen darf, die NPD aber nicht. Das gleiche gilt für den Bereich Burgweinting (Obertraublinger Str) und für die Franz-Josef-Strauss-Allee. Gegen diese offensichtliche Ungleichbehandlung wird sich die NPD aber zur Wehr setzen.
2. Mit der Auflage der Stadt Regensburg, die Plakate auf einer max. Höhe von 2,50 m zu befestigen, wird natürlich der Vandalismus erleichtert. Daher wurden bereits einige Plakate in Regensburg beschädigt bzw. gestohlen.
3. Außerdem hat sich der NPD-Kreisverband Regensburg darauf geeinigt, dass der Wahlkampf in Regensburg schwerpunktmäßig durch das Verteilen von Flugblättern durchgeführt wird. So sind bereits etliche tausend Flugblätter an Regensburger Haushalte verteilt worden. Bis zum 28. September werden noch weitere zigtausende Flugblätter folgen.

Zur Frage Republikaner.

Das Hauptproblem dafür, dass eine Zusammenarbeit zwischen NPD und Republikaner nicht möglich ist, liegt bei den Verantwortlichen der REP-Führung um Schlierer und Gärtner. Die NPD war immer für eine Zusammenarbeit offen. Ansonsten gibt es zwischen den Forderungen der Republikaner und der NPD bei vielen Fragen wie z..B. Europa- und Ausländerpolitik kaum Unterschiede. Lediglich in der Wirtschaft- und Sozialpolitik verfolgen die Republikaner einen neoliberalen Kurs, während die NPD hier einen strikt antikapitalistischen Kurs verfolgt.

Zur Frage: Integrationspolitik
Die Integrationspolitik ist in Deutschland schon längst gescheitert, die etablierten Parteien wollen oder können dies nur nicht zugeben. Ein Großteil der in unserem Land lebenden Ausländer will sich nicht integrieren und lebt heute in ihren eigenen Vierteln in einer Art Parallelgesellschaft. Dies ist Fakt. Um in einigen Jahren einen multiethnischen Krieg zu verhindern, muss anstatt über Integration über die humane Rückführung der Ausländer in ihre Heimatländer gesprochen werden. Rückzuführen sind insbesondere die Ausländer, die aus kulturfremden Ländern zu uns gekommen sind.

Zum Thema dunkelhäutige Menschen.

Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands setzt sich für das bewährte deutsche Staatsbürgerschaftsrecht ein, das in Deutschland von 1913 bis 1999 Gültigkeit hatte. Danach wird die Staatsangehörigkeit durch die Staatsangehörigkeit der Eltern (Blutsrecht) und nicht durch den Ort der Geburt (Bodenrecht) bestimmt. Mit der rot-grünen Staatsbürgerschaftsreform wurden zahlreiche Nichtdeutsche zu deutschen Staatsbürgern gemacht. So schafft sich die herrschende Klasse ein neues Staatsvolk aus "Passdeutschen". Daher kann es Deutsche mit afrikanischer Herkunft, "Afro-Deutsche", gar nicht geben, weil die Staatsangehörigkeit an die Volkszugehörigkeit gebunden sein muss.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Machner
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Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
15.09.2008
Von:

Liebe Frau Machner,

am 18.09. findet in Grafenwöhr eine Stadtratssitzung statt.

www.grafenwoehr.de

Ein Tagesordnungspunkt lautet "Baumaßnahmen der US-Armee im Kenntnisgabeverfahren". Dahinter verbirgt sich der Ausbau des US-amerikanischen Truppenstützpunktes. Bis Ende 2010 sollen weitere 3 500 US-Soldaten mit ihren Familien nach Grafenwöhr ziehen.

Was ist Ihr Standpunkt zu diesen Plänen?

Mit freundlichen Grüßen


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