Kai Wegner (CDU)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Kai Wegner
© Bundestagsfraktion CDU/CSU
Geburtstag
15.09.1972
Berufliche Qualifikation
Unternehmensberater
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Berlin
Wahlkreis
Berlin-Spandau - Charlottenburg Nord
Ergebnis
36,5%
Landeslistenplatz
5, Berlin
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(...) Zusammenfassend kann ich Ihre Fragen dahingehend beantworten, dass ich weiterhin sehr zuversichtlich bin, dass die finanziellen Garantien, die Deutschland im Verbund mit den europäischen Partnern, für Griechenland bereit hält, nicht in Gänze abgerufen werden. (...)
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Frage zum Thema Soziales
01.04.2011
Von:
W.

Hallo Herr Wegner.

Hier meine Frage: Warum soll ich Sie wählen ? Ihre Partei hat hier (in 13353 ) im Gegensatz zur SPD keine Veranstaltung, als da sind Bürger/Kiezgespräche, getätigt? Ich kenne hier keinen Mandatsträger außer Frau Dr. Högl und Frau Leder, SPD, die mit interessierten Bürgern Kiez- gespräche führen. Auch habe ich in dem noch laufenden Legislaturzeitraum weder von ihnen noch der für unseren Wahlkreis zuständigen CDU etwas gehört. Warum? Sind sie persosonell nicht dazu in der Lage? Haben Sie dafür keine Mittel? Auf Bürgerfesten im Bezirk sind nur die GRÜNEN und die SPD, wahrnehmbar. Wollen Sie nicht in Berlin regieren bezw. mitgestalten?

Bitte diese Fragen nicht als Aprilscherz abtun denn sie sind ernstgemeint. Gibt es bei der CDU auch ein Bürgerfest, bzw. Führungen im Bundestag für Wähler? Ich höre leider nur von anderen Parteien die die Bürgetr mit solchen Veranstaltungen an sich binden. Leider kommt von Ihnen derzeit nichts. Warum?

Vielen Dank Mfg. W.

Berlin, den 01.04.2011

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Frage zum Thema Soziales
19.08.2011
Von:
Eck

Spandau gilt als sozialer Brennpunkt, der Fallmanager im Jobcenter sagte: "auf dem absteigenden Ast." Kunst und Kultur sind Standortfaktoren. Wir bauten, um Situationen in Spandau grundlegend und nachhaltig zu verändern, die Kunstlandschaft Spandau auf und betreuen Medienwerkstätten mit Kindern und Jugendlichen. Das Jobcenter Spandau verhindert die Fortführung des Projektes als Bürgerarbeit, obwohl Comovis/Berlin das Projekt weiterhin co finanzieren will. Welche Problemlösung bieten Sie an?
Antwort von Kai Wegner
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21.02.2012
Kai Wegner
Sehr geehrte Frau Eck,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die Sie mir und vielen weiteren politischen Vertretern aller Parteien in ähnlicher Form bereits häufiger gestellt haben.

In der Tat hat JobCenter Spandau bisher nicht am Bundesprogramm "Bürgerarbeit" teilgenommen. Ob darüber eine Förderung Ihre Projektes möglich wäre, kann ich nicht beurteilen. Ich sehe gerade auch vor dem Hintergrund der angespannten Bezirksfinanzen kaum eine Möglichkeit, Ihr Projekt bezirklich zu fördern. Ich sage Ihnen jedoch zu, dass ich meine Ohren weiterhin nach in Frage kommenden Projektförderungen offen halte werde. Sollte sich etwas Neues ergeben, würde ich mich wieder bei Ihnen melden.

Bis dahin verbleibe ich

mit den besten Grüßen
Ihr Kai Wegner
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Frage zum Thema Sicherheit
21.08.2011
Von:

Am Ufer des Groß Glienicker Sees herrscht laut Gesetz Leinenzwang und Badeverbot für Hunde. Trotzdem fühlen sich Hundebesitzer im Recht, wenn sie dagegen verstoßen. Ein Anruf beim Ordnungsamt ergab, dass kein Geld vorhanden sei für entsprechende Hinweisschilder (die alten waren - von Hundebesitzern? - entfernt worden). Wie stehen Sie zu dem Problem?
Antwort von Kai Wegner
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21.02.2012
Kai Wegner
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Anfrage bei Abgeordnetenwatch, in der Sie mich fragen, wie ich dazu stehe, dass das Spandauer Ordnungsamt kein Geld für Hinweisschilder für den Leinenzwang und das Badeverbot am Groß Glienicker See hat.

Grundsätzlich halte ich es für sinnvoll, die Nutzer des Ufers auf den Leinenzwang und das Badeverbot aufmerksam zu machen. Daher werde ich mich zeitnah an das Ordnungsamt wenden und darum bitten, entsprechende Schilder aufzustellen.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich jedoch auch anerkennen, dass sich viele Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer an die gesetzlichen Vorgaben halten und sehr rücksichtsvoll verhalten.

Sollte ich neue Informationen vom Ordnungsamt erhalten, würde ich mich wieder bei Ihnen melden.

Bis dahin verbleibe ich

mit den besten Grüßen
Ihr Kai Wegner
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
27.08.2011
Von:
Eck

Politiker erhöhten sich im Juli erneut Diäten um 584 Euro. Politiker haben die Verantwortung für die Rahmenbedingungen, in denen Menschen leben und arbeiten können. Studenten, die infolge der Arbeitsmarktsituation eine Zusatzausbildung machen oder als Behinderte (z.B. Legastheniker) länger für die Masterarbeit brauchen, haben gesetzlich 0 Recht auf Grundsicherung, auch wenn sie schwanger sind. Eltern, die in prekären Arbeitsbedingungen leben und arbeiten müssen, können ihre Kinder während der Ausbildung finanziell nicht unterstützen, - der Kunst-, Kultur- und Kreativbereich gehört dazu. Wie können Sie die Situation umgehend ändern?

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
08.10.2011
Von:
Eck

CDU-Politiker (Althaus, Profalla...) kündigten seit Jahren die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens an. Althaus ließ ausrechnen, dass durch Bürokratieabbau, jeder Bürger 800 Euro bedingungslose Grundsicherung erhalten könnte, 200 wären für die Krankenkasse. Wer jetzt 1500 Euro brutto verdient, hätte 1350 Euro netto. Die SPD-Zentrale sagte, sie könne nicht für ein bedingungsloses Grundeinkommen eintreten, ihr Wählerklientel wären Angestellte im Öffentlichen Dienst, "Sie haben unkündbare Verträge. Wo sollen wir mit ihnen hin?" "Wir wurden auch nicht gefragt, als Hartz4Gesetze eingeführt wurden. Sie hätten ein Grundeinkommen. Sie könnten in der Steuerfahndung arbeiten, die finanziert sich selbst."

Bürger, die respektiert arbeiten, werden in Jobcentern genauso schikaniert, wie Bürger die nicht arbeiten. Es zählt nur Geld. Andererseits arbeiten Millionen Bürger in Deutschland ohne Grundvergütung und Tarifschutz. Eine sofort realisierbare Problemlösung wäre das bedingte Bürgergeld, das selbsttätig gewählte gemeinnützige Arbeit als Arbeit anerkennt. Dem Jobcenter müsste ein Vertrag mit einem gemeinnützigen Verein vorgelegt werden. Grundsicherung würde als Bürgergeld ausgezahlt. Es gilt Individualrecht.

Gemeinnützige Vereine könnten Geld für Aufwandspauschalen von a 2100 Euro/Jahr bei Behörden anfordern, weil gemeinnützige Arbeit im Interesse der Gesamtgesellschaft geleistet wird. Falls Vereinen extreme Bürokratie aufgezwungen würde, müsste ein Finanzierungsmodell durchdacht werden. Dieses Modell würde das Sozial- und Grundgesetz im Gegensatz zum Hartz4System nicht verletzen. Wer nicht mit der Suche nach Alternativen auf die Verletzung des Grund- und Sozialgesetzes reagiert, akzeptiert eine Verletzung des Grund- und Sozialgesetzes, die Gefährdung einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

Sie sagten, dass Sie für ein bedingungsloses Grundeinkommen agieren. Wie können wir in Spandau mit Ihrer Unterstützung ein bedingtes Bürgergeld in Kooperation mit Ämtern und Jobcenter realisieren?
Antwort von Kai Wegner
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08.02.2012
Kai Wegner
Sehr geehrte Frau Eck,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 8. Oktober 2011, in dem Sie mich nach einer Umsetzungsmöglichkeit eines "bedingten Bürgergeldes" in Spandau fragen.
Im Auftrag der CDU hat die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) die Finanzierbarkeit des "Bedingungslosen Grundeinkommen für Alle" untersucht und kam zu dem Ergebnis, dass das Konzept finanzierbar sei. Weiter heißt es, dass das Grundeinkommen nicht teurer sei, als die Sozialsysteme um Hartz-IV.

Dieter Althaus, den Sie ja auch ansprechen, hat seinerzeit gesagt: "Die Einführung des Solidarischen Bürgergeldes ist eine sozialpolitische Revolution. Aber sie sichert die Soziale Marktwirtschaft und damit die Errungenschaften unseres Sozialstaates [...] Wenn wir die Probleme der demographischen Entwicklung wirklich ernst nehmen, wenn wir zur Kenntnis nehmen, dass schon heute immer mehr Geld für die Sozialversicherungen aus Steuermitteln kommt, wenn wir es mit dem Ziel eines effektiven Arbeitsmarktes und dem Abbau der Bürokratie ernst meinen, dann kommen wir nach meiner festen Überzeugung um einen Systemwechsel nicht herum."

Auch unser ehemaliger Bundespräsident Horst Köhler hat sich tendenziell für das Grundeinkommen ausgesprochen.

Aber es gibt auch Stimmen innerhalb der CDU, die gegen das Grundeinkommen sprechen. Diese befürchten, dass das Grundeinkommen zum Ausruhen und zum Vertrauen auf den Sozialstaat führt.

Eine solche Umwandlung des Sozialsystems, die ich für überlegenswert halte, darf nicht mit der heißen Nadel gestrickt werden. Wir haben an den Hartz-Gesetzen gesehen, dass der unbeirrbare Wille zur Reform und dem engen Zeitrahmen eine Reihe von Folgereformen nötig machten. Das verstehe ich nicht als verlässliche Sozialpolitik. Daher gilt es, zuerst den parteiinternen Konsens zu suchen, ehe wir uns mit den übrigen politischen Kräften der Bundesrepublik über die Reform sprechen. Und diese Reform, so sie denn gewollt ist, braucht eine überparteiliche breite Zustimmung. Jede Regierungsmehrheit, egal welche Couleur sie hat, ist gut beraten, hier den breiten gesellschaftlichen Konsens herzustellen, wenn wir nicht in zehn Jahren wieder über die Novellierung des Sozialsystems nachdenken wollen.

Ich will mich gern der Sozialdebatte stellen und führe auch immer wieder Gespräche mit Kollegen meiner Fraktion. Bis aber der oben beschriebene Konsens nicht hergestellt und das bedingungslose Grundeinkommen Realität in Deutschland ist, sehe ich keine Möglichkeit, schon jetzt ein solches Modell einzuführen.


Mit freundlichen Grüßen
Kai Wegner
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